Gute Löhne für gute Arbeit
In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der sogenannten Minijobber in Rostock von 1484 auf 3519 Beschäftigte erhöht. Das ist eine Steigerung um 116 Prozent und ein deutliches Zeichen dafür, wie katastrophal sich die Hartz-Gesetzgebung auf den Arbeitsmarkt der Hansestadt ausgewirkt hat.
In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der sogenannten Minijobber in Rostock von 1484 auf 3519 Beschäftigte erhöht. Das ist eine Steigerung um 116 Prozent und ein deutliches Zeichen dafür, wie katastrophal sich die Hartz-Gesetzgebung auf den Arbeitsmarkt der Hansestadt ausgewirkt hat.
Die „Flexibilisierung des Arbeitsmarktes“ ging auch in Rostock voll auf Kosten der ArbeitnehmerInnen. Niedriglöhne waren und sind die Folge – und das bei permanent steigenden Lebenshaltungskosten. Der Zweit- oder Drittjob dient eben nicht der Zufriedenstellung überzogener Konsumansprüche, sondern der Bezahlung von Miete, Strom, Heizung.
„Wenn junge Eltern, die Vollzeit in Pflege- oder Serviceberufen arbeiten, sich den Kitaplatz für ihr Kind nur leisten können, wenn sie nach Feierabend oder am Wochenende noch einen Minijob machen, dann ist das eine gesellschaftliches Desaster auf Raten“ so der Bundestagsabgeordnete Steffen Bockhahn „Zwangsläufig führt die Hartz-Gesetzgebung damit zur Schwächung der Familien, steigender Armut und gesellschaftlicher Vereinzelung. Um dieses Problem zu lösen, ist der Mindestlohn und das Ende des sogenannten „Aufstockens“ zwingend notwendig.“
