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LINKE will mit Bockhahn Direktmandat in Rostock verteidigen

DIE LINKE hat gestern Abend Steffen Bockhahn zum Direktkandidaten im Wahlkreis Rostock für die kommende Bundestagswahl ernannt. Auf einer Gesamtmitgliederversammlung in der Rostocker Stadthalle waren fast 300 Mitglieder der Partei und zahlreiche Gäste anwesend.

Bei der Wahl entfielen 85 Prozent der Stimmen auf den 33 Jahre alten Rostocker, der 2009 zum ersten Mal ein Bundestagsdirektmandat für seine Partei in Mecklenburg-Vorpommern erringen konnte.

DIE LINKE hat gestern Abend Steffen Bockhahn zum Direktkandidaten im Wahlkreis Rostock für die kommende Bundestagswahl ernannt. Auf einer Gesamtmitgliederversammlung in der Rostocker Stadthalle waren fast 300 Mitglieder der Partei und zahlreiche Gäste anwesend.
Bei der Wahl entfielen 85 Prozent der Stimmen auf den 33 Jahre alten Rostocker, der 2009 zum ersten Mal ein Bundestagsdirektmandat für seine Partei in Mecklenburg-Vorpommern erringen konnte.

Bockhahn ist seitdem Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages und arbeitet insbesondere auf dem Gebiet der Familien- und der Innenpolitik. Zudem gehört er dem Vertrauensgremium an, das für die parlamentarische Kontrolle der deutschen Geheimdienste zuständig ist.

In den Mittelpunkt des Wahlkampfes will Steffen Bockhahn vor allem soziale Themen und den Kampf gegen den Rechtsextremismus stellen. "Etwa 40% aller Hartz IV Empfänger in der Region sind Aufstocker, also arm trotz Arbeit. Das ist inakzeptabel. Und seit vor einem Jahr der NSU aufgeflogen ist, sollte keine mehr fragen, warum man gegen alte und neue Nazis aktiv werden muss", so Bockhahn.

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