Zum Hauptinhalt springen

Fraktionsvorsitzender Kokert bei Mietpreisdebatte scheinheilig

Die CDU-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern sieht keine Notwendigkeit zu einer Mietpreisbremse in den großen Städten im Nordosten. Der Fraktionsvorsitzende Vincent Kokert forderte statt dessen die kommunalen Wohnungsunternehmen auf, bezahlbaren Wohnraum zu stellen und bei Neuvermietung nicht immer an den Meistbietenden zu vermieten. Dazu erklärt der Rostocker Bundestagsabgeordnete für, Steffen Bockhahn:

Die CDU-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern sieht keine Notwendigkeit zu einer Mietpreisbremse in den großen Städten im Nordosten. Der Fraktionsvorsitzende Vincent Kokert forderte statt dessen die kommunalen Wohnungsunternehmen auf, bezahlbaren Wohnraum zu stellen und bei Neuvermietung nicht immer an den Meistbietenden zu vermieten. Dazu erklärt der Rostocker Bundestagsabgeordnete für, Steffen Bockhahn:

„Es ist schon kurios, welche Alternativvorschläge Herr Kokert zu den explodierenden Mietpreisen in Rostock, Greifswald und Stralsund hat. Es scheint ihm entgangen zu sein, dass die kommunalen Wohnungsunternehmen den Markt bereits stark regulieren und versuchen auszugleichen. Hier wären auch die privaten Vermieter gefordert. Gerade sie gehen bei Neuvermietungen oft ans Limit, nicht die kommunalen Wohnungsunternehmen. Es ist kein Konzept, die Obergrenze von 15 Prozent Mietsteigerung in drei Jahren nicht akzeptieren zu wollen. Stattdessen soll es bei 20 Prozent für den gleichen Zeitraum bleiben. Offensichtlich meint die CDU, die Barmherzigkeit des Vermieters werde die katastrophale Situation auf dem Wohnungsmarkt lösen. Die Position von Kokert passt außerdem nicht zu den Äußerungen seines Parteifreundes Caffier. Dessen Innenministerium hat schließlich in den vergangenen Jahren immer wieder die Kommunen aufgefordert, ihre Wohnungsbestände zum Zwecke der Haushaltskonsolidierung zu verkaufen.“

Zurück zum Kopf der Seite