8. Mai 2012 – Gedenken, Protestieren, Handeln!
Zum 8. Mai, der von rechten und rechtskonservativen Stimmen noch immer als „Tag des Zusammenbruchs“ stilisiert wird, erklärt der Landesvorsitzende der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern und Bundestagsabgeordnete Steffen Bockhahn:
Zum 8. Mai, der von rechten und rechtskonservativen Stimmen noch immer als „Tag des Zusammenbruchs“ stilisiert wird, erklärt der Landesvorsitzende der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern und Bundestagsabgeordnete Steffen Bockhahn:
„Über fünfzig Millionen Tote und die industrielle Vernichtung von Millionen Menschen aus religiösen, rassistischen und politischen Motiven hat der Nationalsozialismus zu verantworten. Daher ist jegliche Diskussion darüber, ob es sich beim 8.Mai um einen Tag der Befreiung handelt oder nicht, völlig inakzeptabel.
Um die Bedeutung dieses Tages noch einmal zu unterstreichen hat die damalige Rot-Rote Landesregierung hat auf auf Initiative der PDS dafür gesorgt, dass der 8.Mai Landesgedenktag wird.
Wie nötig dass Gedenken und der Widerstand gegen alte und neue Nazis ist hat die Mordserie des NSU gezeigt. Es ist enttäuschend und unverständlich, dass die Bundesregierung außer Sonntagsreden nichts substanzielles zur Bekämpfung rechtsextremer Tendenzen beizutragen hat. Stattdessen hat Ministerin Schröder mit ihrer Extremismusklausel die Arbeit vieler engagierter Vereine und Verbände gegen rechts zusätzlich erschwert.
Das muss sich endlich ändern. Dazu gehört neben einer verstärkten politischen Aufklärung und Bildungsarbeit auch das Verbot der NPD. Es ist nicht hinnehmbar, dass eine rechtsextreme Partei, die auf ihren Veranstaltungen offen die Abschaffung der Demokratie fordert, auch weiterhin von Steuergeldern finanziert wird.
DIE LINKE wird am 8.Mai in Demmin gegen Nazis demonstrieren und in Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Greifswald, Stralsund, Güstrow, Bad Doberan, Anklam und Grevesmühlen Gedenkveranstaltungen abhalten.“
