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Deutsche Bahn schadet Kunden und sich selbst

Die Fahrpreise bei der Deutschen Bahn steigen zum Ende des Jahres. Schon wieder. Bahn-Chef Grube behauptet, Tarifabschlüsse sowie die Kosten infolge der Energiewende seien Schuld und die Belastung des Unternehmens wachse zunehmend.

 

"Die Bahn beschwert sich darüber, Ökostrom-Umlage bezahlen zu müssen. Willkommen in unserer Welt, kann man als Verbraucher da nur zynisch sagen. Zumal die Deutsche Bahn größtenteils davon befreit wurde, die Ökoumlage zu zahlen.", korrigiert Bockhahn.

Die Fahrpreise bei der Deutschen Bahn steigen zum Ende des Jahres. Schon wieder.
Bahn-Chef Grube behauptet, Tarifabschlüsse sowie die Kosten infolge der Energiewende seien Schuld und die Belastung des Unternehmens wachse zunehmend.

"Die Bahn beschwert sich darüber, Ökostrom-Umlage bezahlen zu müssen. Willkommen in unserer Welt, kann man als Verbraucher da nur zynisch sagen. Zumal die Deutsche Bahn größtenteils davon befreit wurde, die Ökoumlage zu zahlen.", korrigiert Bockhahn.

"Das Erhöhen der Fahrpreise ist nicht fair. Die Deutsche Bahn macht als bundeseigenes Unternehmen gigantische Gewinne. Letztes Jahr erzielte sie 2,7 Milliarden Euro Gewinn. Bis 2020 will der Konzern seinen heute rund 40 Milliarden Euro hohen Umsatz sogar auf 70 Milliarden steigern. Doch Gewinnmaximierung darf nicht die Hauptaufgabe der Bahn sein. Sie muss dafür sorgen, dass alle Bürger mobil sind und preiswert von A nach B kommen."

"Sorgen hat die Bahn mit dem Güterverkehr, dort schrumpft das Geschäft. Allerdings geht es dem Personenverkehr so gut, dass die Nachfrage auf einigen Strecken sogar die Kapazitäten übersteigt. Zusätzliche Preiserhöhungen schaden nicht nur den Kunden, sondern auch der Bahn. Gerade im Regionalverkehr machen andere Anbieter Konkurrenz und verdrängen die Bahn zunehmend. Höhere Preise helfen da nicht.", so Bockhahn.

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