Altmaiers Atommülllagerpläne für Lubmin sind unanständig, aber nicht überraschend
Nach Berichten der Ostsee-Zeitung plant Bundesumweltminister Peter Altmeier (CDU) die Einlagerung von weiterem hoch radioaktivem Müll aus Westdeutschland im Zwischenlager Nord bei Lubmin. Nach Ansicht der LINKEN im Deutschen Bundestag ist das zwar inakzeptabel, jedoch leider nicht überraschend.
Der Sprecher der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern, Steffen Bockhahn, erklärt dazu: "Bereits in einer von der LINKEN beantragten aktuellen Stunde 2010 haben wir davor gewarnt, dass Lubmin für weitere Einlagerungen genutzt wird."
Nach Berichten der Ostsee-Zeitung plant Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) die Einlagerung von weiterem hoch radioaktivem Müll aus Westdeutschland im Zwischenlager Nord bei Lubmin. Nach Ansicht der LINKEN im Deutschen Bundestag ist das zwar inakzeptabel, jedoch leider nicht überraschend.
Der Sprecher der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern, Steffen Bockhahn, erklärt dazu: "Bereits in einer von der LINKEN beantragten aktuellen Stunde 2010 haben wir davor gewarnt, dass Lubmin für weitere Einlagerungen genutzt wird."
Am 17.12.2010 sagte Steffen Bockhahn in der aktuellen Stunde: "Sie spekulieren sehr wohl darauf, dass immer dann, wenn Sie den Müll nicht bei den privaten Konzernen loswerden, das bundeseigene Zwischenlager Nord bei Lubmin dafür herangezogen wird." Statt eines Widerspruchs gab es von der Parlamentarischen Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser folgende unmissverständliche Aussage:
"In der Tat ist es so, dass mit der Lagerung der ehemaligen DDR-Abfälle die Kapazitäten des Zwischenlagers nicht erschöpft sind...Aufgrund dessen ist es richtig, das Zwischenlager in Lubmin zu nutzen."
"Diese Ankündigung aus dem Jahr 2010 lässt es als sehr wahrscheinlich gelten, dass die Berichte über weitere geplante Einlagerungen in Lubmin wahr sind.
Auch die Hoffnung, dass das Zwischenlager tatsächlich 2039 geschlossen wird, dürfte leider unberechtigt sein. DIE LINKE wird sich dagegen wehren, dass Vorpommern schleichend zum deutschen Atomklo wird. Neue Transporte bedeuten neue Proteste. Wir werden mit Sicherheit wieder dabei sein.", so Bockhahn.
