Bei den Rostocker Tafeln
Trotz der Beteuerungen der Bundesregierung, dass Deutschland so gut wie nie seit der Wende dastehe, benötigen immer mehr Menschen Hilfe, um zu überleben - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
Unterhält man sich mit dem Chef der Rostocker Tafeln, bekommt man einen Einblick in die harte Lebensrealität vieler RostockerInnen, die auf die Hilfe angewiesen sind. Kostenlose Lebensmittel sind für diese Menschen oft der einzige Weg, um über die Runden zu kommen. Auch hier zeigt sich, was passiert, wenn die Bundesregierung sich aus ihrer sozialen Verantwortung stiehlt und ehrenamtliche und hoch engagierte BürgerInnen zum Nulltarif eine Arbeit verrichten läßt, die eigentlich zur öffentlichen Daseinsfürsorge gehört.
Denn eins darf man nie vergesssen: So gut und gesellschaftlich nötig die Arbeit der Tafel-Mitarbeiter ist - zufrieden kann man erst sein, wenn diese Arbeit schlicht nicht mehr benötigt wird. Solange brauchen die Tafeln aber dringend Unterstützung. Die habe ich versucht zu erbringen - indem ich den Rostocker Tafeln zwei zusätzliche Bufdi-Stellen vermitteln konnte...




