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"stark! machen für die Jugendhilfe"

Demo auf dem Neuen Markt

Gestern sollte im zweiten Anlauf der Rostocker Haushalt für 2014 beschlossen werden. Dem ersten Haushalt hatte OB Methling widersprochen.

Aus den Planungen ergab sich ein finanzielles Defizit für den Bereich der Jugendhilfe von 380.000 Euro. Für die Jugendarbeit in der Stadt eine Katastrophe und das vorausschaubare Ende für viele wichtige Projekte. 

Darum riefen der Stadtjugendring, die Stadtteilbegegnungszentren, die Schulsozialarbeiter und viele andere die RostockerInnen gestern zur Demo für den Erhalt der Jugendarbeit auf.

Für unsere Fraktion durfte ich auf die Bühne und klarstellen, dass es mit der LINKEN keinen Haushalt geben würde, der die Jugendhilfe derart unterfinanziert. Wer eine lebenswerte Stadt will, muss in ihre Zukunft investieren. Ohne eine gesicherte Kinder- und Jugendarbeit ist dass nicht möglich.

DIE LINKE in der Rostocker Bürgerschaft brachte deshalb einen Änderungsantrag ein, der das Defizit beseitigt hätte. Dieser Vorschlag ist von fast allen Fraktionen (außer den Grünen) ohne einen Alternativvorschlag abgelehnt worden - für mich und meine Fraktion unverständlich. 

Die Fraktion DIE LINKE hat daraufhin den Haushalt abgelehnt.

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