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Themen A bis Z

Auf dieser Seite finden Sie in kurzer und kompakter Form Aussagen zu ganz vielen Themen unserer Stadt und dem Rest der Welt. Sortiert ist alles nach Stichworten von A-Z. Wenn Ihnen etwas fehlt, dann schicken Sie mir einfach eine Mail über das Kontaktformular.

A wie Abfallgebühren bis D wie Drogenpolitik

Eine lange Zeit war die Stadtentsorgung zu wesentlichen Teilen in privater Hand. Durch komplizierte Verhandlungen und jede Menge Druck vor allem der LINKEN, wurde das Unternehmen rekommunalisiert. Die Beschäftigten bekommen endlich wieder Tariflöhne. Wenn die Löhne steigen, wird natürlich auch die Müllabfuhr teurer. Das hält sich aber in einem überschaubaren Rahmen und wenn man sich kurz fragt, ob man den Job selbst machen möchte, sollte es keine Frage mehr sein, ob man das zahlt. Ich habe höchsten Respekt vor der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der Stadtentsorgung und gute Arbeit muss auch gut bezahlt werden. Wenigstens werden mit den Abfallgebühren heute nicht mehr hohe Unternehmensgewinne sicher gestellt, sondern ausschließlich die Kosten gedeckt.

Ohne Baugenehmigungen kann nicht gebaut werden. Daran ist auch nicht zu rütteln. Dennoch müssen Baugenehmigungen in Rostock schneller erteilt werden. Hier wird über eine personalle Verstärkung im Bauamt ebenso zu sprechen sein, wie über die zeitlich befristete Einbindung Dritter.

Es muss aber auch allen klar sein, dass breite Beteiligung und schnelle Genehmigungen nur schlecht zusammen passen. Wenn alles gut läuft, kann das trotzdem klappen. In der Regel ist das jedoch die Quadratur des Kreises.

Wir stehen diesem Projekt skeptisch gegenüber. Nach Jahren des Sparens herrscht in der Stadt ein großer Investitionsstau, der dringend behoben werden muss. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass die BUGA deutlich teurer als geplant wird. Außerdem scheint es nahezu unmöglich zu sein, die einzelnen Projekte der BUGA rechtzeitig umzusetzen. Und letztlich kann man jeden Euro nur einmal ausgeben. Seit langem sind Großprojekte wie der Theaterneubau, die neue Schwimm- und Eishalle oder die Sanierung der Feuerwache I geplant. Diese Investitionen, aber auch der Neubau von Kindergärten und Sportplätzen dürfen nicht zulasten der BUGA verschoben oder sogar abgesagt werden.

Im Rahmen eines großen Deals (den man auch heute noch durachaus kritisch sehen kann), wurden die Sportanlagen am Damerower Weg vor knapp zwanzig Jahren an die WIRO übertragen. In den letzten Monaten haben wir zusammen eine Lösung gefunden, dass die vier Kunstrasenplätze saniert werden können, ohne die Vereine finanziell zu überfordern. Im Jahr 2019 werden alle Plätze einen neuen Aufbau erhalten und dann hoffentlich die nächsten 15 Jahre gut durchhalten.

Ich halte daran fest, dass wir die Sportanlage in den nächsten Jahren wieder in das Eigentum der Stadt zurück holen sollten. Das ist kein Misstrauen gegen die WIRO. Es hat sich nur gezeigt, dass sich manche Dinge besser regeln lassen, wenn alles in einer Hand bei der Stadt ist.

Rostock hat keine offene Drogenszene und das soll auch so bleiben. Ich glaube nicht daran, dass sich illegale Drogen durch Kontrollen und Druck beseitigen lassen. Ich glaube auch nicht, dass es richtig ist, dass diese Mittel verboten sind. Das wird aber nicht in Rostock entschieden. Was wir in der Stadt tun können, ist die Aufklärungsarbeit zu verstärken und Leuten, die ein Problem beim Konsum entwickelt haben helfen, davon los zu kommen. Also Prävention von Kindergarten bis Seniorenheim. Denn neben Gras und anderen verbotenen Dingen, spielen Alkohol und vor allem Medikamente zunehmend eine tragische Rolle. In allen Altersgruppen.

Schon gewusst?

Im Jahr 2019 investiert Rostock mehr als 26 Millionen Euro in den Bau und die Sanierung von Schulen und Sportstätten. Nur falls mal wieder jemand sagt, es bewegt sich nichts...

E wie Ehrenamt bis G wie Gehweg

Ohne Ehrenamt kann die Stadt nicht funktionieren. Ehrenamt ist zudem wahrlich unbezahlbar. Es wäre schlicht nicht möglich, allen, die sich ehrenamtlich engagieren den Aufwand vollständig zu ersetzen. Die meisten ehrenamtlich Tätigen, die ich kenne, wollen das auch gar nicht zuerst. Aber Anerkennung und Wertschätzung sind wesentlich auszubauen. Die Ehrenamtskarte ist ein Anfang, aber sicher nicht das Maximum der Möglichkeiten. Räume für Selbsthilfegruppen anzubieten oder für Treffen der Ehrenamtlichen, kann ein Punkt sein, um mehr Hilfe zu leisten.

Rostock braucht Platz für Kreative und Innovative. Ich möchte, dass wir auch weiterhin unsere Möglichkeiten nutzen, um kleinen Unternehmen den Start in eine gute Zukunft zu ermöglichen. Mit den Gründerzentren des KOE und der Unterstützung der Wirtschaftsfördergesellschaft Rostock Business sind die Werkzeuge vorhanden. Aus meiner Sicht, kann hier aber insbesondere in Zusammenarbeit mit der Universität Rostock und deren Existenzgründerservice noch einiges mehr passieren.

Die Geschichte unserer Stadt ist gerade in den letzten 150 Jahren geprägt von Krieg. Als wichtiger Standort der Rüstungsproduktion z.B. auf den Werften und im Flugzeugbau, sowie als Seehafen und Marinestandort war Rostock ein wesentliches Mosaik in der deutschen Kriegsvorbereitung und Kriegsführung. Die schwersten Zerstörungen der Geschichte durch die Bombardements der Aliierten im Zweiten Weltkrieg, sind ursächlich auf diese besondere Bedeutung zurückzuführen.

Auch zu Zeiten der DDR war die Stadt als wichtiger Standort der Volksmarine stets hochgerüstet.

Ich möchte, dass Rostock eine Stadt des Friedens ist und betrachte die zunehmende Militarisierung der deutschen Politik sehr skeptisch.

Rostock ist eine Stadt mit viel Grün und das ist auch gut so. Seit 1988 haben meine Eltern einen Garten, in dem ichnoch heute sehr gern bin und weswegen ich nachvollziehen kann, dass der drohende Verlust des eigenen Gartens ein echtes Problem ist. Rostock braucht viele Gärten. Sie sind nicht nur für die Luft, die Artenvielfalt und das Mikroklima wichtig. Zunehmend sind die Kleingärten auch ein Ort der Begegnung und haben eine soziale Funktion.

Es wird nicht möglich sein, alle heute bestehenden Gärten zu erhalten. Das zu behaupten, wäre gelogen und auch falsche, denn Städte entwickeln sich. Es muss aber Planbarkeit und Langfristigkeit gegeben sein. Außerdem reicht es nicht, die BesitzerInnen von Gärten zu entschädigen. Sie müssen auch das Angebot für einen neuen Garten bekommen.

Die Situation der Gehwege in unserer Hansestadt lässt in vielen Stadtteilen mehr als zu wünschen übrig. Oft seit langer Zeit nicht saniert, stellen sie nicht nur für Seniorinnen und Senioren eine Stolper- und somit auch Verletzungsgefahr dar. Hiervon sind alle Menschen betroffen, egal ob mit Rollstuhl, Kinderwagen, Rollator oder zu Fuß. Besonders in den dunklen Jahreszeiten, wenn zu Schnee und Glätte noch das Problem der mangelhaften Beleuchtung an vielen Orten hinzukommt. Hier muss etwas getan werden! Ich und meine Fraktion im Rostocker Rathaus werden es tun und uns für die Instandhaltung und den Ausbau von Geh- und Radwegen sowie der Gehwegbeleuchtung einsetzen.

Schon gewusst?

In Rostock gibt es neun Stadtteil- und Begegnungszentren. Jedes wird im Auftrag der Stadt von einem anderen Träger betrieben und insgesamt arbeiten mehr als vierzig Frauen und Männer in den Häusern. Nur falls mal wieder jemand behauptet, es würde hier gar nichts passieren...

H wie Hafen bis L wie Leistungssport

Die Häfen unserer Stadt sind prägend. Neben dem Seehafen ist auch der Fracht- und Fischereihafen für die wirtschaftliche Entwicklung von elementarer Bedeutung. Die Marinas, also Seglerhäfen sind unverzichtbarer Teil der Sport- und Vereinslandschaft. Nicht zu vergessen ist der Stadthafen als Entwicklungsgebiet und wichtiger Erholungsort inmitten Rostocks.

Die beiden Wirtschaftshäfen müssen in ihrer Entwicklun gefördert und gestärkt werden. Dabei wird es zunehmend wichtig sein, die Ansiedlungen mit einer strategischen Weitsicht vorzunehmen. Die knapper werdenden Flächen müssen wir denen vorbehalten, die eine direkte Nähe zur Kaikante benötigen. Einer Vermarktung des Hafengeländes durch private Dritte erteile ich eine klare Absage. Diese Aufgabe müssen KOE und Rostock Business übernehmen.

Viele Familien verlassen am zweiten Augustwochenende die Stadt. Die anderen laden möglichst viele Gäste ein. Die Hanse Sail ist aber zu einer Marke geworden, die unser Rostock weit über die Grenzen den Bundeslandes hinaus bekannt gemacht hat. Ich finde es wichtig, dass wir das Ereignis weiter entwickeln und mit Neuerungen dafür sorgen, dass es ein Fest für die ganze Familie, für alle Generationen, für Gäste und Einheimische ist. Dabei müssen die Interessen der Segler mit denen der Markttreibenden in gute Verbindung gebracht werden, denn im Wesentlichen sollte die Hanse Sail sich selbst finanzieren. Wenn es sie noch nicht geben würde, müsste man sie aber erfinden.

Mobile Daten sind heute unverzichtbar. Wer für sich darauf verzichten möchte, kann das tun. Für die meisten Menschen, sind sie Normalität und unzählige Angebote für die Gäste unserer Stadt basieren auf mobilen Anwendungen. Daher ist es wichtig, dass der Ausbau der Mobilfunknetze in der Stadt nicht ins Stocken kommt. Genauso bedeutsam ist es aber auch, die Open HotSpots auszubauen. Kostenfreies WLAN ist heute in vielen Städten eine Normalität und sollte es auch in Rostock sein. Auch in Bussen und Bahnen kann ich mir das sehr gut vorstellen. Die Finanzierung muss aber so erfolgen, dass die Fahrpreise nicht noch weiter steigen.

Mir ist wichtig, dass junge Menschen Plätze haben, an denen sie sich treffen und unter sich sein können. Da haben wir zurzeit einen echten Mangel in der Stadt und es ist einer der Gründe für manches Problem, das uns alle ärgert. Hier gilt es, mit den Jugendlichen zusammen zu besprechen, was sie wollen und was realistisch ist. Wir waren alle mal jünger als heute und haben Sachen gemacht, die nicht alle gut fanden. Auch das wird wichtig sein - wieder mehr Verständnis für die anderen zu entwickeln. Blödsinn muss man deswegen ja noch lange nicht gut finden.

Rostock erfüllt den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Das ist eine echte Leistung und unterscheidet uns von vielen anderen Städten. Leider ist es nicht immer möglich, dass alle Eltern den Kitaplatz bekommen, den sie gern hätten. Alle wird man bei diesem Thema vermutlich nie glücklich machen können.

Rostock wächst und es sind mehr Kinder als noch vor einigen Jahren zu betreuen. Dazu kommt, dass immer mehr Eltern ihre Kinder in die Krippen und Kindergärten der Stadt bringen wollen. Das ist aus meiner Sicht auch ein Zeichen für die tolle Arbeit, die in den Kitas durch die Erzieherinnen und Erzieher geleistet wird. Um Schritt halten zu können, sanieren und erweitern wir Kitas und bauen auch komplett neue Einrichtungen. Hier sei nur an die "Spurensucher" und die Montessori-Kita am Barnstorfer Wald oder auch den Neubau auf dem Gelände der Rostcoker Heimstiftung in Groß Klein erinnert.

Zugegeben: ich bin kein großer Freund der Idee, mitten in der Stadt eine Verbrennungsanlage für Klärschlamm zu bauen. Natürlich muss diese Aufgabe in kommunaler Hand erledigt werden. Ob das unbedingt in Rostock sein muss und wenn ja, ob dann nicht doch der Überseehafen die bessere Adresse wäre - da habe ich eine andere Meinung als die hauchdünne Mehrheit (1 Stimme) in der Bürgerschaft, die sich für den Bau ausgesprochen hat. Jetzt beginnen die Prüfungen und dann werden wir sehen, ob alles so kommt, wie es heute aussieht.

Rostock ist eine Sportstadt und ich finde das großartig, da ich selbst absolut sportbegeistert bin.Damit es Vorbilder für den Breitensport gibt, brauchen wir auch Leistungssport. Außerdem sind die AthletInnen auch starke BotschafterInnen für unsere Stadt. Eigentlich sollten Spitzen- und Leistungssport durch Bund und Land gefördert werden. Eigentlich... Als Sportsenator habe ich mich immer dafür eingesetzt, dass wir es den SpitzensportlerInnen möglich machen bei uns mit den besten Bedingungen zu trainieren. Das werde ich auch als Oberbürgermeister so tun.

Schon gewusst?

Mehr als 54.000 Menschen sind Mitglieder in über 200 Rostocker Sportvereinen, also mehr als jeder Vierte. Ihnen stehen weit über 170 Sportplätze und Turnhallen der Stadt zur Verfügung. Für eine Stunde Hallennutzung einer kleinen Halle im Nachwuchsbereich, müssen die Vereine 1,40€ bezahlen. Pro Mannschaft, nicht pro Kind. Duschen, Reinigung und Hallenwart schon inklusive. Falls mal einer sagt, man müssen die Vereine endlich unterstützen...

M wie Medienentwicklungsplan bis P wie Pflegeheime

Am 6. März 2019 hat die Bürgerschaft den Medienentwicklungsplan für die staatlichen Schulen in Rostock beschlossen. Darin ist genau beschrieben, wie in den Jahren bis 2023 die Ausstattung auf einen topaktuellen Stand gebracht werden soll. Dazu gehört auch ein Konzept, wie die Wartung der Technik organisiert wird. Einschließlich der Personalkosten, werden dafür in diesem Zeitraum rund 22 Millionen Euro investiert. Schon heute sind die Schulen alle an ein hochleistungsfähiges Glasfasernetz angeschlossen. Damit sind wir Vorreiter im Land.

In allen Unterrichtsräumen wird künftig Präsentationstechnik (Beamer, Monitore oder ActiveBoards) vorhanden sein. Im Durchschnitt wird für weniger als zwei SchülerInnen ein Gerät (Laptop, Tablet oder PC) vorhanden sein. Das reicht auch deswegen, weil nicht immer alle mit Computern arbeiten. Alle Schulen werden vollständig mit WLAN ausgestattet.

Rostock hat schon ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz. Ich wünsche mir, dass es noch besser wird, so dass noch mehr Menschen umsteigen. Dazu wird es aber notwendig sein, dass die Landesregierung mehr Geld zur Unterstützung bereit stellt. Leider werden längst nicht alle Gelder, die der Bund dem Land dafür überweist auch an die Kommunen gegeben.

Ich möchte, dass auch Schmarl und Groß Klein an das Straßenbahnnetz angeschlossen werden. Dazu müssen noch einige Steine aus dem Weg geräumt werden. Aber wir sollten es versuchen. Auf jeden Fall muss die ständige Erhöhung der Fahrpreise gestoppt werden, denn dadurch verliert der Nahverkehr an Attraktivität.

Rostock ist das Oberzentrum in der Mitte unseres Bundeslandes. Das bedeutet, dass es unsere Aufgabe ist, bestimmte Dinge anzubieten, die es eben nicht überall gibt und auch nicht überall geben muss. Dafür bekommen wir etwas mehr Geld als die kleineren Gemeinden vom Land. Leider reicht das absolut nicht aus, um Theater, Zoo, Schwimmhallen, Eishalle, Kunsthalle u.v.m. zu bezahlen. Dieses Missverhältnis ist einer der Gründe, warum Rostock und die Gemeinden aus dem Umland sich derzeit leider häufig streiten. Hier müssen Gespräche mit der Landesregierung und den Nachbarn geführt werden, um einen harmonischen Neustart der Beziehungen zu schaffen.

Eine wachsende Stadt benötigt eine funktionierende Verwaltung. Dafür braucht es ausreichend qualifiziertes Personal. Fehlt es an Personal, dauern Prozesse länger, die Belastung der Einzelnen steigt, die Krankenstände nehmen zu. Deswegen werde ich dafür sorgen, dass die Ämter der Stadt personell ihren Anforderungen  entsprechend ausgestattet werden.

Im Alter sind viele Menschen auf Hilfe angewiesen. So lange es geht und die Menschen es wollen, soll das zu Hause passieren. Deswegen beraten wir zusammen mit den Wohnungsunternehmen und den Pflegestützpunkten, wie man Wohnungen altersgerecht umbauen kann und welche Förderungen es dafür gibt.

Wenn es erforderlich wird, in ein Pflegeheim umzuziehen, müssen Plätze verfügbar sein. Das stellt sich nicht so einfach dar, weil es schon heute mehr Plätze in den Pflegeheimen geben würde, wenn mehr Personal vorhanden wäre. Leider fehlt es hier einfach an Fachkräften. Gemeinsam mit den Partnern der Beruflichen Schulen, Pflegediensten u.a. werde ich daran arbeiten, dass wir keinen Pflegenotstand in der Stadt bekommen.

Schon gewusst?

Mehr als 20.000 Rostocker Schülerinnen und Schüler können ab Sommer Busse und Bahnen kostenlos nutzen. Damit schaffen wir Mobilität für Kinder und Jugendliche, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Nur falls mal wieder jemand sagt, Rostock würde nichts für Kinder und Jugendliche tun...

R wie Rostock bis T wie Teilhabe

...ist die schönste Stadt der Welt, meine Heimat, mein Zuhause. So gern wie ich reise und in der ganzen Welt unterwegs bin um Städte, Länder und Menschen kennen zu lernen, so gern komme ich zurück an die Warnow.

Derzeit gibt es 44 staatliche Schulen in der Stadt, für die wir zuständig sind. Schulsanierungen haben für mich eine hohe Priorität. In den letzten Jahren wurden die Anstrengungen in diesem Bereich schon deutlich erhöht. Fertig sind wir aber noch nicht und kann man bei so vielen Schulen nie sein. Aber nicht nur die Gebäude sind wichtig, sondern auch die Unterrichtsmittel. Auch hier wurden in den letzten Jahren auf Antrag der LINKEN immer wieder Gelder bereitgestellt, damit die SchülerInnen vernünftige Unterrichtsmaterialien bekommen. Jetzt steht der Medienentwicklungsplan an, der die Schulen fit für das Digitale Zeitalter macht.

Ich habe das Ziel, dass alle Eltern den Rostocker Schulen vertrauen und davon überzeugt sind, dass ihre Kinder dort eine hervorragende Ausbildung bekommen. Dazu bedarf es großer Kraftanstrengungen, zu denen ich bereit bin. Denn gute Bildung ist eine Voraussetzung für ein gutes Leben.

Rostock benötigt dringend mehr Wasserflächen. Die vorhandenen Kapazitäten reichen nicht mehr aus. Daher habe ich mich für den Neubau einer dritten Schwimmhalle stark gemacht, die nun am Messegelände in Schmarl in direkter Nachbarschaft zum IGA-Park entstehen soll. Da auch die Eishalle in die Jahre gekommen ist und eine solche Halle vor allem Wärme produziert, die eine Schwimmhalle wiederum braucht, werden beide Hallen kombiniert.

Eine moderne Stadt macht es allen möglich, am Leben teilzunehmen und sich einzubringen. Ich möchte ein Rostock, dass genau das möglich macht. Egal was jemanden daran hindert, bei etwas mitzumachen - es muss aus dem Weg geräumt oder umschifft werden. Das bedeutet Barrierefreiheit, Vergünstigungen für Bedürftige und Sprachmittlung für alle, die sie benötigen.

Schon gewusst?

Die Stadtbibliothek organisiert die Ausleihe von eBooks für alle städtischen Bibliotheken unseres Bundeslandes und im HanseJobCenter wird seit Jahren nur noch mit der elektronischen Akte gearbeitet. Nur falls mal jemand sagt, im Bereich Digitalisierung würde gar nichts passieren...

U wie Umweltschutz bis Z wie Zoo

Ein großer Vorteil unserer Stadt ist, dass sie (auch wenn wir es oft anders empfinden) sehr sauber ist. Wir leben inmitten einer traumhaften Landschaft und haben eine für Städte unserer Größe sehr gute Luft. Doch das entbindet uns nicht von der Pflicht, alles zum Schutz der Umwelt zu tun. Daher begrüße ich die Beschlüsse, auf Plastik soweit irgendwie möglich zu verzichten. Ich möchte die Nutzung erneuerbarer Energien ausbauen und die Erzeugung von Solarstrom auf den Dächern der Stadt voran bringen. Der Ausbau des Nahverkehrs und die Förderung des Radverkehrs sind ebenso Beiträge, um die Umwelt zu schützen.

Es gibt auch bei uns eine kaum vorstellbare Vielfalt bei Vereinen und Verbänden und sie sind unverzichtbarer Bestandteil der Stadtgesellschaft. Ein großer Teil der Arbeit wird ehrenamtlich erledigt und verdient umso mehr Respekt. In den Stadtteil- und Begegnungszentren aber auch anderen von der Stadt geförderten Häusern, bieten wir ihnen Platz. Diese Arbeit weiter zu unterstützen und anzuerkennen, ist mir eine Herzensangelegenheit.

Rostock wächst und vor allem wächst die Zahl der Menschen, die allein wohnen. Dadurch steigt der Bedarf an Wohnungen. Natürlich gibt es eine Menge preiswerter Wohnungen. Leider sind die nicht gut über die Stadt verteilt. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum in allen Stadtteilen. Mehr als 30 Prozent vom Einkommen soll niemand für die Wohnung zahlen müssen. Bei Neubauten sollen mindestens ein Fünftel der Wohnungen für Menschen mit niedrigem Einkommen vorbehalten sein. Wir sollten wieder über "serielles Bauen" sprechen, also die gleiche Gebäude in größerer Stückzahl. Das reduziert die Baukosten und damit die Mieten. außerdem lohnt es sich, bestehende Gebäude aufzustocken. Dabei spart man Erschließungskosten und z.B. Fahrstühle werden daduch für die einzelnen Mietparteien preiswerter.

Wichtig ist mir auch, dass alle Stadtteile attraktiv sind. Das funktioniert nur, wenn wir nicht mehr immer zuerst an die immer gleichen Viertel denken, sondern endlich an die ganze Stadt denken.

Ich liebe Elefanten! Der Verlust der grauen Riesen hat auch mich sehr traurig gemacht. Die Überlegungen des Zoodirektors nun doch wieder über eine entsprechende Anlage nachzudenken, habe ich sehr gern gehört. Entsprechende Pläne haben meine volle Unterstützung. Auch ohne Elefanten haben wir aber allen Grund stolz auf den Rostocker Zoo zu sein. Mit dem Darwineum und dem Polarium verfügt er über echte Attraktionen. Die vielen kleinen Ecken, die man selbst entdecken muss, haben noch zusätzlichen Reiz. Ich betrachte Zoos als Teil von Umweltbildung. Deswegen beteiligt sich die Stadt auch an dem Klassenzimmer in der Zooschule.

Damit der Zoo ein Erlebnis für alle bleibt, müssen wir aber auch hier über die Preisentwicklung sprechen. Die Steigerungen der letzten Jahre sind für viele nicht mehr zu stemmen. Da brauchen wir andere und bessere Lösungen. 

Wenn Sie noch weitere Antworten haben wollen, dann schicken Sie mir Ihr Stichwort und ich werde es hier ergänzen