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            <title>DIE LINKE. Steffen Bockhahn: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Steffen Bockhahn</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 02:28:00 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2026 02:28:00 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-41004</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2013 13:17:00 +0200</pubDate>
                <title>Messen mit zweierlei Maß?</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/messen-mit-zweierlei-mass/</link>
                
                <description>Nach der Fehlentwicklung der Eurohawk-Drohne und dem Skandal um die Dienstuntauglichkeit des Hubschraubers NH-90 folgt das nächste Rüstunsgdesaster. Für die Beschaffung des Eurofighters hatte der Bundestag eine Kostenobergrenze von 14,7 Milliarden Euro eingezogen. Dafür sollte es 140 Flugzeuge geben. Bis Ende des Jahres wird die Bundeswehr  über 108 Maschinen verfügen – für 14,5 Milliarden. Die Preissteigerungen erklären der Hersteller EADS und das Verteidigungsministerium mit den Preisen, die auf einer Kalkulation von 2008 beruhen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Fehlentwicklung der Eurohawk-Drohne und dem Skandal um die Dienstuntauglichkeit des Hubschraubers NH-90 folgt das nächste Rüstunsgdesaster. Für die Beschaffung des Eurofighters hatte der Bundestag eine Kostenobergrenze von 14,7 Milliarden Euro eingezogen. Dafür sollte es 140 Flugzeuge geben. Bis Ende des Jahres wird die Bundeswehr &nbsp;über 108 Maschinen verfügen – für 14,5 Milliarden. Die Preissteigerungen erklären der Hersteller EADS und das Verteidigungsministerium mit den Preisen, die auf einer Kalkulation von 2008 beruhen. Das heißt, wenn man einen Kaufpreis von 105 Millionen pro Stück im Jahr 2008 zugrundelegt, so liegt er mittlerweile bei 134 Millionen pro Maschine. Das ist eine Preissteigerung von über 30% - und dass in fünf Jahren. Es scheint so, dass hier für den Hersteller eine Beliebigkeit in der Preisspanne abrufbar ist, die nach haltloser Verschwendung von Steuergeldern aussieht. Merkwürdig ist auch die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der solche Mehrausgaben von der Bundesregierung hingenommen werden. Über soziale Ausgaben, wie die Erhöhung des Hartz IV Regelsatzes, wurde jahrelang in unwürdigster Weise geschachert, um sich schlussendlich auf eine Erhöhung von 5 Euro pro Monat und LeistungsbezieherIn zu einigen. Das deckt nicht einmal die Teuerungsrate ab. Da war für EADS mit ihren „Preisangleichungen“ wesentlich mehr drin. Für Verteidigungsminister de Maiziére ist das jedoch alles kein Problem, schließlich habe man den Haushaltsausschuss des Bundestages im Juni diesen Jahres (!) über die steigenden Kosten informiert. Außerdem gehe es laut Hardthöhe um die „Systemfähigkeit der europäischen Luftfahrzeugindustrie“ und Arbeitsplätze im Hochtechnologie-Bereich. &nbsp;Ich würde mir wünschen, dass die Bundesregierung mit genauso viel Elan die Arbeitsplätze im sozialen Bereich und deren „Preisangleichungen“ verteidigen würde. </p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Arbeit</category><category>Haushalt</category><category>Hartz IV</category><category>Bundeswehr</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-40190</guid>
                <pubDate>Mon, 10 Jun 2013 09:40:00 +0200</pubDate>
                <title>Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl bei Dau Wat</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/podiumsdiskussion-zur-bundestagswahl-bei-dau-wat/</link>
                
                <description>Am letzten Samstag trafen sich die Direktkandidaten der LINKEN, der Grünen und der SPD bei Dau Wat in Schmarl, um über Mindestlohn, die Auswirkungen der Agenda 2010 und Arbeitsmarktpolitik zu diskutieren. Dabei interessierte die Zuschauer vorallem der Einfluß der rot-grünen Arbeitsmarktreformen auf die Finanzierung der Kommunen und deren Folgeerscheinungen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Samstag trafen sich die Direktkandidaten der LINKEN, der Grünen und der SPD bei Dau Wat in Schmarl, um über Mindestlohn, die Auswirkungen der Agenda 2010 und Arbeitsmarktpolitik zu diskutieren. Dabei interessierte die Zuschauer vorallem der Einfluß der rot-grünen Arbeitsmarktreformen auf die Finanzierung der Kommunen und deren Folgeerscheinungen.<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Mindestlohn</category><category>Hartz IV</category><category>Kommunen</category><category>Kinder und Jugend</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-39283</guid>
                <pubDate>Wed, 08 May 2013 11:40:00 +0200</pubDate>
                <title>&quot;Wer zu wenig in der Tasche hat, der gibt auch wenig aus!&quot; Zahl der Hartz-IV-AufstockerInnen steigt</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/wer-zu-wenig-in-der-tasche-hat-der-gibt-auch-wenig-aus-zahl-der-hartz-iv-aufstockerinnen-steigt/</link>
                
                <description>Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit belegen, die Anzahl der ArbeitnehmerInnen hat zugenommen die zur Sicherung des Existenzminimums zusätzlich auf Hartz-IV angewiesen sind. 2012 gab es durchschnittlich etwa 323 000 Haushalte mit einem Arbeitnehmer, der zusätzlich aufstocken musste.
Gravierend sind auch die Zahlen alleinstehender Vollzeit- oder Teilzeit-Jobber, die auf Hartz-IV angewiesen sind. Bei den Singles liegen Steigerungsquoten in Höhe von 38 Prozent vor. Insgesamt waren letztes Jahr rund 1,3 Millionen Hartz-IV-Bezieher erwerbstätig, wobei ungefähr die Hälfte von ihnen einen Mini-Job hatte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit belegen, die Anzahl der  ArbeitnehmerInnen hat zugenommen die zur Sicherung des Existenzminimums  zusätzlich auf Hartz-IV angewiesen sind. 2012 gab es durchschnittlich  etwa 323 000 Haushalte mit einem Arbeitnehmer, der zusätzlich aufstocken  musste. Gravierend sind auch die Zahlen alleinstehender Vollzeit-  oder Teilzeit-Jobber, die auf Hartz-IV angewiesen sind. Bei den Singles  liegen Steigerungsquoten in Höhe von 38 Prozent vor. Insgesamt waren  letztes Jahr rund 1,3 Millionen Hartz-IV-Bezieher erwerbstätig, wobei  ungefähr die Hälfte von ihnen einen Mini-Job hatte. 
</p>
<p>"Die BA behauptet immer noch, schlecht bezahlte Jobs seien ein Türöffner  zu fair bezahlten Arbeitsplätzen. Das ist eine Illusion. <br>Wer zu  wenig verdient und zusätzlich aufstocken muss, findet nur schwer neue  Chancen. Perspektivlos sein und unsicher leben, so eine Situation  motiviert nicht und sie eignet sich nicht als Job-Motor.", so Steffen  Bockhahn, Bundestagsabgeordneter aus Rostock. <br><br>"Wer zu wenig in  der Tasche hat, der gibt zu wenig aus. Real sinkende Einkommen,  steigende Mieten und Energiekosten treffen alle. <br>Die Auffassung des  Rostocker IHK-Präsidenten Claus Ruhe Madsen, wir bräuchten keine  Mindestlöhne, ist schlicht falsch. Wahr ist, auch in Rostock brauchen  mehr und mehr Menschen zusätzlich einen Zweitjob. Arbeitsplätze müssen  an Tarife gebunden sein. Auch ein Mindestlohn wäre nur eine  Übergangslösung."<br> </p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Mindestlohn</category><category>Hartz IV</category><category>Arbeit</category><category>Wohnen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-38591</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Apr 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
                <title>Soziale Gerechtigkeit geht anders – Mindestlohn abgelehnt</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/soziale-gerechtigkeit-geht-anders-mindestlohn-abgelehnt/</link>
                
                <description>Heute wurde im Bundestagsplenum über die deutsche Lohn- und Sozialpolitik beraten. Der bisherigen Politik der Regierungsparteien folgend, wurden sämtliche Oppositionsanträge sowie der Entwurf des Mindestlohngesetzes des Bundesrates, einen flächendeckenden Gesetzlichen Mindestlohn von  8,50 € einzuführen, abgelehnt. Während der Gesetzentwurf sowie die Anträge von SPD und Grünen in die Ausschüsse zur weiteren Beratung verwiesen wurden, wurden die Anträge der LINKEN in dritter Lesung nun endgültig abgeschmettert...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde im Bundestagsplenum über die deutsche Lohn- und Sozialpolitik beraten. Der bisherigen Politik der Regierungsparteien folgend, wurden sämtliche Oppositionsanträge sowie der Entwurf des Mindestlohngesetzes des Bundesrates, einen flächendeckenden Gesetzlichen Mindestlohn von&nbsp; 8,50 € einzuführen, abgelehnt. Während der Gesetzentwurf sowie die Anträge von SPD und Grünen in die Ausschüsse zur weiteren Beratung verwiesen wurden, wurden die Anträge der LINKEN in dritter Lesung nun endgültig abgeschmettert.<br><br>Mit den Anträgen „Mehrheitswillen respektieren – Gesetzlicher Mindestlohn jetzt“ und „Für soziale Gerechtigkeit statt gesellschaftlicher Spaltung – Bilanz nach 10 Jahren Agenda 2010“ fordert DIE LINKE schon seit Langem die Ungerechtigkeiten in der Lohnpolitik, staatlich zu Regulieren. „Man muss von seinem Gehalt schließlich auch leben können, ohne weitere Sozialleistungen in Anspruch nehmen oder einen zweiten oder gar dritten Job ausüben zu müssen, um seine laufenden Kosten zu decken“ kommentiert Steffen Bockhahn, Mitglied des Haushaltsausschusses, das Geschehen. „Es ist eine Schande, dass die Regierung auch weiterhin den Großkapitalisten die Stange hält und damit die Altersarmut befördert.“ so Bockhahn weiter.<br><br>Um zumindest den Anschein einer sozialen Gerechtigkeit wahren zu können, hatte zuletzt auch die CDU Lohnuntergrenzen, jedoch nur für nicht tarifgebundene Branchen, gefordert. Auf diesen Zug ist diese Woche nun auch die FDP aufgesprungen. Eine ernsthafte „Gefahr“ für Unternehmer sieht Bockhahn indes nicht: „Es liegt nahe, dass die Koalition kurz vor der Bundestagswahl im Herbst nur ‚gute Miene zum bösen Spiel‘ machen und potentielle Wähler nicht verschrecken will. Läge den Regierungsparteien wirklich etwas an den Lebensumständen der kleinen Leute hätten sie heute die Möglichkeit gehabt dies zu demonstrieren. DIE LINKE wird indes nicht Müde werden auch weiterhin für gerechte Löhne zu kämpfen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Bundespolitik</category><category>Hartz IV</category><category>Arbeit</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-38069</guid>
                <pubDate>Fri, 12 Apr 2013 12:47:00 +0200</pubDate>
                <title>Gute Löhne für gute Arbeit</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/gute-loehne-fuer-gute-arbeit/</link>
                
                <description>In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der sogenannten Minijobber in Rostock von 1484 auf 3519 Beschäftigte erhöht. Das ist eine Steigerung um 116 Prozent und ein deutliches Zeichen dafür, wie katastrophal sich die Hartz-Gesetzgebung auf den Arbeitsmarkt der Hansestadt ausgewirkt hat.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der sogenannten Minijobber in Rostock von 1484 auf 3519 Beschäftigte erhöht. Das ist eine Steigerung um 116 Prozent und ein deutliches Zeichen dafür, wie katastrophal sich die Hartz-Gesetzgebung auf den Arbeitsmarkt der Hansestadt ausgewirkt hat.
</p>
<p>Die „Flexibilisierung des Arbeitsmarktes“ ging auch in Rostock voll auf Kosten der ArbeitnehmerInnen. Niedriglöhne waren und sind die Folge – und das bei permanent steigenden Lebenshaltungskosten. Der Zweit- oder Drittjob dient eben nicht der Zufriedenstellung überzogener Konsumansprüche, sondern der Bezahlung von Miete, Strom, Heizung.
</p>
<p>„Wenn junge Eltern, die Vollzeit in Pflege- oder Serviceberufen arbeiten, sich den Kitaplatz für ihr Kind nur leisten können, wenn sie nach Feierabend oder am Wochenende noch einen Minijob machen, dann ist das eine gesellschaftliches Desaster auf Raten“ so der Bundestagsabgeordnete Steffen Bockhahn „Zwangsläufig führt die Hartz-Gesetzgebung damit zur Schwächung der Familien, steigender Armut und gesellschaftlicher Vereinzelung. Um dieses Problem zu lösen, ist der Mindestlohn und das Ende des sogenannten „Aufstockens“ zwingend notwendig.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Rostock</category><category>Mindestlohn</category><category>Arbeit</category><category>Hartz IV</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-37521</guid>
                <pubDate>Thu, 21 Mar 2013 11:07:00 +0100</pubDate>
                <title>»Kommunen sind das Fundament«</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/kommunen-sind-das-fundament/</link>
                <author>DIE LINKE im Bundestag</author>
                <description>Steffen Bockhahn vertritt seit 2009 seine Heimatstadt Rostock als Direktgewählter Abgeordneter im Bundestag. Im Interview spricht er über Lokalpatriotismus im Bundestag, schildert, wie sich die Agenda-Politik der letzten zehn Jahre auf die Situation in der Kommune ausgewirkt hat, erklärt die Lohnkostenmodelle in Call Centern und warum, DIE LINKE gerade den Rostocker Haushalt platzen ließ.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Steffen Bockhahn vertritt seit 2009 seine Heimatstadt Rostock als  Direktgewählter Abgeordneter im Bundestag. Im Interview spricht er über  Lokalpatriotismus im Bundestag, schildert, wie sich die Agenda-Politik  der letzten zehn Jahre auf die Situation in der Kommune ausgewirkt hat,  erklärt die Lohnkostenmodelle in Call Centern und warum, DIE LINKE  gerade den Rostocker Haushalt platzen ließ.</i>
</p>
<p> 	<b>Zum zehnten Geburtstag der Agenda 2010 schickte die Bundes-SPD  Altkader Schröder, Müntefering und Steinbrück ins Feld, um ihr Werk zu  verteidigen. DIE LINKE wiederholte ihre Kritik an dem größten  Sozialabbau in der Geschichte Deutschlands. Aber ein Aufreger war das  Thema nicht. Hat sich die Republik mit Agenda arrangiert?</b>
</p>
<p> 	<b>Steffen Bockhahn:</b> Es gibt doch das Sprichwort, wonach  der Mensch ein Gewohnheitstier sei. Ich denke, das ist hier auch  passiert. Außerdem gibt es viele die sich zurückgezogen haben. Sie  mussten erleben, dass die massiven Proteste nichts gebracht haben.  Selten gab es so große Demonstrationen und vielfältige Aktionen in der  jüngeren deutschen Geschichte wie im Protest gegen Hartz IV. Aber  Rot-Grün hat es eiskalt durchgezogen. Und Schwarz-Gelb hat das  mitgemacht und angefeuert. Hinzu kommen dürfte, dass viele durch die  unsicherer gewordenen Arbeitsplätze auch Angst bekommen haben und sich  deshalb zurückhalten.<br> 	<br> 	<b>Was haben zehn Jahre Agenda-Politik konkret in Ihrer Heimatstadt Rostock hinterlassen?</b>
</p>
<p> 	Es gibt wohl nirgendwo so viele Call Center wie bei mir zuhause. In den  seltensten Fällen sind das gute Arbeitsplätze. Da kalkulieren die  Betreiber die Lohnkosten oft knallhart so, dass Hartz IV fester  Gehaltsbestandteil ist. Ein richtig abstoßendes Beispiel dafür ist die  Sixt-Autovermietung, die ihr größtes Call Center in Rostock hat. Diese  Branche ist ein Beispiel für den gewachsenen Niedriglohnsektor, für  prekäre Arbeit und andere gravierende Fehlentwicklungen. Etwa 40 Prozent  aller Hartz IV-Beziehenden sind Aufstocker. Das ist unfassbar, denn arm  trotz Arbeit ist damit der Regelfall.<br> 	<br> 	<b>Nun konnte ja keine Kommune sagen: Nein, bei Eurer Agenda 2010  machen wir nicht mit. Und auch DIE LINKE in Rostock muss mit den realen  Auswirkungen vor Ort umgehen. Welche Spielräume haben Sie in der  Rostocker Bürgerschaft?</b>
</p>
<p> 	Hartz IV nimmt uns bei den Kommunalfinanzen die Luft zum Atmen. Ich  darf daran erinnern, dass es ein Versprechen der Regierung an die  Kommunen gab. Entlastungen in Höhe von mehreren Milliarden Euro wurden  angekündigt. Ich habe es mal durchgerechnet und festgestellt, dass wir  im Vergleich zu der Regelung, die bis 2005 galt, etwa 200 Millionen Euro  mehr zahlen mussten. Wo ist die Entlastung? Zum Vergleich: Rostock hat  etwa 170 Millionen Euro Schulden bei einem Etat von etwa einer halben  Milliarde Euro. Kurzum: Es fehlt hinten und vorne.<br> 	<br> 	<b>Sie haben gerade den Rostocker Haushalt platzen lassen. Warum?</b>
</p>
<p> 	Ganz einfach: Die Stadt ist pleite. Es gab eine Mehrheit, die deswegen  wieder Steuern für die kleinen Leute erhöhen wollte. Wir waren dagegen.  Und es fehlten 380.000 Euro für die Sicherung der Arbeit der Träger der  Jugendhilfe. Damit sind Jugendclubs und ähnliches gemeint. Unsere  entsprechenden Anträge, den Betrag zur Verfügung zu stellen, haben SPD  und CDU abgelehnt. Wir hatten vorher gesagt, dass wir dem Haushalt nur  zustimmen, wenn dieser vergleichsweise kleine Betrag für diese sehr  wichtige Sache beschlossen wird. Also haben wir im Ergebnis konsequent  abgelehnt.<br> 	<br> 	<b>Wie Sie sind viele Bundestagsabgeordnete gleichzeitig in  Kommunalparlamenten aktiv. Da dürfte doch jede Entscheidung in Berlin  auch auf die Frage abgeklopft werden: Was heißt das für meine Gemeinde.  Oder?</b>
</p>
<p> 	Wünschen würde man sich das. Es gibt welche, die aus wohlhabenden  Gemeinden kommen, die es ja auch gibt. Dann gibt es viele, die meinen:  Sie sitzen im Bundestag und müssten jetzt ausschließlich auf die  Rechnung des Bundes achten. Ich meine, dass es der ganzen Republik nicht  gut geht, wenn die Kommunen am Boden liegen. Anders gesagt: Die  Kommunen sind das Fundament, die Länder der Hochbau und der Bund ist das  Dach. Ich würde ja immer auf ein solides Fundament achten. Leider  entscheiden viele anders.<br> 	<br> 	<b>Gibt es ein klein wenig gemeinsamen Lokalpatriotismus unter den Bundestagsabgeordneten aller Parteien aus Ihrer Region?</b>
</p>
<p> 	Das hält sich im Rahmen. Aber wenn es gemeinsame Interessen gibt, dann  redet man schon miteinander und versucht sich abzustimmen. Aber so sehr  viele Abgeordnete hat ja Mecklenburg-Vorpommern nicht. Wir haben die  schönste Landschaft und dafür weniger Einwohner. Aber wir vier linken  B’s aus dem Nordosten - Bartsch, Bluhm, Bunge, Bockhahn - halten schon  fest zusammen.<br> 	<br> 	<b>Sie wollen im September Ihr Direktmandat in Rostock verteidigen. Mit welcher Botschaft?</b>
</p>
<p>Zum Wahlkreis gehört noch ein ganzer Teil des Landkreises, der meine  geliebte Heimatstadt umschließt. Ich konnte bisher bereits einiges für  die Region erreichen, von Mehrgenerationenhäusern, über zusätzliche  Freiwilligendienststellen bei der Tafel oder die Instandsetzung von  Schiffen der Bundespolizei See. Aber vor allem habe ich immer wieder die  Situation der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern oder die Lage der  Kommunen im Bundestag thematisiert. Nur so kann man den Druck aufrecht  erhalten, damit es endlich soziale Verbesserungen, wie einen  gesetzlichen Mindestlohn gibt. Dafür will ich mich gern auch in den  nächsten vier Jahren richtig reinhängen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Hartz IV</category><category>Rostock</category><category>Kommunen</category><category>Arbeit</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-37275</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Mar 2013 08:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Bei Anruf Niedriglohn</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/bei-anruf-niedriglohn/</link>
                <author>Neues Deutschland/ Velten Schäfer</author>
                <description>Alarmierendes aus Callcentern im Nordosten: In der Callcenterbranche gibt es weiterhin keinen Arbeitgeberverband - und deshalb auch keinen »tariflichen« Mindestlohn. In Mecklenburg-Vorpommern arbeiten zumeist Teilzeitbeschäftigte an den Hörern, wie eine parlamentarische Anfrage zeigt. Immerhin werden Lohndumper im Land nicht mehr gefördert. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<h3>Alarmierendes aus Callcentern im Nordosten</h3><div class="Lead"><p> 	<i>In der Callcenterbranche gibt es weiterhin keinen Arbeitgeberverband -  und deshalb auch keinen »tariflichen« Mindestlohn. In  Mecklenburg-Vorpommern arbeiten zumeist Teilzeitbeschäftigte an den  Hörern, wie eine parlamentarische Anfrage zeigt. Immerhin werden  Lohndumper im Land nicht mehr gefördert...</i><a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/815376.bei-anruf-niedriglohn.html" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">mehr</a>    </p></div>]]></content:encoded>
                <category>Arbeit</category><category>Mindestlohn</category><category>Hartz IV</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-36935</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Dec 2012 14:34:00 +0100</pubDate>
                <title>Jobwunder im Billiglohnland?</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/jobwunder-im-billiglohnland/</link>
                
                <description>Von Jobwunder ist bei Kanzlerin Merkel die Rede und von der geringsten Arbeitslosigkeit seit zwanzig Jahren. Merkwürdig dabei ist, dass die gebetsmühlenartige Beschwörung des wirtschaftlichen Erfolgs bei den BürgerInnen in Mecklenburg-Vorpommern nicht so recht haften bleiben will. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Von Jobwunder ist bei Kanzlerin Merkel die Rede und von der geringsten  Arbeitslosigkeit seit zwanzig Jahren. Merkwürdig dabei ist, dass die  gebetsmühlenartige Beschwörung des wirtschaftlichen Erfolgs bei den  BürgerInnen in Mecklenburg-Vorpommern nicht so recht haften bleiben  will.  
</p>
<p class="bodytext">Warum das so ist, macht Uwe Polkaehn, Vorsitzender  des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nord, deutlich: „..Die Lage ist  dramatisch. Nirgendwo in Deutschland wird so schlecht verdient wie in  Mecklenburg-Vorpommern…“.  </p>
<p class="bodytext">Doch wie sieht dieses „schlecht“ in Zahlen aus?  Während in MV für Vollzeitbeschäftigte im Schnitt ein Lohn von 1.918  Euro brutto ermittelt wurde, beträgt er bundesweit 2.702 Euro brutto.  Auch im Vergleich zu den neuen Bundesländern ist der Unterschied immer  noch deutlich: 150 Euro verdienen ArbeitnehmerInnen in Vollzeit in MV im  Schnitt weniger als in Brandenburg oder Sachsen. In Neubrandenburg  arbeitet fast jeder zweite und in Schwerin immer noch fast jeder fünfte  Vollzeitbeschäftigte für zu geringe Löhne. Nicht zu vergessen: Zu den  Billiglöhnern kommen noch einmal 94 900 Frauen und Männer hinzu, die in  MV arbeitslos gemeldet sind. Der Anteil der Geringverdiener war im Land  mit 23 Prozent mehr als doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt.  </p>
<p class="bodytext">Im Vormarsch ist der Minijob. Gerade in  Wirtschaftsbereichen, in denen Saisonarbeitskräfte eine große Rolle  spielen - wie die Gastronomie und der Einzelhandel, werden immer öfter  Vollzeitstellen durch Minijobs ersetzt. </p>
<p class="bodytext">Für die Entwicklung der Infrastruktur, der Kaufkraft  und der Bevölkerung ist das katastrophal. Die Folge: Junge Menschen  wandern ab, alte Menschen bleiben und können von ihren Renten gerade so  oder nicht leben. Geringe Löhne sorgen nun mal für geringe Renten.  </p>
<p class="bodytext">Helfen kann da nur ein flächendeckender Mindestlohn.  Für eine Stabilisierung ist er ebenso unerlässlich wie die  Sozialversicherungspflicht vom ersten Euro Verdienst an, ein besserer  Kündigungsschutz und das Verbot sachgrundloser Befristung von  Arbeitsverträgen. </p>
<p class="bodytext">Doch das würde eine aktive und an der Lösung des  Problems orientierte Arbeitsmarktpolitik erfordern. Daran hat die  Kanzlerin jedoch kein Interesse. Wichtig ist ihr anscheinend nur, bis  zur Bundestagswahl weiter diese Art von öffentlicher Augenwischerei zu  betreiben. </p>]]></content:encoded>
                <category>Bundespolitik</category><category>Arbeit</category><category>Hartz IV</category><category>Mindestlohn</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 16 Aug 2012 12:36:00 +0200</pubDate>
                <title>Herzlichen Glückwunsch? Soziale Ungerechtigkeit wird zehn.</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/herzlichen-glueckwunsch-soziale-ungerechtigkeit-wird-zehn/</link>
                
                <description>Vor zehn Jahren führte die Rot-Grüne Bundesregierung unter Kanzler Schröder die Hartz-Gesetzgebung ein. Teil dieser „Reform“ war eine Neuregelung des Sozialhilfebezugs und des Arbeitslosengeldes.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vor zehn Jahren führte die Rot-Grüne Bundesregierung unter Kanzler  Schröder die Hartz-Gesetzgebung ein. Teil dieser „Reform“ war eine  Neuregelung des Sozialhilfebezugs und des Arbeitslosengeldes.Sowohl SPD als auch Grüne priesen das Maßnahmepaket  als Vereinfachung und Möglichkeit, bürokratische Strukturen in den  Arbeitsämtern abzubauen und den Arbeitsmarkt zu „flexibilisieren“. 
</p>
<p class="bodytext">Ausgerechnet eine Bundesregierung die aus  Sozialdemokraten und Grünen – Parteien, die dem linken Spektrum  zugeordnet werden - bestand, hatte damit den sozialen Erdrutsch der  deutschen Gesellschaft losgetreten. Zu Recht kann heute davon  ausgegangen werden, dass eine konservativ-liberale Bundesregierung diese  Gesetzgebung nicht so leicht durchgesetzt hätte.  </p>
<p class="bodytext">Was folgte, war eine „Amerikanisierung“ des  deutschen Arbeitsmarktes. Im Fahrwasser von Hartz IV begannen sich  zunehmend Leih- und Zeitarbeit zu tummeln. Arbeitnehmer wurden  entlassen, und zu einem Bruchteil ihres alten Lohnes vom gleichen  Arbeitgeber wieder angestellt – auf Zeit, ohne Anspruch auf Urlaubsgeld,  Weihnachtsgeld und oft ohne Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.  BürgerInnen die arbeitslos waren oder wurden, bekamen den Druck und die  Reglementierung der neuen Gesetzgebung zu spüren. Ziel dabei war es,  Arbeitnehmer dazu zu zwingen, jede Arbeit anzunehmen, egal zu welchen  Bedingungen. Wer sich dagegen zur Wehr setzte, bekam den ohnehin schon  viel zu gering bemessenen Regelsatz gekürzt. </p>
<p class="bodytext">Eine Entsolidarisierung ohne Vergleich erfasste die  Bundesrepublik. "Mit Hartz IV wurde die soziale Spaltung dieser  Gesellschaft politisch mutwillig forciert“, bilanziert Ulrich Schneider,  Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.  „Insbesondere Hartz IV ist getragen von einem zutiefst negativem  Menschenbild. Hartz IV ist geprägt von Misstrauen, Kontrolle und  Drangsalierung.“ </p>
<p class="bodytext">Der hehre Anspruch des „Förderns und Forderns“ wurde  nie erfüllt. Ohnehin schwang bei dieser Formulierung von vornherein die  Unterstellung mit, die Betroffenen wären zu faul oder zu dumm um Arbeit  zu finden. Was nicht erfolgte, war ein wirkliches Nachdenken über einen  zukunftsfähigen Arbeitsmarkt. Die Tatsache, das mit fortschreitender  Automatisierung gerade gering qualifizierte Arbeit wegfiel, wurde  einfach negiert. Mit hingebogenen Statistiken und immer mehr  Verwaltungsaufwand versuchte die Bundesregierung ihre Unfähigkeit, auf  die Veränderung von Arbeit im 21.Jahrhundert zu reagieren, schön zu  reden.  </p>
<p>Zehn Jahre nach dem Schröderschen Danaergeschenk ist  klar: Hartz IV ist ein schmutziges Pflaster, das den Patienten nicht  kuriert, sondern ihn noch kränker macht und ihm auch noch die Schuld an  der Erkrankung zuweist. Auch daran sollte man sich im Wahljahr 2013  erinnern.</p>]]></content:encoded>
                <category>Hartz IV</category><category>Arbeit</category><category>Mindestlohn</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23987</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>16. Juni 2011: Freitags ab eins</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/16-juni-2011-freitags-ab-eins/</link>
                
                <description>Die Agentur für Arbeit vermittelt Jobs für 4 Euro Stundenlohn. Als Hauswirtschafterin mit geteilten Schichten für 30 Stunden in der Woche befristet bis Ende September. Fahrtkosten fallen auch noch extra an. Dagegen haben wir heute in Schwerin protestiert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Agentur für Arbeit vermittelt Jobs für 4 Euro Stundenlohn. Als Hauswirtschafterin mit geteilten Schichten für 30 Stunden in der Woche befristet bis Ende September. Fahrtkosten fallen auch noch extra an. Dagegen haben wir heute in Schwerin protestiert.</p>]]></content:encoded>
                <category>Hartz IV</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23982</guid>
                <pubDate>Fri, 13 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>13. Mai 2011: Freitags ab eins</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/13-mai-2011-freitags-ab-eins/</link>
                
                <description>Die CDU sieht in der Bundeswehr die einzige Perspektive für Mecklenburg-Vorpommern. Um das zu unterstreichen karren sie alle Innenminister, die sie haben hier her. Die BILD hat rausgefunden, dass immer mehr Leute &quot;Aufstocker&quot; sind und die CDU glaubt es nicht. Zwei der Themen im Freitag ab eins.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die CDU sieht in der Bundeswehr die einzige Perspektive für Mecklenburg-Vorpommern. Um das zu unterstreichen karren sie alle Innenminister, die sie haben hier her. Die BILD hat rausgefunden, dass immer mehr Leute "Aufstocker" sind und die CDU glaubt es nicht. Zwei der Themen im Freitag ab eins.</p>]]></content:encoded>
                <category>Hartz IV</category>
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 18 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Welch Geistes Kind ist Bürgermeister Borbe?</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/welch-geistes-kind-ist-buergermeister-borbe/</link>
                
                <description>Der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten, Jürgen Borbe (CDU) hat laut einem Bericht der Ostsee-Zeitung Hartz-IV Empfängerinnen in übelster Weise beschimpft. Sie würden Anspruch auf Kindergartenplätze haben, auch wenn sie nur rauchen und trinken. Bewusst sprach er nur von den Müttern, weil die Väter oft wechselten. Später meinte er laut Ostsee-Zeitung noch, „Die Guten vermehren sich nicht genug, die, die zu Hause sitzen, schon.“ Borbe fuhr fort, dass diesen sozial Benachteiligten „das deutsche Ethos fehlt.“ Dazu erklärt der Landesvorsitzende der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern, Steffen Bockhahn:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Bürgermeister von Ribnitz-Damgarten, Jürgen Borbe (CDU) hat laut einem Bericht der Ostsee-Zeitung Hartz-IV Empfängerinnen in übelster Weise beschimpft. Sie würden Anspruch auf Kindergartenplätze haben, auch wenn sie nur rauchen und trinken. Bewusst sprach er nur von den Müttern, weil die Väter oft wechselten. Später meinte er laut Ostsee-Zeitung noch, „Die Guten vermehren sich nicht genug, die, die zu Hause sitzen, schon.“ Borbe fuhr fort, dass diesen sozial Benachteiligten „das deutsche Ethos fehlt.“ Dazu erklärt der Landesvorsitzende der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern, Steffen Bockhahn:</b>
</p>
<p>"Jürgen Borbe muss sich die Frage gefallen lassen, ob er in der CDU  richtig ist. Diese Parolen gehören zu einer anderen Partei, die ab dem  Herbst hoffentlich nicht mehr im Landtag sitzen wird. Diese durch nichts  belegbare Verunglimpfung von Hartz IV Empfängerinnen ist absolut  verantwortungslos und deplatziert. Sie zeigt, dass Borbe keinerlei  Kompetenz für Soziales hat.
</p>
<p>Mindestens genauso dramatisch ist aber die Aussage der  Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Antje Weilandt. Wer in ihrer  Funktion diese Aussagen relativiert und herunter spielt, ist entweder  nicht unabhängig oder eine Fehlbesetzung. Frauen dürfen von einer  Gleichstellungsbeauftragten mehr erwarten."</p>]]></content:encoded>
                <category>Hartz IV</category>
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>SPD in M-V agiert widersprüchlich</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/spd-in-m-v-agiert-widerspruechlich/</link>
                
                <description>Nachdem sie sich zunächst einmütig geeinigt hatten, sendet die SPD nun warnende Worte an den ehemaligen Verhandlungspartner Bundesregierung. In Berlin müsse man aufpassen, dass die Finanzierung der Hartz-IV-Reform nicht auf Kosten der Arbeitslosen und der BA-Beitragszahler vorgenommen wird.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Nachdem sie sich zunächst einmütig geeinigt hatten, sendet die SPD nun warnende Worte an den ehemaligen Verhandlungspartner Bundesregierung. In Berlin müsse man aufpassen, dass die Finanzierung der Hartz-IV-Reform nicht auf Kosten der Arbeitslosen und der BA-Beitragszahler vorgenommen wird.</b><br>
</p>
<p>Steffen Bockhahn erinnert an die Beschlüsse der Reformgruppe um Frau Manuela Schwesig (SPD):
</p>
<p>"Teil des Hartz-IV-Beschlusses war es, bei der Bundesagentur für  Arbeit schrittweise 4 Milliarden Euro zu kürzen. Die Folgen für die BA  sind verheerend. Die Milliardendefizite werden sicher in Form gekürzter  Ausgaben für Bildungsmaßnahmen und höherer Beiträge auf die  ArbeitnehmerInnen abgewälzt. Bereits 2011 wurden die finanziellen Mittel  für Eingliederungsmaßnahmen um 700 Millionen Euro gekürzt.
</p>
<p>Die SPD vergisst, dass sie diesen faulen Kompromiss mit beschlossen  hat. Statt im Nachhinein Krokodilstränen über selbst geschaffene Fakten  zu vergießen, wäre ein soziales Agieren am Verhandlungstisch nötig  gewesen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Hartz IV</category>
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 23 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Landesregierung muss Hartz-IV-Geschiebe ablehnen!</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/landesregierung-muss-hartz-iv-geschiebe-ablehnen/</link>
                
                <description>Am Freitag wird der Bundesrat auf einer außerordentlichen Sitzung über die Hartz-IV-Reformen entscheiden. Nahezu zeitgleich wird der Deutsche Bundestag erneut über die Neuregelung abstimmen. Steffen Bockhahn, Bundestagsabgeordneter der LINKEN, fordert die Landesregierung M-V auf, den Hartz-IV-Kompromiss abzulehnen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Am Freitag wird der Bundesrat auf einer außerordentlichen Sitzung über die Hartz-IV-Reformen entscheiden. Nahezu zeitgleich wird der Deutsche Bundestag erneut über die Neuregelung abstimmen. Steffen Bockhahn, Bundestagsabgeordneter der LINKEN, fordert die Landesregierung M-V auf, den Hartz-IV-Kompromiss abzulehnen:</b>
</p>
<p>"Die Landesregierung muss den faulen Kompromiss ablehnen! Alles  andere ist eine Verhöhnung der vielen Betroffenen in unserem Land. Fünf  Euro mehr helfen nicht, allein 2010 verschlang die Inflation über 3,60  Euro vom Regelsatz. Folgt man den Daten des Statistischen Bundesamtes,  muss der Regelsatz umgehend auf wenigstens 392 Euro angehoben werden.  Auch weil die Berechnung des vorgeschlagenen Regelsatzes nicht  verfassungskonform ist, werden alle vier Bundestagsabgeordneten der  LINKEN aus M-V die Reform ablehnen. Dieses nicht verfassungsgemäße  Ergebnis wochenlangen Geschachers lehnen wir ab und fordern endlich eine  transparente, nachvollziehbare Neuberechnung, die mindestens den  Forderungen des Bundesverfassungsgerichtes gerecht wird."  </p>]]></content:encoded>
                <category>Hartz IV</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23800</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Hartz-IV-Reform ist fauler Kompromiss</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/hartz-iv-reform-ist-fauler-kompromiss/</link>
                
                <description>Union, FDP und SPD beendeten vergangene Nacht ihre Debatte über die Hartz-IV-Reform. Unter anderem sollen die Kommunen im Bereich der Kosten der Grundsicherung entlastet werden, die der Bund bis 2014 vollständig übernehmen will. Derzeit wenden die Kommunen dafür rund 3,5 Milliarden Euro auf. Dafür sollen bei der Bundesagentur für Arbeit schrittweise 4 Milliarden Euro gekürzt werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Union, FDP und SPD beendeten vergangene Nacht ihre Debatte über die Hartz-IV-Reform. Unter anderem sollen die Kommunen im Bereich der Kosten der Grundsicherung entlastet werden, die der Bund bis 2014 vollständig übernehmen will. Derzeit wenden die Kommunen dafür rund 3,5 Milliarden Euro auf. Dafür sollen bei der Bundesagentur für Arbeit schrittweise 4 Milliarden Euro gekürzt werden.</b>
</p>
<p>Steffen Bockhahn befürchtet verheerende Auswirkungen für die Arbeitsmarktpolitik in M-V:
</p>
<p>"Das Ergebnis wochenlangen Geschachers ist ein fauler Kompromiss,  der Millionen Menschen verhöhnt. Jeder weiß, dass fünf Euro mehr nicht  mal die Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Strom und Gas ausgleichen.  2010 verschlang allein die Inflation über 3,60 Euro vom Regelsatz. Den  Kommunen sollen zwar die Kosten der Grundsicherung abgenommen werden,  doch die Folgen für die Bundesagentur für Arbeit sind verheerend. Die  Milliardendefizite werden sicher in Form höherer Beiträge auf die  ArbeitnehmerInnen abgewälzt. Bereits 2011 wurden die finanziellen Mittel  für Eingliederungsmaßnahmen um 700 Millionen Euro gekürzt. Diese Gelder  sind gerade in strukturschwachen Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern  unverzichtbar. Hat die Agentur kein Geld für Eingliederungsmaßnahmen,  kann sie sich nicht um die Benachteiligten und Langzeitarbeitslosen  kümmern. Damit werden ein weiteres Mal die Schwachen gegen die  Schwächsten ausgespielt. DIE LINKE fordert stattdessen endlich zu einer  angemessenen Besteuerung großer Vermögen zu kommen. Dann ist auch das  Geld für ein menschenwürdiges Existenzminimum und gute  Arbeitsmarktpolitik vorhanden."</p>]]></content:encoded>
                <category>Hartz IV</category><category>Mecklenburg-Vorpommern</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23927</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>11. Februar 2011: Freitags ab eins</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/11-februar-2011-freitags-ab-eins/</link>
                
                <description>Die Wochenrückschau im Bundestag diesmal mit den Themen: Neuberechnung der Hartz IV - Sätze, Debatte um die Frauenquote, 60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen und Streit um die Extremismusklausel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wochenrückschau im Bundestag diesmal mit den Themen: Neuberechnung der Hartz IV - Sätze, Debatte um die Frauenquote, 60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen und Streit um die Extremismusklausel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Hartz IV</category><category>Gegen Rechts</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23775</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Dec 2010 00:14:00 +0100</pubDate>
                <title>Deutschland ein Unrechtsstaat?</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/deutschland-ein-unrechtsstaat/</link>
                
                <description>Die Bundesregierung will Hartz-IV-EmpfängerInnen ab Januar 2011 das Elterngeld streichen. So soll es der Bundestag auf Wunsch der Familienministerin Kristina Schröder und der Arbeitsministerin von der Leyen im November beschließen. Dann werden neben den HARTZ-IV-Leistungen die 300 Euro Erziehungsgeld nicht mehr gezahlt. Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge setzt die Bundesagentur für Arbeit diese Pläne jedoch schon heute durch.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Bundesregierung will Hartz-IV-EmpfängerInnen ab Januar 2011 das Elterngeld streichen. So soll es der Bundestag auf Wunsch der Familienministerin Kristina Schröder und der Arbeitsministerin von der Leyen im November beschließen. Dann werden neben den HARTZ-IV-Leistungen die 300 Euro Erziehungsgeld nicht mehr gezahlt. Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge setzt die Bundesagentur für Arbeit diese Pläne jedoch schon heute durch.</b>
</p>
<p>Dazu erklärt Steffen Bockhahn, Bundestagsabgeordneter und Landesvorsitzender der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern:
</p>
<p>"Die Bundesagentur bricht geltendes Recht, wenn diese Berichte  stimmen. Leider gibt es keinen Grund daran zu zweifeln, denn die Agentur  tut genau das, was die Ministerinnen von der Leyen und Schröder für das  nächste Jahr ohnehin planen. Es ist schlimm genug, dass Union und FDP  ein weiteres Mal bei den Ärmsten der Armen streichen wollen und Kinder  von HARTZ-IV-EmpfängerInnen dem Staat weniger wert sein sollen als die  Kinder reicher Eltern. Dass nun aber im vorauseilenden Gehorsam 300.000  Betroffenen Leistungskürzungen zugemutet werden, für die es keine  Grundlage gibt, ist ein Skandal. Wieder werden die BürgerInnen  übergangen. Wieder werden in Hinterzimmern Fakten geschaffen.  Grundlegende Regeln der Demokratie werden unter schwarz-gelb einfach aus  den Angeln gehoben. Zum Glück gibt es Gerichte, die sich damit  auseinandersetzen werden. Leider werden bis dahin wieder Betroffene zu  Unrecht weniger Leistungen bekommen, als ihnen zustehen. Bei ihnen geht  es aber nicht um abstrakte Bundeshaushalte. Es geht um das bloße  Überleben."</p>]]></content:encoded>
                <category>Hartz IV</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23786</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Kritik der SPD bleibt tatenlos</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/kritik-der-spd-bleibt-tatenlos/</link>
                
                <description>Am kommenden Freitag wird der Bundesrat über die Hartz-IV-Reform der Bundesregierung entscheiden. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns wird sich bei der Abstimmung enthalten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Am kommenden Freitag wird der Bundesrat über die Hartz-IV-Reform der Bundesregierung entscheiden. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns wird sich bei der Abstimmung enthalten.</b>
</p>
<p>Steffen Bockhahn, Bundestagsabgeordneter der LINKEN in  Mecklenburg-Vorpommern, zur Beschlussfassung im Bundesrat und zur  Position der regierenden SPD in M-V:
</p>
<p>"Das Mecklenburg-Vorpommern sich enthalten wird, ist  begrüßenswert. Diese Reform schadet dem Land dermaßen, dass die  Landesregierung ablehnen müsste statt sich nur zu enthalten. Die  Alibi-Erhöhungen helfen den Betroffenen in keiner Weise. Die Forderungen  des Verfassungsgerichts werden aus unserer Sicht nicht erfüllt. Die SPD  in M-V kritisiert zwar die Reform, bleibt aber im eigenen Land völlig  tatenlos. Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) könnte kostenfreie  Kita-Plätze einrichten, doch leider tut sie es nicht. Die SPD könnte  auch kostenfreies Schulessen für alle Kinder verwirklichen, doch auch  hier bleibt sie untätig. Die Forderungen der Ministerin wirken wie  Seifenblasen - alles hübsch anzuschauen, doch mehr als  Willensbekundungen sind das nicht. Statt über  richtige Pläne zu reden,  braucht Mecklenburg-Vorpommern endlich Initiativen! Notwendig sind  Investitionen in den Ausbau der Bildungslandschaft, damit  Bildungsgerechtigkeit jetzt möglich wird. Ohne Bildungsgerechtigkeit und  entsprechende Strukturen im Land wird auch das Austeilen der  Bildungsgutscheine ziel- und sinnlos sein."</p>]]></content:encoded>
                <category>Mecklenburg-Vorpommern</category><category>Hartz IV</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23969</guid>
                <pubDate>Fri, 08 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>8. Oktober 2010: Freitags ab eins</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/8-oktober-2010-freitags-ab-eins/</link>
                
                <description>Vorauseilender Gehorsam beim Arbeitsamt zu Lasten von Hartz-IV-EmpfängerInnen und eingeforderte Verfassungstreue sind die Themen der Woche.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vorauseilender Gehorsam beim Arbeitsamt zu Lasten von Hartz-IV-EmpfängerInnen und eingeforderte Verfassungstreue sind die Themen der Woche.</p>]]></content:encoded>
                <category>Hartz IV</category>
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            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 27 Sep 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>5 Euro &quot;mehr&quot; Menschenwürde?</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/5-euro-mehr-menschenwuerde/</link>
                
                <description>Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar eine Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze angeordnet. Das Kabinett hat nun beschlossen, die Regelsätze um fünf Euro zu erhöhen. Statt bisher 359 soll es nun monatlich 364 Euro geben. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verteidigte die minimale Erhöhung für 6,7 Millionen Hartz-IV-EmpfängerInnen. Die Sätze für Kinder und Jugendliche werden gar nicht erhöht. Auch für Urlaube, Restaurantbesuche und Schmuck ist im Gesetzentwurf kein Geld vorgesehen. Steffen Bockhahn, Mitglied des Deutschen Bundestages, empfindet das Vorhaben der Bundesregierung als Demütigung aller Betroffenen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar eine Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze angeordnet. Das Kabinett hat nun beschlossen, die Regelsätze um fünf Euro zu erhöhen. Statt bisher 359 soll es nun monatlich 364 Euro geben. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verteidigte die minimale Erhöhung für 6,7 Millionen Hartz-IV-EmpfängerInnen. Die Sätze für Kinder und Jugendliche werden gar nicht erhöht. Auch für Urlaube, Restaurantbesuche und Schmuck ist im Gesetzentwurf kein Geld vorgesehen. Steffen Bockhahn, Mitglied des Deutschen Bundestages, empfindet das Vorhaben der Bundesregierung als Demütigung aller Betroffenen:</b>
</p>
<p>"Die 5 Euro sind eine maßlose Demütigung der Betroffenen. Dieser  Kleckerbetrag hilft wirklich niemandem. Die Berechnung der 5 Euro ist  vage und nicht erklärbar. Richtig wäre gewesen, zuerst die  Berechnungsmethode transparenter darzustellen und dann einen  bedarfsorientierten Betrag zu ermitteln. So hatte es das  Verfassungsgericht gefordert. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf  Fürsorge, doch die dafür notwendigen Regelsätze will die  Bundesregierung anscheinend nicht erhöhen. In M-V lebt jedes dritte Kind  in einer Bedarfsgemeinschaft, die nun lächerliche 5 Euro mehr bekommen  soll. Auch für Bildung ist im neuen Regelsatz kein Geld eingeplant. Die  Hartz-IV-Sätze sind also noch immer verfassungswidrig und verstoßen  gegen die Grundrechte. Das Argument der Bundesregierung, die Regelsätze  nicht weiter erhöhen zu können damit das Lohnabstandsgebot gewahrt  bleibt, spaltet die Gesellschaft. Hier wird eine menschenwürdige  Grundsicherung gegen existenzsichernde Löhne ausgespielt. Anstatt die  Sozialleistungen zu drücken, sollte sich die Bundesregierung für  Mindestlöhne stark machen. Wir brauchen endlich eine ehrliche Debatte  über gerechte Löhne, ganzheitliche Bildungssysteme, kostenlose  Kindergartenplätze für alle und die mutige Einsicht, dass zur  solidarischen Gesellschaft alle einen Beitrag leisten müssen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Hartz IV</category>
                
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