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            <title>DIE LINKE. Steffen Bockhahn: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Steffen Bockhahn</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 01:37:00 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-105615</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Sep 2013 16:39:00 +0200</pubDate>
                <title>Du hast die Wahl!</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/du-hast-die-wahl/</link>
                
                <description>Morgen ist Bundestagswahl. Es gibt viele Gründe nicht zu gehen, aber es gibt noch viel mehr Gründe es doch zu tun. Gregor Gysi nennt sie noch einmal...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h1 style="font-size: 34px; margin-top: 10px; font-weight: normal; line-height: 34px; font-family: CorpoS, Arial, Helvetica, sans-serif; word-spacing: -1pt; letter-spacing: -1pt; text-align: left; ">Nur DIE LINKE bringt wirklichen Politikwechsel</h1>
<h2 class="subheader" style="font-weight: normal; font-size: 17px; line-height: 18px; font-family: CorpoS-Light, Arial, Helvetica, sans-serif; margin-top: 0px; margin-bottom: 20px; word-spacing: -1pt; text-align: left; ">Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, glaubt nicht, dass Menschen mit einer Wahlpflicht dazu gezwungen werden sollten, irgendetwas auf dem Stimmzettel anzukreuzen. Er zählt auf, wo SPD und Grüne für einen wirklichen Politikwechsel ihre bisherige Politik deutlich korrigieren müssten und ob sie bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Und er geht der Frage nach, ob Facebook und Twitter ein Ersatz für schweißtreibende Reden sind.</h2>
<p><b>Die letzten Wochen wurden überschattet vom anhaltenden Bürgerkrieg in Syrien und dem angekündigten Militärschlag der USA. Inwieweit hat sich die drohende Eskalation im Nahen Osten auf den Wahlkampf ausgewirkt?</b>
</p>
<p>Die Menschen kennen die konsequent ablehnende Haltung der LINKEN zu Kriegsschlägen. Nun scheint eine politische Lösung durch Verhandlungen und die Überstellung der syrischen Chemiewaffen unter internationale Kontrolle sowohl einen Einsatz von chemischen Waffen als auch die völkerrechtswidrigen und abenteuerlichen Vorhaben der USA und Frankreichs abzuwenden. Sollte es zu einer friedlichen Beilegung der Gefahr einer Eskalation des syrischen Bürgerkrieges kommen, wird das Thema Syrien im Wahlkampf eine untergeordnete Rolle spielen. Aber bequemes Zurücklehnen wäre fehl am Platz, denn der Bürgerkrieg in Syrien geht mit unverminderter Brutalität weiter. Eine Beilegung des Konflikts auf dem Verhandlungswege bleibt dringender denn je erforderlich.
</p>
<p><b>Gibt es irgendein Argument zur Wahl der LINKEN am 22. September, das Du in den zurückliegenden Wochen noch nicht vorgetragen hast? Jetzt wäre die Gelegenheit, das nachzuholen.</b>
</p>
<p>Mmh. Wir sind auch die humorvollste Partei.
</p>
<p><b>Du erreichst mit einem einzelnen Post auf Deiner Facebook-Seite durchschnittlich 20.000 Nutzerinnen und Nutzer. Lohnt es da noch, im Wahlkampf quer durch die Republik zu reisen, um in schweißtreibenden Reden ihre Botschaften an die Menschen zu bringen?</b>
</p>
<p>Man muss das eine tun, ohne das andere zu lassen. Wir sind noch nicht USA. Facebook und Twitter spielen eine immer wichtigere Rolle schon im Vergleich zum Wahlkampf vor vier Jahren, aber sie dominieren noch nicht. Kundgebungen, Veranstaltungen, Talkshows, Zeitungs- und Radio-Interviews bleiben weiterhin sehr wichtig.
</p>
<p>Was das Internet nicht leisten kann, sind Stimmungen wiederzugeben, die sich im Laufe des Wahlkampfes ändern. Je näher der Wahltermin, desto leidenschaftlicher die Menschen. Das kriegt man auf jeder Kundgebung hautnah mit.
</p>
<p><b>Bei der Bundestagswahl 2009 machten 30 Prozent keinen Gebrauch von ihrem Wahlrecht. Braucht Deutschland ähnlich wie Belgien, Brasilien, Griechenland, Luxemburg, Liechtenstein, Peru oder Australien eine Wahlpflicht?</b>
</p>
<p>Wir brauchen keine Wahlpflicht, bei der Menschen dazu gezwungen werden, irgendetwas auf dem Stimmzettel anzukreuzen, sondern den demokratischen Wettstreit, politische Glaubwürdigkeit und klare Alternativen, die ich zwischen Union, FDP, SPD und Grünen vermisse. Außerdem müsste man die Wahl mit Volksentscheiden verbinden. Dann ginge es um mehr. Aber was sollte sich bei den so genannten Alternativen Merkel kontra Steinbrück wirklich ändern? Kaum etwas. Und gar nichts, wenn sich Union und SPD wieder in einer Neuauflage der großen Koalition zusammenfinden.
</p>
<p><b>Als es 1998 eine spürbare Chance gab, Helmut Kohl nach gefühlten 200 Jahren als Kanzler abzuwählen, stieg die Wahlbeteiligung an. Fehlt heute der Anreiz für die Bürgerinnen und Bürger, mit ihrer Stimme tatsächlich eine Veränderung herbeizuführen?</b>
</p>
<p>Der Wahlkampf ist gerade deshalb so langweilig, weil sich die vier anderen Parteien in sechs zentralen Fragen einig sind: Sie sind für Kriegseinsätze der Bundeswehr, für Rüstungsexporte, für die falschen Rettungspakete für die Banken, für Rentenkürzungen und die Rente erst mit 67, für Hartz IV und für prekäre Beschäftigung. Da bleibt ja nur noch DIE LINKE übrig, die in den genannten Fragen konträre Auffassungen vertritt, die sich auf eine Mehrheit in der Bevölkerung stützen können.
</p>
<p><b>Oder fürchten die Menschen vielleicht sogar einen radikalen Politikwechsel, nachdem es 1998 ein so böses Erwachen gab, als SPD und Grüne an die Macht kamen?</b>
</p>
<p>Das stimmt, aber einen wirklichen Politikwechsel kann es nur mit der LINKEN geben. Aber das schließen SPD und Grüne bekanntlich aus. Das böse Erwachen besteht bei diesen Wahlen darin, dass sich an der Politik des letzten Jahrzehnts nichts Grundlegendes ändern wird.
</p>
<p><b>Nun erwecken SPD und Grüne ja den Eindruck, unmittelbar vor der Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung zu stehen, dass sie nicht mit der LINKEN koalieren werden. Was versetzt die so in Angst und Schrecken?</b>
</p>
<p>Sie müssten für einen wirklichen Politikwechsel ihre bisherige Politik deutlich korrigieren, die prekäre Beschäftigung, die sie mit ihrer Politik massiv begünstigt haben, zurückdrängen, die Rente ab 67 zu den Akten legen, Rüstungsexporte wenigstens deutlich zurückfahren und vor allem nicht mehr in Spannungsgebiete wie den Nahen Osten liefern und so weiter. Diesen Preis für einen Wechsel sind sie nicht bereit zu zahlen, weil sie diesen Wechsel in Wirklichkeit – noch – nicht wollen.
</p>
<p><b>Werden CDU, CSU und SPD nach dem 22. September lange brauchen, um sich auf eine Koalition zu einigen?</b>
</p>
<p>Die kennen sich gut. Das ist wie bei einer Beziehung, bei der sich die Partner bereits aus der Sandkiste kennen. Das geht dann sehr schnell. Die SPD bekommt von Frau Merkel den Mindestlohn und hat dann immer eine Entschuldigung dafür, was sie Frau Merkel im Gegenzug durchgehen lässt. Aber in den kommenden vier Jahren wird sich einiges ändern, bei der SPD wird es Auseinandersetzungen geben.</p>]]></content:encoded>
                <category>Bundestagswahl 2013</category><category>Bundespolitik</category><category>Frieden</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104664</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Sep 2013 15:14:00 +0200</pubDate>
                <title>Präsenztage im Bundestag</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/praesenztage-im-bundestag/</link>
                
                <description>Mitten in der heißen Wahlkampfphase hieß es gestern Abend: rein in den Zug und ab nach Berlin, für einen kurzen aber wichtigen Besuch in der Hauptstadt. Der heutige Tag startete zunächst mit Büroarbeit und setzte sich ab 11 Uhr mit der Sitzung des Haushaltsausschusses, unter anderem zu den Themen Griechenlandhilfe, der allgemeinen Situation in der Euro-Zone und konkreten Forderungen für eine Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans fort.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Mitten in der heißen Wahlkampfphase hieß es gestern Abend: rein in den Zug und ab nach Berlin, für einen kurzen aber wichtigen Besuch in der Hauptstadt. Der heutige Tag startete zunächst mit Büroarbeit und setzte sich ab 11 Uhr mit der Sitzung des Haushaltsausschusses, unter anderem zu den Themen Griechenlandhilfe, der allgemeinen Situation in der Euro-Zone und&nbsp;dem aktuellen Stand für eine Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 fort. Auf der Tagesordnung der anschließenden Fraktionssitzung stand der Antrag gegen einen Krieg in Syrien und die deutsche Kriegsbeteiligung. Außerdem wurde in der Fraktionssitzung noch einmal Lothar Bisky gedacht.<span style="mso-spacerun:yes"> </span>Am Nachmittag wird im Plenum dann über den NSU - Untersuchungsausschuss und den Euro Hawk - Untersuchungsausschuss beraten. Nach einem langen Montag, folgt dann ein nicht minder langer Dienstag. Ab 9:00 Uhr startet das Plenum, diesmal steht die Situation in Deutschland auf dem Plan. Ab 14:40 Uhr folgt&nbsp;eine weitere Sondersitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums zum Thema Prism. Nach zwei ereignisreichen Tagen geht es am Abend zurück in den schönsten Wahlkreis der Welt, um ab Mittwoch wieder fleißig in den Wahlkampf einzutauchen...</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bundespolitik</category><category>Haushalt</category><category>Gegen Rechts</category><category>Frieden</category><category>Bundeswehr</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-37306</guid>
                <pubDate>Sat, 23 Mar 2013 15:23:00 +0100</pubDate>
                <title>Frieden interessiert alle</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/frieden-interessiert-alle/</link>
                
                <description>Die Rostocker Friedenskonferenz der LINKEN war ein voller Erfolg. Im voll besetzten Saal des Rathauses diskutierten Genossinnen und Genossen sowie Gäste über friedenspolitische Fragen, aktuelle Krisen und Rüstungsindustrie.
Nach Referaten von Dr. Dietmar Bartsch, Steffen Bockhahn und Prof. Gregor Putensen gab es die Möglichkeit, in drei verschiedenen Arbeitsgruppen intensiver zu diskutieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Rostocker Friedenskonferenz der LINKEN war ein voller Erfolg. Im  voll besetzten Saal des Rathauses diskutierten Genossinnen und Genossen  sowie Gäste über friedenspolitische Fragen, aktuelle Krisen und  Rüstungsindustrie. <br>
</p>
<p>Nach Referaten von Dr. Dietmar Bartsch, Steffen  Bockhahn und Prof. Gregor Putensen gab es die Möglichkeit, in drei  verschiedenen Arbeitsgruppen intensiver zu diskutieren.
</p>
<p>Humanitäre Hilfe statt Militärischer Einsätze, Innere Sicherheit und die Bundeswehr. <br>Brötchen,  Kaffee und Kuchen versüßten allen Interessierten&nbsp; die Zeit des Zuhörens  und Mitmachens. Nach der Mittagspause ging es raus in die Wintersonne,  um 99 Luftballons mit dem Motiv der Friedenstaube in den Himmel steigen  zu lassen. Als friedlichen Gruß in die Welt, als gemeinsame Aktion aller  Beteiligten, die ihr Engagement diesem wichtigen Thema widmen.<br><br>Wir danken allen Organisatoren und allen Interessierten!
</p>
<p><a href="/archiv/mediathek/fotos/friedenskonferenz-in-rostock/" title="Öffnet einen internen Link in diesem Fenster" class="interner-link">Zur Fotostrecke</a><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Frieden</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Kommunen</category><category>Rostock</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-37480</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Mar 2013 14:16:00 +0100</pubDate>
                <title>Friedenskonferenz der LINKEN in Rostock</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/friedenskonferenz-der-linken-in-rostock/</link>
                
                <description>DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern führt zusammen mit den Linksfraktionen im Europäischen Parlament, im Bundestag, im Landtag M-V und in der Rostocker Bürgerschaft am 23. März 2013 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr im Rostocker Rathaus die &quot;Rostocker Friedenskonferenz&quot; durch.

&quot;Mittlerweile sind im Ausland mehr deutsche Soldaten als Diplomaten zu finden. Die Bundesregierung versucht, Kriege, Armut und die Folgen des Klimawandels mit militärischen Maßnahmen zu lösen. Im Jahr 2010 wurden für das Verteidigungsministerium 31 Milliarden Euro bereitgestellt. Dem Auswärtigen Amt oder dem Umweltministerium stehen nur ein Bruchteil dieser Mittel zur Verfügung. Damit ist Deutschland von einer friedlichen und zukunftsorientierten Außenpolitik weiter entfernt als je zuvor&quot;, erläutert Steffen Bockhahn, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern führt zusammen mit den Linksfraktionen  im Europäischen Parlament, im Bundestag, im Landtag M-V und in der  Rostocker Bürgerschaft am 23. März 2013 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr im  Rostocker Rathaus die "Rostocker Friedenskonferenz" durch. <br><br>"Mittlerweile  sind im Ausland mehr deutsche Soldaten als Diplomaten zu finden. Die  Bundesregierung versucht, Kriege, Armut und die Folgen des Klimawandels  mit militärischen Maßnahmen zu lösen. Im Jahr 2010 wurden für das  Verteidigungsministerium 31 Milliarden Euro bereitgestellt. Dem  Auswärtigen Amt oder dem Umweltministerium stehen nur ein Bruchteil  dieser Mittel zur Verfügung. Damit ist Deutschland von einer friedlichen  und zukunftsorientierten Außenpolitik weiter entfernt als je zuvor",  erläutert Steffen Bockhahn, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im  Haushaltsausschuss des Bundestages.
</p>
<p>Peter Ritter, friedenspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Landtag  M-V, erklärt: "Friedenspolitik ist unsere Kompetenz. Wir wollen über  Rüstungsexporte, Bundeswehreinsätze im Innern und Konversionspolitik  reden. Dabei werden wir Alternativen zur gegenwärtigen Sicherheits- und  Rüstungsexportpolitik aufzeigen. Wie aktuell dieses Thema ist, beweist  das Milliardengeschäft der Bundesrepublik mit Saudi-Arabien und den  damit möglicherweise verbundenen Rüstungsaufträgen für die Wolgaster  Peene-Werft." <br><br>Info: Um 12:30 lassen die Konferenzteilnehmer_innen 100 Luftballons mit Friedenstauben vor dem Rathaus steigen.<br><br>Referenten:  Helmut Scholz (Mitglied der Konföderalen Fraktion der Vereinten  Europäischen Linken/Nordische Grüne im Europäischen Parlament), Dr.  Dietmar Bartsch (stellv. Vorsitzender Bundestagsfraktion DIE LINKE),  Paul Schäfer (verteidigungspolitischer Sprecher Bundestagsfraktion DIE  LINKE), Steffen Bockhahn (Mitglied des Bundestages und der Rostocker  Bürgerschaft für DIE LINKE), Helmut Holter (Vorsitzender der  Landtagsfraktion DIE LINKE) und Peter Ritter (innenpolitischer Sprecher  der Landtagsfraktion DIE LINKE) begrüßen zu dürfen. Auch die  Landesvorsitzende der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern, Heidrun Bluhm,  wird an der Konferenz teilnehmen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Frieden</category><category>Rostock</category><category>Mecklenburg-Vorpommern</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-36869</guid>
                <pubDate>Sat, 01 Sep 2012 13:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Weltfriedens-/Antikriegstag</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/weltfriedens-antikriegstag/</link>
                
                <description>Der 01. September steht seit über einem halben Jahrhundert für ein Bekenntnis für den Frieden. In der DDR seit Anfang der 1950er Jahre als Weltfriedenstag gefeiert, seit 1957 auch in der Bundesrepublik als Antikriegstag begangen, sollte der 1. September an den Überfall auf Polen, den Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 und das unermessliche Leid der weit mehr als 50 Millionen Opfer erinnern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der 01. September steht seit über einem halben Jahrhundert für ein  Bekenntnis für den Frieden. In der DDR seit Anfang der 1950er Jahre als  Weltfriedenstag gefeiert, seit 1957 auch in der Bundesrepublik als  Antikriegstag begangen, sollte der 1. September an den Überfall auf  Polen, den Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 und das unermessliche  Leid der weit mehr als 50 Millionen Opfer erinnern.Denn egal ob Ost oder West, die Intention war die Selbe: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!<br><br>Mit  dem Ende des Ost-West-Konfliktes und dem daraus resultierenden  außenpolitischen Entspannungsgefühl verlor das Thema Frieden jedoch  zunehmend an gesellschaftspolitischer Bedeutung. Stattdessen fand eine  schleichende Militarisierung der Außen- und Sicherheitspolitik statt,  welche 1999 dann mit einem Bundeswehreinsatz im Kosovo-Krieg endete.  Spätestens jetzt konnte von: Nie wieder Krieg! keine Rede mehr sein.  Doch damit nicht genug. Mittlerweile sind Deutsche Truppen auch in  Afghanistan, auf dem Balkan und in Afrika im Einsatz. Daher bekennen  sich Linke, Gewerkschaften und Friedensgruppen nun alljährlich am 01.  September nicht mehr nur zu Frieden, sondern kämpfen, um die zahlreicher  werdenden Kriegseinsätze und Rüstungsexporte endlich zu stoppen.<br><br>Doch  sie kämpfen nicht nur gegen den Krieg. Sie kämpfen auch gegen Neonazis,  welche den Gedenktag in den letzten Jahren verstärkt für Ihre  Propaganda-Aufmärsche zu Missbrauchen versuchten. Das Verbot für einen  der größten in der Bundesrepublik, der in Dortmund, wurde diese Woche  vom Bundesverfassungsgericht Gott sei Dank bestätigt. Um ein Zeichen zu  setzen sind jedoch auch weiterhin zahlreiche Antifaschistische Aktionen  geplant.<br><br>Damit sich wieder mehr Menschen der Bedeutung und  Wichtigkeit des Themas Frieden bewusst werden, ruft DIE LINKE dazu auf,  sich an den vielen deutschlandweiten Aktionen, Veranstaltungen und  Demonstrationen zum Weltfriedenstag zu beteiligen und damit ein Zeichen  gegen den Krieg und seine verheerenden Folgen zu setzen. Wir stehen ein  für ein Miteinander!</p>]]></content:encoded>
                <category>Bundespolitik</category><category>Frieden</category><category>Afghanistan</category>
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            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sun, 05 Aug 2012 11:32:00 +0200</pubDate>
                <title>9. Friedensfest in Graal-Müritz</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/9-friedensfest-in-graal-mueritz/</link>
                
                <description>Am Samstag fand auf dem Seebrückenvorplatz in Graal-Müritz unser 9. Internationales Friedensfest statt. Zu dieser Veranstaltung unter dem Motto „Für Frieden und Toleranz- gemeinsam gegen rechts“ waren viele BürgerInnen und SympathisantInnen gekommen um mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen Intoleranz und Rassismus zu setzen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am Samstag fand auf dem Seebrückenvorplatz in  Graal-Müritz unser 9. Internationales Friedensfest statt. Zu dieser  Veranstaltung unter dem Motto „Für Frieden und Toleranz- gemeinsam gegen  rechts“ waren viele BürgerInnen und SympathisantInnen gekommen um mit  uns gemeinsam ein Zeichen gegen Intoleranz und Rassismus zu setzen.  </p>
<p class="bodytext">Als Gäste waren die Botschafter Venezuelas,  Boliviens, Kubas, die Geschäftsträgerin der Botschaft Nicaraguas, Dr.  Gregor Gysi (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Dt. Bundestag),  Professor Dr. Wolfgang Methling (Mitglied des Bundesvorstandes DIE  LINKE), Dr. Gesine Lötzsch, Steffen Bockhahn (Mitglieder des Deutschen  Bundestages) und Helmut Holter (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im  Landtag M- V) dabei.  </p>
<p class="bodytext">Einen großen Dank an alle Akteure und Unterstützer, ohne die unser Friedensfest nicht möglich gewesen wäre: </p>
<p class="bodytext"> UNICEF Rostock, „Anticastor NO Greifswald“, „attac“  Deutschland, SJD „Die Falken“ „Friedensbündnis Rostock“, Linksjugend  solid, „Junge Welt“, das „ND“, Zeitung „Rotfuchs“, „Venezuela avanza“  Berlin, „Nueva Nicaragua e.V.“ Berlin, Stand Bolivien, Ausländer­beirat  Rostock, Scheunenverlag Kückenshagen, „Der Kleine Buchladen“ Berlin,  „Bunt statt braun“ Rostock, Verein „Wir für uns“, Buchautor Heinz  Langer/ Berlin, Kurdische Kunst und Spezialitäten, Wohngruppe JSW  Dändorf, der „Kräutergarten“ Völkshagen, „Soziale Bildung“ Rostock,  Peter- Weiss- Haus Rostock „Eine Welt-Laden/ Ökohaus“ Rostock, VVN- BdA  Rostock, „Antirassistische Initiative“ Rostock“, SDAJ/ DKP, „Jambo  Kenia“ Rostock, Jugendmigrantendienst Rostock, Keramik aus Tessin und  Patchwork aus Kavelstorf, Holzkunst aus Gelbensande, „Batik aus Afrika“,  der Doppelstockkochbus aus Berlin, die Bundestagsfraktion und die  Landtagsfraktion der LINKEN, der Blutspendedienst Rostock, „Wachslicht“  Ribnitz- Damgarten.  </p>
<p class="bodytext">Das gilt natürlich auch für die Lokalmatadore aus Graal-Müritz: </p>
<p class="bodytext">Die „Verkehrswacht“, „Freundeskreis Rosa  Luxemburg“,die 2 Stände der LINKEN, „Cuba si“ mit einem guten Mojito,  „Weberkaten“, „Morgentau- der Atelierladen für alle Sinne“, ein  Soli-Basar mit Kuchen, natürlich auch wieder der rote Trabi und die  Feldküche der Freiwilligen Feuerwehr und die Ortsgruppe der DLRG mit dem  „Tag der offenen Tür“.  </p>
<p class="bodytext">Tolle Preise erwarteten unsere Jüngsten am Malstand  und am Glücksrad. “Kinderschminken“ war angesagt und an der Springburg  konnten sie sich richtig austoben. Natürlich gab es wieder unsere  Luftballonaktion - und „echte“ Friedenstauben stiegen kurz vor fünf in  den &nbsp; blauen Sommerhimmel über Graal-Müritz auf. </p>
<p class="bodytext">Der Erlös unserer Solidaritätsstände geht in diesem  Jahr auf die Solidaritätskonten von „Cuba si“- Milch für Kubas  Kinder“,„Sozial schwache Kinder in Graal- Müritz“ und an die Deutsche  Kinderkrebshilfe.  </p>
<p>Danke für die Unterstützung durch: „Stiftung Graal-  Müritz“, Klinik Graal- Müritz GmbH, „Verkehrswacht“, Tourismus- und Kur  GmbH, Ostseecamp, IBS Schalkau, Freiwillige Feuerwehr, Hotel  „Ostseewoge“, Pension „Haus am Meer“, AWO Ribnitz- Damgarten,  Ordnungsamt der Gemeinde, Internat des Förderzentrums, Kreisvorstand DIE  LINKE Landkreis Rostock, Bürgerhaus Güstrow, Herrn Wolfgang Braun und  den unzähligen Einzelpersonen...</p>]]></content:encoded>
                <category>Kommunen</category><category>Rostock</category><category>Gegen Rechts</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Frieden</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23678</guid>
                <pubDate>Sat, 22 Oct 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Liebknecht statt Brandt!</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/liebknecht-statt-brandt/</link>
                
                <description>Auf dem Parteitag bin ich leider nicht zu Wort gekommen. Daher schreibe ich hier, was ich sonst nur gesagt hätte. Willi Brandt ist aus meiner Sicht kein guter Namensgeber für ein Friedenskorps, wie es das Programm vorschlägt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Auf dem Parteitag bin ich leider nicht zu Wort gekommen. Daher schreibe ich hier, was ich sonst nur gesagt hätte. Willi Brandt ist aus meiner Sicht kein guter Namensgeber für ein Friedenskorps, wie es das Programm vorschlägt.</b>
</p>
<p>"Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!" Das war eine der zentralen  Parolen der KPD im Wahlkampf vor Hitlers Machtergreifung. Die KPD war  die konsequenteste aller Antikriegsparteien. Ihre Mitglieder waren die  ersten, die von den Nazis verfolgt, ermordet und in die  Konzentrationslager gesteckt wurden. Gerade wegen seiner eigenen  Geschichte hätte Willy Brandt sich immer schützend vor die Mitglieder  dieser Partei stellen müssen. Des hat er nicht getan. Gegen das Verbot  der KPD 1956 hat er nicht protestiert.
</p>
<p>Als der Vietnamkrieg geführt wurde, war Brandt Regierender  Bürgermeister von Berlin. In dieser Zeit behinderte er massiv  Demonstrationen gegen diesen Krieg und unterstützte Veranstaltungen, auf  denen Solidarität mit den Franzosen, die in Vietnam Krieg führten, zum  Ausdruck gebracht wurde.
</p>
<p>In der Zeit als Brandt Kanzler war wurde von Deutschland das Gift  "Agent Orange" in großen Mengen an die Aggressoren des Vietnamkrieges  geliefert. Brandt wusste davon und hat all das als Kanzler auch  genehmigt. Zurecht fordern wir heute dass Verbot von Rüstungsexporten.
</p>
<p>Gegen den NATO Doppelbeschluss hat Brandt nicht laut protestiert,  wie es Egon Bahr und Hunderttausende in der alten Bundesrepublik getan  haben.
</p>
<p>Ja. Willy Brandt hat den Friedensnobelpreis bekommen. Aber den hat Obama auch.
</p>
<p>Abgesehen davon, dass vieles was das Friedenskorps leisten soll,  was auch heute schon vom THW und anderen zivilen Organisationen  geleistet werden kann, sollten wir mit den Personen, auf die wir uns  beziehen, sehr vorsichtig sein.
</p>
<p>Das könnte natürlich Albert Schweitzer sein. Er hat großen  Verdienst im Bereich ziviler Konfliktprävention. Aber der bedeutenste  Antikriegskämpfer, auf den wir uns berufen können, ist doch sicher nicht  Willy Brandt. Einer hat "Nein" gesagt, als es um den Krieg ging. Und  das war Karl-Liebknecht.</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23997</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Oct 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>7. Oktober 2011: Freitags ab eins</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/7-oktober-2011-freitags-ab-eins/</link>
                
                <description>Heute vor zehn Jahren hat der Krieg in Afghanistan begonnen. Darüber spreche ich diese Woche im Freitag ab eins.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor zehn Jahren hat der Krieg in Afghanistan begonnen. Darüber spreche ich diese Woche im Freitag ab eins.</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23830</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>&quot;Deutschland ist kriegerisch geworden&quot;</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/deutschland-ist-kriegerisch-geworden/</link>
                
                <description>Ich hatte einen freien Tag und war endlich mal zu Hause in Rostock auf meiner Couch angekommen. Hinter mir lagen einige anstrengende Tage in meinem Job als Nachrichtenredakteur und –sprecher bei einem Radiosender. Um ein wenig zu entspannen, hatte ich den Fernseher angeschaltet. Plötzlich unterbrach die ARD das Programm, und Claus-Erich Boetzkes meldete sich mit einer Extra-Sendung der Tagesschau zu Wort.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Ich hatte einen freien Tag und war endlich mal zu Hause in Rostock auf meiner Couch angekommen. Hinter mir lagen einige anstrengende Tage in meinem Job als Nachrichtenredakteur und –sprecher bei einem Radiosender. Um ein wenig zu entspannen, hatte ich den Fernseher angeschaltet. Plötzlich unterbrach die ARD das Programm, und Claus-Erich Boetzkes meldete sich mit einer Extra-Sendung der Tagesschau zu Wort.</b>
</p>
<p>Ich ließ natürlich den Fernseher nicht mehr aus den Augen und  versuchte via Internet noch mehr Informationen zu bekommen. Gegen 17 Uhr  habe ich mich in der Redaktion gemeldet und nachgefragt, ob meine Hilfe  gebraucht wird. Knapp zwei Stunden später war ich dort und inmitten  schockierter Kollegen. Es war unheimlich, und ganz oft machte schon an  dem Abend das Wort Krieg die Runde. Viel Zeit hatte ich für diese  Debatten nicht, da ich für den Morgen des 12. September in die  Frühschicht eingeteilt wurde. Alle 15 Minuten sollte ich auf Sendung  gehen, da war einiges an Vorbereitungen nötig.
</p>
<p>Parallel zur Arbeit am kommenden Tag begann ich, mehr und mehr das  kollektive Trauern wahrzunehmen. Das war mir lange nicht aufgefallen, da  Zeit zum Innehalten noch nicht gegeben war. Erst am Mittag kam ich dann  etwas zu mir, und die Fassungslosigkeit über diese kaltherzige und  alles Leben verachtende Grausamkeit übermannte mich. In meinem  Lieblingscomputerspiel SimCity kann man Katastrophen passieren lassen.  Mal kommt Godzilla, mal bricht ein Feuer aus. Auch Flugzeugabstürze kann  man 'bestellen'. Das habe ich seit dem nicht mehr getan.
</p>
<p>Seit 32 Jahren gibt es mich auf dieser Welt, und mein Leben lässt  sich ganz gut in drei gleiche Teile trennen. Im ersten habe ich Frieden  erlebt und die immer wiederkehrende Botschaft, dass der Frieden das  Wichtigste auf Erden ist. Das Wort hatte immer einen sehr positiven  Klang für mich, war nicht abgedroschen. Im zweiten Drittel begann sich  das leider schon zu ändern. Immer mehr Krieg und immer öfter die  Debatten, ob Deutschland dabei sein sollte. Um so klarer wurde meine  Entscheidung, mich der Bundeswehr zu verweigern und radikal  antimilitaristisch zu werden. Nun im dritten Drittel ist Krieg zur  Normalität geworden. Deutschland führt wieder Krieg. Eine offizielle  Ursache dafür ist auch der 11. September 2001. Wer heute noch Frieden  sagt, wird schon schief angeguckt. Ergänzt man dann noch, dass Frieden  viel mehr als die Abwesenheit von Krieg ist, fühlen sich viele schon  fast belästigt. Ich finde das schlimm. Frieden gehört für mich zu den  wichtigsten Dingen überhaupt.
</p>
<p>In absehbarer Zeit kann mein Leben ganz gut in Viertel eingeteilt  werden. Welch eine schöne Vorstellung, dass ich dann das vierte Viertel  als eines sehen kann, in dem Frieden wieder ein positiv empfundener  Begriff und am besten sogar Realität ist. Eines, in dem Deutschland sich  nicht weiter an Kriegen beteiligt und die Bundeswehr, wenn es sie  überhaupt noch gibt, wirklich nur der Landesverteidigung dient, nicht  Angriffskriege führt und unterstützt.
</p>
<p>Deutschland hat sich schon mit dem Einsatz auf dem Balkan vom  Frieden verabschiedet. Doch der 11. September 2001 hat dazu geführt,  dass es Argumente gab, die für eine Mehrheit im Bundestag und anfänglich  oft auch in der Bevölkerung reichten, um Krieg zu führen. Neben den  vielen Toten, die diese Terroranschläge selbst forderten, sind noch  viele mehr an den Kriegen gestorben, die danach kamen. Deutschland ist  kriegerisch geworden. Auch dafür verachte ich die Beteiligten der  Attentate.</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23983</guid>
                <pubDate>Fri, 20 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>20. Mai 2011: Freitags ab eins</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/20-mai-2011-freitags-ab-eins/</link>
                
                <description>Heute aus Israel!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute aus Israel!</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23818</guid>
                <pubDate>Mon, 16 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Und aus der Ferne hört man Maschinengewehre...</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/und-aus-der-ferne-hoert-man-maschinengewehre/</link>
                
                <description>Es ist schon etwas eigenartig. Ich bin das erste Mal in Israel. Zusammen mit sieben Kolleginnen und Kollegen aus dem Bundestag, bin ich auf einer Delegationsreise der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe. Eine Woche lang führen wir Gespräche zu den verschiedensten Themen. Nach der Ankunft in Tel Aviv, mitten in der Nacht von Samstag zu Sonntag, ging es mit dem Auto weiter nach Jerusalem.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Es ist schon etwas eigenartig. Ich bin das erste Mal in Israel. Zusammen mit sieben Kolleginnen und Kollegen aus dem Bundestag, bin ich auf einer Delegationsreise der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe. Eine Woche lang führen wir Gespräche zu den verschiedensten Themen. Nach der Ankunft in Tel Aviv, mitten in der Nacht von Samstag zu Sonntag, ging es mit dem Auto weiter nach Jerusalem.</b>
</p>
<p>Das erste, was mich beeindruckte war, wie kurz die Entfernung  zwischen beiden Städten ist. Das machte mir noch einmal deutlich, wie  kompakt dieses Land ist. Was man beim Blick auf die Karte rational  einordnet, versteht man plötzlich ganz anders.
</p>
<p>Am Sonntagvormittag besuchten wir die große Gedenkstätte Yad  Vashem. Wir hatten eine ganz hervorragende Führung und über die  Eindrücke, die ich dort gesammelt habe, werde ich vielleicht noch  gesondert etwas schreiben. Danach fuhren wir zu einer großen  Nicht-Regierungsorganisation. Schon auf dem Weg dorthin sah ich  gelegentlich Rauchschwaden aufsteigen. Als wir zur Mittagszeit kurz  Pause machten, hörte ich dann zum ersten Mal diese Geräusche. Noch nie  zuvor in meinem Leben habe ich Maschinengewehrsalven gehört, wenn man  vom Fernseher mal absieht, denn die Armee hat mich ja aus gutem Grund  auch nicht bekommen. Dieses Geräusch hat mir Unbehagen bereitet und die  Rauchschwaden habe ich fortan noch genauer beobachtet. Die Hubschrauber,  die über die Stadt flogen, konnte ich nicht aus den Augen lassen, die  Sirenen der Einsatzfahrzeuge nicht überhören.
</p>
<p>Dennoch hat mir das alles keine Angst gemacht. Komisch ist nur,  dass man weiß, ein paar hundert Meter Luftlinie entfernt wird scharf  geschossen. Trotzdem führt man weiter seine Gespräche, die äußerst  interessant waren und sind. In der Stadt läuft alles ganz normal. Die  Sonne scheint über einer Stadt, die sich zwischen den Bergen ausbreitet  und wunderschön ist. Die goldene Kuppel des Felsendoms, die Grabeskirche  und die Synagogen muss man wirklich gesehen haben. Aber dann ist da  auch wieder die Mauer. Die neue Mauer. Von meinem Hotelzimmer aus kann  ich sie ebenso sehen, wie an vielen anderen Stellen der Stadt. Das macht  ein ganz komisches Gefühl. Aber am Abend als ich mit jungen Israelis  sprach sagten sie mir: Wir wollen die Mauer nicht. Wenn wir wieder  Vertrauen haben, werden wir die ersten sein, die sie mit Hammer und  Meißel wieder einreißen. Aber im Moment bringt sie Sicherheit und ich  möchte nicht mehr Angst haben.
</p>
<p>Szenen aus einem Konflikt, der so viele Facetten hat und so  ausweglos erscheint. Gleich geht es weiter zu Gesprächen in die Knesset,  das Parlament. Und während ich das hier schreibe, höre ich sie schon  wieder, die Hubschrauber und die Maschinengewehre.</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23670</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Die SPD hört nicht auf Sellering</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/die-spd-hoert-nicht-auf-sellering/</link>
                
                <description>Der Deutsche Bundestag hat heute mit großer Mehrheit für die erneute Ausweitung des Afghanistan-Mandates der Bundeswehr gestimmt. Die SPD hat mit großer Mehrheit zugestimmt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Deutsche Bundestag hat heute mit großer Mehrheit für die erneute Ausweitung des Afghanistan-Mandates der Bundeswehr gestimmt. Die SPD hat mit großer Mehrheit zugestimmt.</b>
</p>
<p>DIE LINKE hat geschlossen dagegen gestimmt. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Steffen Bockhahn:
</p>
<p>"Der SPD Landesvorsitzende Sellering versucht gern den Eindruck zu  erwecken, die SPD sei gegen den Krieg in Afghanistan. Das entspricht  nicht den Tatsachen. Auch heute hat die übergroße Mehrheit der  Sozialdemokraten für das Mandat gestimmt, darunter auch der Abgeordnete  Hacker aus unserem Bundesland. Sellering will nur Stimmungen nutzen,  glaubwürdig ist das nicht. Konsequent gegen den Krieg ist nur DIE  LINKE."</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23977</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>25. März 2011: Freitags ab eins</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/25-maerz-2011-freitags-ab-eins/</link>
                
                <description>Es war viel los in dieser Sitzungswoche. Bundesfreiwilligendienst, die Geheimdienste, der Euro-Rettungsschirm, der Rechnungsprüfungsausschuss und das neue Bundeswehrmandat für Afghanistan sind nur einige der Themen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es war viel los in dieser Sitzungswoche. Bundesfreiwilligendienst, die Geheimdienste, der Euro-Rettungsschirm, der Rechnungsprüfungsausschuss und das neue Bundeswehrmandat für Afghanistan sind nur einige der Themen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Haushalt</category><category>Frieden</category>
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 18 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Vorsicht Krieg! - UNO-Abstimmung über Militäreinsatz in Libyen</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/vorsicht-krieg-uno-abstimmung-ueber-militaereinsatz-in-libyen/</link>
                
                <description>Der UN-Sicherheitsrat hat massive militärische Aktionen gegen Libyen beschlossen. Mittels einer Flugverbotszone, Luftangriffen und anderen Maßnahmen soll die Zivilbevölkerung geschützt werden. Eine ausländische Besatzungsmacht auf libyschem Boden wird jedoch ausgeschlossen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b><img style="float: left;" src="fileadmin/_migrated/RTE/RTEmagicC_002___pic_4134531.jpg.jpg" data-htmlarea-file-uid="42862" data-htmlarea-file-table="sys_file" height="200" width="300" alt>Der UN-Sicherheitsrat hat massive militärische Aktionen gegen Libyen beschlossen. Mittels einer Flugverbotszone, Luftangriffen und anderen Maßnahmen soll die Zivilbevölkerung geschützt werden. Eine ausländische Besatzungsmacht auf libyschem Boden wird jedoch ausgeschlossen.</b>
</p>
<p>Steffen Bockhahn, Mitglied des Deutschen Bundestages, warnt vor einem Krieg in Nordafrika:
</p>
<p>"Wir sind sehr besorgt über die momentane Entwicklung. Wenn  Luftangriffe auf Libyen nicht mehr ausgeschlossen sind, gefährdet das  alle dort lebenden Menschen. Viel zu oft haben militärische Maßnahmen  zum Schutze der Bevölkerung zu Tod und Leid geführt, statt vor weiterem  Elend zu bewahren. Internationale Sanktionen müssen verschärft werden,  aber ein weiterer Krieg wird keine Lösung sein!"</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23976</guid>
                <pubDate>Fri, 18 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>18. März 2010: Freitags ab eins</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/18-maerz-2010-freitags-ab-eins/</link>
                
                <description>In dieser Woche sind die zusätzlichen Gelder für das atomare Zwischenlager Nord bei Lubmin und der drohende Kriegseinsatz in Libyen die Schwerpuntke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Woche sind die zusätzlichen Gelder für das atomare Zwischenlager Nord bei Lubmin und der drohende Kriegseinsatz in Libyen die Schwerpuntke.</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23793</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Afghanistan: SPD M-V doppelzüngig</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/afghanistan-spd-m-v-doppelzuengig/</link>
                
                <description>Der Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzende Erwin Sellering hat sich in den vergangenen Wochen wiederholt gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ausgesprochen. Im Deutschen Bundestag hat seine Partei heute mit überwältigender Mehrheit der Verlängerung des Mandats um ein weiteres Jahr zugestimmt, darunter auch Abgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzende Erwin Sellering hat sich in den vergangenen Wochen wiederholt gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ausgesprochen. Im Deutschen Bundestag hat seine Partei heute mit überwältigender Mehrheit der Verlängerung des Mandats um ein weiteres Jahr zugestimmt, darunter auch Abgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern.</b>
</p>
<p>Dazu erklärt Steffen Bockhahn, Landesvorsitzender der LINKEN in M-V und Bundestagsabgeordneter: <br>
</p>
<p>"Der SPD-Landesvorsitzende spielt ein falsches Spiel. In der  Öffentlichkeit erweckt er den Eindruck, seine Partei sei gegen den Krieg  in Afghanistan. Tatsächlich haben heute 105 der 146 SPD-Abgeordneten  für den Kriegseinsatz gestimmt. Unter ihnen war auch der Abgeordnete  Hacker aus Schwerin. Das macht deutlich, dass Sellering auch bei diesem  Thema nur der öffentlichen Meinung das Wort redet, die Taten seiner  Partei und der Mitglieder seines Landesverbandes jedoch gänzlich andere  sind. Die vier Abgeordneten der LINKEN aus M-V haben auch dieses Mal  gegen den Kriegseinsatz der Bundeswehr gestimmt. <br> DIE LINKE ist und bleibt die einzige Friedenspartei in Mecklenburg-Vorpommern."</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category><category>Mecklenburg-Vorpommern</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23656</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Rote Hände in Berlin</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/rote-haende-in-berlin/</link>
                
                <description>Infolge des „Red Hand Day“ des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock werden zwei SchülerInnen am Donnerstag nach Berlin fahren und die roten Handabdrucke an den Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel überreichen. Steffen Bockhahn wird die beiden begleiten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Infolge des „Red Hand Day“ des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock werden zwei SchülerInnen am Donnerstag nach Berlin fahren und die roten Handabdrucke an den Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel überreichen. Steffen Bockhahn wird die beiden begleiten.</b>
</p>
<p>Am 5. Februar 2011 besuchte der Bundestagsabgeordnete Steffen  Bockhahn den „Red Hand Day“ des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock. Die  Schülerinnen und Schüler engagierten sich im Rahmen verschiedener  UNESCO-Projekte und beschäftigten sich mit der weltweiten Missachtung  von Kinderrechten. Im Januar veranstalteten die Klassen einen  Aktionstag, der auf die Situation vieler Kinder aufmerksam machte, die  trotz UN- Beschlüssen immer noch als Kindersoldaten missbraucht werden.  Die Schülerinnen und Schüler sammelten und gestalteten hunderte rote  Handabdrücke. Sie symbolisieren einen Warnhinweis an die Politik, der  alle Akteure an die traurigen Schicksale der Kinder erinnern soll. Zwei  SchülerInnen des Gymnasiums sind heute in Berlin und überreichen die  roten Handabdrucke an den Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel.  Steffen Bockhahn wird die beiden Jugendlichen, unterwegs als Vertreter  ihrer Schülerschaft, begleiten und bei der Übergabe dabei sein.</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23971</guid>
                <pubDate>Fri, 22 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>22. Oktober 2010: Freitags ab eins</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/22-oktober-2010-freitags-ab-eins/</link>
                
                <description>Gestern war großer Zapfenstreich in Rostock. Das war doof. Aber wir waren laut und haben unseren Protest gegen Kriegseinsätze und Militarismus deutlich gemacht. Das war schön...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war großer Zapfenstreich in Rostock. Das war doof. Aber wir waren laut und haben unseren Protest gegen Kriegseinsätze und Militarismus deutlich gemacht. Das war schön...</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/lcmsbockhahn/gfx/frab1_250px.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-23763</guid>
                <pubDate>Sat, 04 Sep 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Weltfrieden</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/weltfrieden/</link>
                
                <description>Kolumne des Landesvorsitzenden Steffen Bockhahn. Heute geht’s um den Weltfriedenstag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Kolumne des Landesvorsitzenden Steffen Bockhahn. Heute geht’s um den Weltfriedenstag.</b>
</p>
<p>Heute Morgen habe ich meinen 21 Jahre alten Praktikanten in meinem  Rostocker Wahlkreisbüro gefragt, was ihm spontan einfällt, wenn er an  den Weltfriedenstag denkt. <br>
</p>
<p>„Wenn ich ehrlich bin, lässt es bei mir ein großes Fragezeichen im  Kopf entstehen.“, antwortete er. Anschließend haben wir uns weiter  darüber unterhalten. Dabei sind folgende Fragen aufgetaucht: <br>
</p>
<p>Wem bedeutet der Weltfriedenstag etwas und warum? Welchen Raum hat  dieses Thema in der Öffentlichkeit? Finden Demonstrationen statt? Und  warum nutzen jedes Jahr Faschisten und Neonazis diesen Zeitraum um den  1. September für „Trauermärsche“ und Demonstrationen zur Proklamation  ihrer Parolen? <br>
</p>
<p>Der Weltfriedenstag hat schon seit den 1950er Jahren in der  Deutschen Demokratischen Republik jedes Schuljahr am ersten September  eingeläutet. Auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)  wurde einige Jahre später auch ein Gedenktag in Deutschland etabliert –  der Antikriegstag. Ein Tag des offenen Bekenntnisses für Frieden und  gegen Krieg. <br>
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<p>Was aber ist in der langen Historie aus diesem Gedenktag geworden?  Es scheint als fände der Weltfriedenstag nur eine verschwindend geringe  Aufmerksamkeit. Junge Menschen ab einem gewissen Alter haben diesen Tag  ebenfalls nicht kennengelernt, weil die Verantwortlichen für die  Gesellschaft, in der die jungen Menschen leben, es offenbar nicht für  wichtig halten, Interesse für den Weltfriedenstag zu wecken. <br>
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<p>Trotzdem gibt es viele Menschen, die sich der Bedeutung und  Wichtigkeit des Gedenktages bewusst sind und das freut mich. So werden  heute in ganz Deutschland Demonstrationen und Kundgebungen stattfinden,  zu denen Gewerkschaften, Friedensgruppen und DIE LINKE aufrufen. Leider  gibt es genügend Gründe, auf die Straße zu gehen. Denn auch heute, am  ersten September 2010, stehen viele deutsche Soldaten außerhalb der  Bundesrepublik an Fronten und führen Krieg. Das Anliegen des  Weltfriedenstages ist aber ein globales. Neben Soldaten der Bundeswehr  sind Millionen anderer Soldaten verschiedener Armeen sowie  Söldnergruppen und Milizen auf der ganzen Welt im Kriegseinsatz. Sie  morden, zerstören Existenzen und verwüsten ganze Landstriche. Dazu  gehören ebenfalls Kindersoldaten, die zu hunderttausenden gezwungen  werden, auch Gleichaltrige abzuschlachten. <br>
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<p>Im Jahr 2010 scheint die Gesellschaft nach wie vor weit davon  entfernt zu sein, zu verstehen, dass Frieden weit mehr ist, als die  Abwesenheit von Krieg.</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
                
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                <pubDate>Tue, 24 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Abschaffen statt Aussetzen!</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/abschaffen-statt-aussetzen/</link>
                
                <description>Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg schlägt vor, die Wehrpflicht auszusetzen und zu einem Freiwilligendienst umzubauen. Doch das darf es nicht gewesen sein!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><b>Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg schlägt vor, die Wehrpflicht auszusetzen und zu einem Freiwilligendienst umzubauen. Doch das darf es nicht gewesen sein!</b>
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<p>Die Wehrpflicht ist ein Zwangsdienst und muss nicht umgewandelt,  sondern abgeschafft werden! Nur durch die Wehrpflicht gibt es den  Zivildienst. Dort werden junge Männer oft als preiswerte Arbeitskräfte  in gesellschaftlich notwendigen Bereichen eingesetzt. Fahrdienste,  Kindergärten und Pflegeeinrichtungen sind heute ohne Zivis kaum noch  vorstellbar. Um diese Aufgaben zukünftig qualifiziert wahrzunehmen,  brauchen wir öffentlich geförderte Beschäftigung. Das schafft attraktive  und Existenz sichernde Arbeitsplätze, auch in Mecklenburg-Vorpommern.</p>]]></content:encoded>
                <category>Frieden</category>
                
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