<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>DIE LINKE. Steffen Bockhahn: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.bockhahn.de/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Steffen Bockhahn</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 10:28:32 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2026 10:28:32 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/buergerrechte-und-demokratie/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105126</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Sep 2013 17:22:00 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung verschlechtert Integrationskursangebot </title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/bundesregierung-verschlechtert-integrationskursangebot/</link>
                
                <description>Anlässlich des heutigen „Begegnungstages Migration“ präsentierten verschiedene Institutionen und Vereine im Rostocker Rathaus ihre Informations-, Beratungs- und Förderangebote für Migrantinnen und Migranten der Hansestadt Rostock. Der Begegnungstag Migration symbolisiert den Auftakt zu den diesjährigen Multikulturellen Wochen und zeigt ein mal mehr, wie wichtig das Thema Integration und gesellschaftliche Teilhabe ist. Umso weniger ist es nachzuvollziehen, dass dem Bereich Integration mehr und mehr die Gelder gestrichen werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Anlässlich des heutigen „Begegnungstages Migration“ präsentierten verschiedene Institutionen und Vereine im Rostocker Rathaus ihre Informations-, Beratungs- und Förderangebote für Migrantinnen und Migranten der Hansestadt Rostock. Der Begegnungstag Migration symbolisiert damit den Auftakt zu den diesjährigen Multikulturellen Wochen und zeigt ein mal mehr, wie wichtig das Thema Integration und gesellschaftliche Teilhabe ist. Umso weniger ist es nachzuvollziehen, dass dem Bereich Integration mehr und mehr die Gelder gestrichen werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">„Deutschland ist ein erfolgreiches Integrationsland.“ – so heißt es in dem diesjährigen Wahlprogramm der CDU und CSU, das außerdem eine „Willkommenskultur“ und „Willkommenszentren“ in den Rathäusern der Städte fordert. Ein offensichtlich wahlkampfbedingter Stimmungswechsel, der mit der Realität nicht viel zu tun hat. Denn Fakt ist, die Bundesregierung kürzt zum wiederholten Mal bei den Integrationskursen für Ausländer, Spätaussiedler und Deutsche mit besonderem Integrationsbedarf. Schon im diesjährigen Haushalt waren die Integrationskurse mit einem Kürzungsvolumen von 15 Millionen Euro überdurchschnittlich stark von den Sparmaßnahmen der Bundesregierung betroffen. Der Ansatz für 2014 sieht weitere Einsparung in Höhe von 5 Millionen vor. Dem gegenüber stehen seit Jahren stark steigende Zuwanderungszahlen, die zu einer Zunahme der neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Integrationskursen führen. Eine Entwicklung, die angesichts demographischer Strukturen und dem Mangel an Fachkräften perspektivisch anhalten und vordergründig von der Regierung begrüßt wird. Zynischerweise schränkt die schwarz-gelbe Regierung aber zugleich das bestehende Sprachkursangebot immer weiter ein. Und das, obwohl seit Juli 2011 ein Sprachzertifikat Voraussetzung für die Erteilung eines längerfristigen Aufenthaltsrechts ist. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Steffen Bockhahn, zuständiger Haushälter für DIE LINKE im Bundestag stellt dazu fest: „Das Integrationskursangebot wird offensichtlich nicht dem tatsächlichen Bedarf entsprechend ausgestaltet, sondern umgekehrt wird das Angebot soweit verschlechtert, bis die bereitgestellten Haushaltsmittel ausreichen.“ Abgesehen von einem unterfinanzierten Integrationskurssystem trägt auch die unzureichende Bezahlung der Lehrkräfte zu einer Verschlechterung des Kursangebots bei. Die zumeist auf Honorarbasis arbeitenden Lehrkräfte im Integrationskursbereich sind trotz aufwendiger Lehrtätigkeit häufig auf aufstockende Hilfen angewiesen. Bockhahn weiter: „DIE LINKE hält an ihrer Forderung fest, das Honorar auf 30 Euro pro Unterrichtseinheit zu erhöhen und die Einschränkungen des Kursangebots wieder rückgängig zu machen. Die damit verbundenen Mehrkosten für die Integration sind lohnende Investitionen in die Zukunft, die darüber hinaus durch den Wegfall des Hartz IV-Zuschusses zur Entlastung des Sozialhaushaltes beitragen.“ </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
                <category>Haushalt</category><category>Bundespolitik</category><category>Arbeit</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Innenpolitik</category><category>Integration</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm_pixelio_Integration_8ee32b826d.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104889</guid>
                <pubDate>Fri, 06 Sep 2013 13:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Nazis reißen in Rostock Plakate von den Laternen</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/nazis-reissen-in-rostock-plakate-von-den-laternen/</link>
                
                <description>Erneut wurden vergangene Nacht Plakate demokratischer Parteien von den Laternen gerissen. Die Plakate der LINKEN wurden in Lichtenhagen und Schmarl massiv beschädigt und sogar entfernt. Im Rostocker Landkreis werden fast täglich Großflächen umgeworfen oder zerstört.
Die Polizei hat bereits Untersuchungen eingeleitet.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Erneut wurden vergangene Nacht Plakate demokratischer Parteien von den  Laternen gerissen. Die Plakate der LINKEN wurden in Lichtenhagen und  Schmarl massiv beschädigt und sogar entfernt. Im Rostocker Landkreis  werden fast täglich Großflächen umgeworfen oder zerstört. <br>Die Polizei hat bereits Untersuchungen eingeleitet.
</p>
<p>Schon zum zweiten Mal ist die NPD mehrere Nächte unterwegs, um die Wahlwerbung von der LINKEN, der SPD und der FDP zu entfernen.<br><br>Steffen  Bockhahn erstattete erneut Anzeige bei der Polizei, nachdem vor kurzem  auch eine seiner Großflächen mit 24 NPD-Plakaten überklebt worden war.<br><br>"Wieder  beweist die NPD wie demokratiefeindlich sie ist. Systematisch fährt ein  Trupp nachts mit einem Transporter durch die Straßen<br>und reißt  Plakate der Demokraten ab. Dagegen werden wir uns wehren. Nächste Woche  treffen sich die demokratischen Parteien mit dem Verein Bunt statt  Braun, um über ein gemeinsames Vorgehen gegen diese rechtsextreme Gewalt  zu sprechen.", so Steffen Bockhahn. <br></p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Gegen Rechts</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Bundestagswahl 2013</category><category>Rostock</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104686</guid>
                <pubDate>Mon, 02 Sep 2013 22:23:00 +0200</pubDate>
                <title>Dem NSU-Abschlussbericht müssen Konsequenzen folgen</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/dem-nsu-abschlussbericht-muessen-konsequenzen-folgen/</link>
                
                <description>Der Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses zur NSU-Mordserie hat ein Behördenversagen aufgezeigt, das nicht nur aus der fatalen Fehleinschätzungen von Verfassungsschutz und Polizei resultiert, sondern auch in der Grundhaltung der Mitarbeiter dieser Sicherheitsbehörden wurzelt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses zur NSU-Mordserie hat ein Behördenversagen aufgezeigt, das nicht nur aus der fatalen Fehleinschätzungen von Verfassungsschutz und Polizei resultiert, sondern auch in der Grundhaltung der Mitarbeiter dieser Sicherheitsbehörden wurzelt. So beeindruckend die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses vielleicht erscheinen mögen, so wenig ergebnisoffen konnte die Untersuchungsarbeit selbst geführt werden. Noch bevor in der Aufklärungsarbeit die richtigen Fragen nach der ursächlichen Problematik gestellt werden konnten, wurde durch neue Zuständigkeiten und interne Reformpläne eine weitere Stärkungen der Sicherheitsbehörden durchgesetzt. Dadurch wurden nicht die strukturellen Ursachen des Versagens bei der Früherkennung des Rechtsterrorismus ergründet, sondern lediglich einzelne Symptome dieser strukturellen Ursachen in den Blick genommen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz war Herz und Motor dieses historisch beispiellosen Desasters. Die Stärkung des vorhandenen Sicherheitsapparates verfestigt die Ursachen des NSU-Skandals mehr als dass sie sie bekämpft.
</p>
<p>Als Konsequenz aus den Ereignissen fordert die Fraktion DIE LINKE eine Auflösung des nachrichtendienstlichen Verfassungsschutzes. Stattdessen soll eine unabhängige und durch Bundesgesetz errichtete "Koordinierungsstelle zur Dokumentation gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" das Bundesamt für Verfassungsschutz ersetzen. Aufgabe der Koordinierungsstelle ist das Sammeln und Austauschen von Informationen und Erkenntnissen, welche ihr von Stellen der Länder und des Bundes sowie zwischenstaatlichen und ausländischen Stellen übermittelt werden. Zusätzlich soll eine "Bundesstiftung zur Beobachtung und Erforschung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" aufgebaut werden, die unabhängig von der Koordinierungsstelle arbeitet und für die inhaltliche Auswertung und Aufbereitung der gesammelten Informationen zuständig ist.</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bundespolitik</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Geheimdienste</category><category>Verfassungsschutz</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/_migrated/624984_web_R_B_by_Rosel_Eckstein_pixelio.de.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103984</guid>
                <pubDate>Tue, 20 Aug 2013 15:11:00 +0200</pubDate>
                <title>Geheimdienstzusammenarbeit mit USA und Großbritannien aussetzen</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/geheimdienstzusammenarbeit-mit-usa-und-grossbritannien-aussetzen/</link>
                
                <description>&quot;Die Einschüchterungen und massiven Angriffe auf die Pressefreiheit in Großbritannien machen deutlich, dass über das wahre Ausmaß der Datenabschöpfung und Ausspähung durch die Geheimdienste in den USA und Europa weiter gelogen wird&quot;, erklärt Steffen Bockhahn, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr)...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Einschüchterungen und massiven Angriffe auf die Pressefreiheit in Großbritannien machen deutlich, dass über das wahre Ausmaß der Datenabschöpfung und Ausspähung durch die Geheimdienste in den USA und Europa weiter gelogen wird", erklärt Steffen Bockhahn, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr), zu den Berichten über die Zerstörung von Festplatten mit brisantem Material des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden bei der britischen Zeitung "The Guardian" durch den britischen Geheimdienst GSHQ. "Die Festsetzung von David Miranda am Londoner Flughafen Heathrow und die Zerstörung von Festplatten beim Guardian machen erneut deutlich, dass die Geheimdienste außer Kontrolle geraten sind und die Regierungen die Verhältnismäßigkeit verloren haben." Bockhahn weiter:
</p>
<p>"Auch Kanzleramtsminister Pofalla behauptet stur weiter, alles sei aufgeklärt und in bester Ordnung, obwohl die Bundesregierung bisher die meisten Vorwürfe Snowdens nicht widerlegen konnte. Die Bundesregierung muss nach dem Anschlag auf die Pressefreiheit die Geheimdienstzusammenarbeit mit den USA und Großbritannien aussetzen und unverzüglich Aufklärung darüber verlangen, ob Großbritannien Praktiken wie die gegen den Partner des Guardian-Journalisten Glenn Greenwald, David Miranda, fortzusetzen gedenkt. Unter diesen Umständen halte ich es für angebracht, dass die Bundesregierung eindeutig erklärt, dass sie weder gegen Edward Snowden noch gegen Journalisten, die auf der Grundlage seines Materials recherchieren und berichten, strafrechtliche Schritte einleiten wird. Dies würde den bisherigen Erklärungen der Bundesregierung zumindest mehr Glaubwürdigkeit verleihen. Es muss endlich Schluss sein mit einer Politik der Angstmache, die Bürgerinnen und Bürger unter Generalverdacht stellt."</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bundespolitik</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Geheimdienste</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103479</guid>
                <pubDate>Tue, 13 Aug 2013 09:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Keine Sicherheit für deutsche Daten</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/keine-sicherheit-fuer-deutsche-daten/</link>
                
                <description>„Auch in der neuerlichen Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums konnte die Bundesregierung keine Garantie abgeben, dass Deutsche nicht ausgespäht wurden und werden. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung bleibt damit eine Fata Morgana“, erklärt Steffen Bockhahn nach der heutigen PKGr-Sitzung. „Es ist letztlich die unterwürfige Haltung aller Bundesregierungen der letzten Jahre gegenüber dem Ausspähwillen der US-Geheimdienste gewesen, die alle Chancen diesem Spitzelwahn Schranken zu setzen, von vornherein zunichte gemacht haben.“ Bockhahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4>„Auch in der neuerlichen Sitzung des Parlamentarischen  Kontrollgremiums konnte die Bundesregierung keine Garantie abgeben, dass  Deutsche nicht ausgespäht wurden und werden. Das Grundrecht auf  informationelle Selbstbestimmung bleibt damit eine Fata Morgana“,  erklärt Steffen Bockhahn nach der heutigen PKGr-Sitzung. „Es ist  letztlich die unterwürfige Haltung aller Bundesregierungen der letzten  Jahre gegenüber dem Ausspähwillen der US-Geheimdienste gewesen, die alle  Chancen diesem Spitzelwahn Schranken zu setzen, von vornherein zunichte  gemacht haben.“ Bockhahn weiter:</h4>
<p>„Mehr als ein Achselzucken, dass man eben für die Sicherheit von Daten  auf US-Servern und Seekabeln nicht sorgen könne und für Datensätze, die  den deutschen Boden verlassen, kein deutsches Recht mehr gelte, kommt  von der Bundesregierung nicht.  Klar ist, dass mit den vom damaligen Kanzleramtsminister und  Geheimdienstkoordinator  Steinmeier unterzeichneten Vereinbarungen der  Weg für eine viel engere Zusammenarbeit mit der NSA geebnet wurde. Auch  wenn man damals nicht ahnen konnte, was heute möglich ist, hat die SPD  mit zu verantworten, dass Prism gestartet werden konnte. Auch bei der Frage, ob die in Afghanistan weitergegebenen Handydaten  letztlich zur Zielerfassung für völkerrechts- und grundgesetzwidrige  gezielte Tötung mittels Drohnen genutzt wurden, konnte der BND nicht  ausschließen, dass auf Umwegen von ihm an die US-Dienste übermittelte  Daten entsprechend eingesetzt wurden. Hier muss die Bundesregierung  umgehend Aufklärung verlangen, solange muss die Datenübermittlung  gestoppt werden. Es erweist sich erneut: Geheimdienste sind nicht kontrollierbar, nicht  transparent und gehören deshalb abgeschafft. Wenn die Bundesregierung  die Sicherheit von deutschen Daten nicht gewährleisten kann, dann gehört  die Geheimdienstzusammenarbeit insgesamt auf den Prüfstand. Die  Bürgerinnen und Bürger müssen umfassend über die Risiken aufgeklärt und  eine internationale Datenschutzkonvention im UN-Maßstab vorangetrieben  werden. Firmen wie Lavabit und Silent circle sollten von der  Bundesregierung und der EU Angebote und entsprechende Förderung  bekommen, um ihre Tätigkeit in Europa wieder aufnehmen zu können.“     </p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Geheimdienste</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103371</guid>
                <pubDate>Sun, 11 Aug 2013 12:52:00 +0200</pubDate>
                <title>BND-Äußerungen sind intellektuelle Beleidigung</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/bnd-aeusserungen-sind-intellektuelle-beleidigung/</link>
                
                <description>„Die Aussagen des BND zur Verwendung von durch ihn übermittelten Mobilfunkdaten sind eine intellektuelle Beleidigung aller, die stolperfrei von eins bis drei zählen können&quot;, so Steffen Bockhahn, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr).</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Aussagen des BND zur Verwendung von durch ihn übermittelten Mobilfunkdaten sind eine intellektuelle Beleidigung aller, die stolperfrei von eins bis drei zählen können", so Steffen Bockhahn, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr). Der Bundesnachrichtendienst hatte in den vergangenen Jahren große Mengen von Mobilfunkdaten aus Afghanistan und weiteren Krisenregionen an andere Geheimdienste weitergegeben. Bockhahn weiter:<br><br>“Nach Aussagen des BND sind diese GSM-Daten nicht zur Bestimmung von Aufenthaltsorten eingesetzt worden. Gezielte Tötungen durch Kampfdrohnen, Hubschrauber oder Bomber hätte es auf der Basis der von Deutschen gesammelten Daten nicht gegeben. So naiv ist niemand in der Bundesregierung und beim BND. Auf der Basis von GSM-Standortdaten werden immer wieder Angriffe mit vielen Toten geflogen. Gezielte Tötungen sind nach deutschem Recht Mord. Wer also die USA oder andere mit solchen Daten versorgt, kann nicht ausschließen, dass er Handlanger von Mördern ist. Ich verlange für die morgige Sitzung des PKGr Aufklärung durch Kanzleramtsminister Ronald Pofalla.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Geheimdienste</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103254</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Aug 2013 09:21:00 +0200</pubDate>
                <title>Setzen, Sechs! Der Verfassungsschutzbericht für 2012</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/setzen-sechs-der-verfassungsschutzbericht-fuer-2012/</link>
                
                <description>Nach dem Bericht des Verfassungsschutzes aus dem Jahr 2011 legt der Dienst nun nach: Ganze anderthalb Seiten bekommt &quot;Feine Sahne Fischfilet&quot;, einen Absatz sämtliche Nazi-Bands im Land. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Bericht des Verfassungsschutzes aus dem Jahr 2011 legt der Dienst nun nach: Ganze anderthalb Seiten bekommt "Feine Sahne Fischfilet", einen Absatz sämtliche Nazi-Bands im Land. Eine Retourkutsche? Möglich, denn die Punkband hatte gegen den Bericht aus 2011 Klage eingereicht. Nun macht sich die Stigmatisierung langsam bemerkbar: die ersten Läden nehmen "FSF" aus den Regalen und die erste Absage für ein geplantes Konzert ist aufgrund des neuen VS-Berichtes auch schon ins Haus geflattert.
</p>
<p>Ich meine: es muss endlich Schluß sein mit der Diffamierung von Engagement gegen rechts. Der VS ist eine Demokratie-Verhinderungsbehörde und gehört abgeschafft!<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Bundespolitik</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Geheimdienste</category><category>Verfassungsschutz</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/_migrated/feine_sahne.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103235</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Aug 2013 14:10:00 +0200</pubDate>
                <title>Steinmeier öffnete flächendeckender Überwachung Tür und Tor</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/steinmeier-oeffnete-flaechendeckender-ueberwachung-tuer-und-tor/</link>
                
                <description>&quot;Mit ihrem Versuch, den Schwarzen Peter für den Überwachungsskandal an die SPD weiterzureichen, hat die Bundesregierung fast nebenbei eingeräumt, dass der BND offenkundig jeden Monat eine halbe Milliarde Verbindungsdaten an die NSA weiter gibt&quot;, so Steffen Bockhahn, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) für die Fraktion DIE LINKE, zu der Erklärung des stellvertretenden Regierungssprechers, Georg Streiter, dass seit 2002 eine Vereinbarung zwischen den USA und Deutschland existiert, auf deren Basis BND und NSA eng zusammenarbeiten. „Seit den Enthüllungen von Edward Snowden hat die Bundesregierung verzögert, vertuscht und verheimlicht. Erstmals hat sie nun zugegeben, dass es eine massive Zusammenarbeit zwischen BND und NSA gab und gibt.“ Bockhahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4>"Mit ihrem Versuch, den Schwarzen Peter für den Überwachungsskandal  an die SPD weiterzureichen, hat die Bundesregierung fast nebenbei  eingeräumt, dass der BND offenkundig jeden Monat eine halbe Milliarde  Verbindungsdaten an die NSA weiter gibt", so Steffen Bockhahn, Mitglied  im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) für die Fraktion DIE LINKE,  zu der Erklärung des stellvertretenden Regierungssprechers, Georg  Streiter, dass seit 2002 eine Vereinbarung zwischen den USA und  Deutschland existiert, auf deren Basis BND und NSA eng zusammenarbeiten.  „Seit den Enthüllungen von Edward Snowden hat die Bundesregierung  verzögert, vertuscht und verheimlicht. Erstmals hat sie nun zugegeben,  dass es eine massive Zusammenarbeit zwischen BND und NSA gab und gibt.“  Bockhahn weiter:</h4>
<p>„Dass SPD und Grüne mit ihrem ‚uneingeschränkte Solidarität‘ genannten  Kniefall vor den USA diese massive Zusammenarbeit begonnen und Tür und  Tor für den größten Daten-Späh-Skandal geöffnet haben, macht deren  Empörung über den mangelnden Aufklärungswillen der aktuellen  Bundesregierung unglaubwürdig. Das Grundrecht auf informationelle  Selbstbestimmung wird von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen im Verein zur  Makulatur gemacht.  Warum seit nunmehr zwei Monaten das zuständige PKGr weder über das  Ausmaß der Zusammenarbeit von NSA und BND noch über die zugrunde  liegenden Abkommen unterrichtet worden ist, wird DIE LINKE in der  kommenden Sitzung erfragen. Darüber hinaus wird der Erkenntnisstand der  Bundesregierung über den Umfang der Datenabschöpfung und die Beteiligung  an der Totalüberwachung Gegenstand der Sitzung sein. Es ist höchste  Zeit, dass die Bundesregierung ihre Aufgabe, die Deutschen vor einer  Spionage durch Geheimdienste zu schützen, ernst nimmt.“      </p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Innenpolitik</category><category>Geheimdienste</category><category>Verfassungsschutz</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103136</guid>
                <pubDate>Fri, 02 Aug 2013 13:43:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Bundesregierung versagt Aufklärung und Grundrechtsschutz</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/die-bundesregierung-versagt-aufklaerung-und-grundrechtsschutz/</link>
                
                <description>„Die Bundesregierung versucht im Überwachungsskandal bisher nur, sich selbst reinzuwaschen, und ist selbst dabei wenig glaubwürdig. Für das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung macht sie keinen Finger krumm“, so Steffen Bockhahn, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG), anlässlich der anhaltenden Debatte über die Ausspähaktivitäten von US- und britischen Geheimdiensten und der Warnung des Bundesbeauftragten für Datenschutz, Peter Schaar, vor der Aushebelung der Grundrechte. Bockhahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4>„Die Bundesregierung versucht im Überwachungsskandal bisher nur,  sich selbst reinzuwaschen, und ist selbst dabei wenig glaubwürdig. Für  das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung macht sie keinen  Finger krumm“, so Steffen Bockhahn, Mitglied im Parlamentarischen  Kontrollgremium (PKG), anlässlich der anhaltenden Debatte über die  Ausspähaktivitäten von US- und britischen Geheimdiensten und der Warnung  des Bundesbeauftragten für Datenschutz, Peter Schaar, vor der  Aushebelung der Grundrechte. Bockhahn weiter:</h4>
<p>„Noch immer steht der Verdacht im Raum, dass jeden Monat 500 Millionen  Datensätze allein in Deutschland durch die NSA in enger Zusammenarbeit  mit dem britischen GCHQ ausspioniert werden. Das wäre ein inakzeptabler  Bruch des Grundgesetzes. Telekommunikationskonzerne, die auch auf  deutschem Boden tätig sind wie Vodafone, Level 3 oder Interoute, wirken  daran offenbar aktiv mit. Die Bundesregierung lässt sie unbehelligt  gewähren.  Es gibt einen wichtigen Zeugen und der heißt Edward Snowden, dessen  Aussagen bis heute nicht widerlegt sind. Wenn die Bundesregierung  sicherstellen will, dass die Grundrechte in Deutschland respektiert  werden, muss sie ihn befragen. Dazu muss Snowden Zeugenschutz bekommen  und sicher sein, nicht an die USA ausgeliefert zu werden.  Es besteht aber Grund zu der Annahme, dass die Bundesregierung gar nicht  die Absicht hat, die Vorwürfe aufzuklären. Schließlich hat sie mehr als  200 US-Firmen erlaubt und sie durch diverse Begünstigungen auch noch  darin gefördert, auf deutschem Boden im Auftrag der US-Army  nachrichtendienstlich tätig zu sein, ohne sich dafür zu interessieren,  was diese Unternehmen eigentlich genau machen. Die Kanzlerin hat gesagt, dass auf deutschem Boden deutsches Recht  gelte. Die Bundesregierung aber lässt millionenfachen Grundrechtsbruch  zu und leistet direkt oder indirekt Beihilfe dazu. Sie versagt  demokratisch. Sie versagt rechtsstaatlich. Sie versagt bürgerrechtlich."     </p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Geheimdienste</category><category>Verfassungsschutz</category><category>Innenpolitik</category><category>Netzpolitik</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103103</guid>
                <pubDate>Thu, 01 Aug 2013 14:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Ahnungslosigkeit nur gespielt</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/ahnungslosigkeit-nur-gespielt/</link>
                
                <description>„Sollten die Verantwortlichen der letzten Jahre behaupten, sie hätten keine Vorstellung von dem, was sie da genehmigt haben, ist das nicht naiv, sondern gelogen&quot;, so Steffen Bockhahn, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) für die Fraktion die LINKE, zu den aktuellen Meldungen, die Bundesregierung habe seit 2003 amerikanischen Unternehmen erlaubt, im Auftrag der USA auf deutschem Boden nachrichtendienstlich tätig zu werden. Mehr als 200 Ausnahmegenehmigungen wurden aufgrund einer Vereinbarung, die das Auswärtige Amt abgeschlossen hat, vergeben. Bockhahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Sollten die Verantwortlichen der letzten Jahre behaupten, sie hätten keine Vorstellung von dem, was sie da genehmigt haben, ist das nicht naiv, sondern gelogen", so Steffen Bockhahn, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) für die Fraktion die LINKE, zu den aktuellen Meldungen, die Bundesregierung habe seit 2003 amerikanischen Unternehmen erlaubt, im Auftrag der USA auf deutschem Boden nachrichtendienstlich tätig zu werden. Mehr als 200 Ausnahmegenehmigungen wurden aufgrund einer Vereinbarung, die das Auswärtige Amt abgeschlossen hat, vergeben. Bockhahn weiter:
</p>
<p>„Mehr als 200 Unternehmen dürfen sicherheitsrelevante analytische Untersuchungen für die US-Army durchführen. Eine Erlaubnis dafür haben sie jeweils individuell von der Bundesregierung bekommen. Die will nach eigenen Angaben jetzt prüfen, was da eigentlich gemacht wird. Das ist absurd. Die Bundesregierung selbst hat offenkundig das Ausspähen von Daten auf deutschem Boden erlaubt. Das ist nichts anderes als eine Einladung zum Rechtsbruch. 
</p>
<p>Auch die schwarz-gelbe Bundesregierung hat davon gewusst. Diese Genehmigungen sind seit 2009 weiterhin ausgesprochen worden. Aber auch SPD und Grüne können spätestens jetzt nicht mehr überrascht tun, dass amerikanische Geheimdienste in Deutschland sehr aktiv sind. Unter Geheimdienstkoordinator Frank-Walter Steinmeier (SPD) und dem Außenminister Joseph Fischer (Grüne) hat diese Praxis begonnen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Innenpolitik</category><category>Geheimdienste</category><category>Verfassungsschutz</category><category>Rechtssicherheit</category><category>Netzpolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102873</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Jul 2013 15:21:00 +0200</pubDate>
                <title>#StopWatchingUs - Unser Grundrecht auf Privatsphäre steht auf dem Spiel</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/stopwatchingus-unser-grundrecht-auf-privatsphaere-steht-auf-dem-spiel/</link>
                
                <description>An diesem Samstag wollen wir ein hörbares und sichtbares Zeichen gegen den Überwachungsstaat setzen. #StopWatchingUs ! Am Samstag, den 27.07. 2013, Proteste gegen Prism, Tempora und das Utah Data Center!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">An diesem Samstag wollen wir ein hörbares und sichtbares Zeichen gegen den Überwachungsstaat setzen. Es ist höchste Zeit die Bundesregierung endlich auch öffentlich stärker unter Druck zu setzen. Nicht weniger als unser Grundrecht auf Privatsphäre steht dabei auf dem Spiel. Es darf nicht zum Luxus oder zur Ausnahme werden, dass wir selbst über den Umgang und die Verwendung unserer privaten Daten entscheiden. Die Bundesregierung ist nicht in der Lage oder willens uns vor Spionage und Ausspähung zu schützen. Das ist völlig inakzeptabel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText">Nur ein vernehmbarer Protest und ein breiter öffentlicher Druck werden dafür sorgen, dass das informationelle Recht auf Selbstbestimmung wieder durchgesetzt werden kann. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText">Es wäre toll, wenn viele Menschen am Samstag auch in deutschen Städten protestieren und damit zum Ausdruck bringen: Es muss sich schnell etwas ändern - unsere Daten gehören uns.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText">#StopWatchingUs ! Am Samstag, den 27.07. 2013 geht´s los. Weltweite Proteste gegen Prism, Tempora und das Utah Data Center! Alle Orte und Zeiten hier: </p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="http://demonstrare.de/demonstrare/27-07-stopwatchingus-deutschlandweite-proteste-gegen-prism-und-tempora" target="_blank" rel="noreferrer">http://demonstrare.de/demonstrare/27-07-stopwatchingus-deutschlandweite-proteste-gegen-prism-und-tempora</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Bundespolitik</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Mecklenburg-Vorpommern</category><category>Rostock</category><category>Geheimdienste</category><category>Presse</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-41212</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jul 2013 11:45:00 +0200</pubDate>
                <title>Unbequeme Fragen mögen sie nicht</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/unbequeme-fragen-moegen-sie-nicht/</link>
                
                <description>Steffen Bockhahn, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium, äußert sich im Interview mit der Linksfraktion zu Innenminister Friedrichs gestrigem Bericht vor dem geheim tagenden Gremium, mangelhafte parlamentarische Kontrollmöglichkeiten und der fortlaufenden Beschneidung von Bürgerrechten seit 2001.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Steffen Bockhahn, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium, äußert sich im Interview mit der Linksfraktion zu Innenminister Friedrichs gestrigem Bericht vor dem geheim tagenden Gremium, mangelhafte parlamentarische Kontrollmöglichkeiten und der fortlaufenden Beschneidung von Bürgerrechten seit 2001.</i><b></b>
</p>
<p><b><br><br><br>Steffen Bockhahn, Sie haben gestern im parlamentarischen Kontrollgremium Innenminister Friedrich in Sachen NSA, Prism und seiner Reise in die USA befragen können. War das aufschlussreich?</b>
</p>
<p>Es hat leider meinen Erwartungen entsprochen und die waren nicht sehr groß. Minister Friedrich scheint vor allem neidisch zu sein, auf das was die USA und Großbritannien da alles machen. So richtig zu stören scheint ihn das nicht.<b></b>
</p>
<p><b><br>Wie sinnvoll ist es, dass gerade in diesem Fall auch wieder alle Informationen, die Sie bekommen, geheim bleiben müssen?</b>
</p>
<p>Wenn wir wirklich heiße Informationen bekommen hätten, wäre das in Teilen unter Umständen zu akzeptieren. In der Regel ist das was wir im PKGr erfahren aber nicht mehr als das was zwei Tage vorher in der Zeitung stand. Die Regierung möchte nicht, dass die Abgeordneten zu viel erfahren. Die Geheimdienste berichten nur was sie unbedingt müssen und unbequeme Fragen mögen sie nicht. Das hält mich allerdings selten davon ab sie trotzdem zu stellen. Die Antworten wären gelegentlich tatsächlich auch von öffentlichem Interesse.<br><b></b>
</p>
<p><b><br>Vor dem Hintergrund all dessen, was Sie bislang wissen: Ändern Sie jetzt Ihr Verhalten in Bezug auf persönliche Daten?</b><br>
</p>
<p>Ich bin auch bisher mit meinen Daten sorgsam umgegangen und empfehle allen das auch so zu tun. Wenn aber Herr Friedrich nun im Zusammenhang mit diesem Abhörskandal dazu aufruft, die eigenen Daten zu schützen, ist das zynisch. Die NSA hat 38.000 Mitarbeiter und mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Wenn die wollen, knacken die auch kryptografierte Mails. Der einzige Unterschied ist, dass sie sich etwas mehr anstrengen müssen.<br><b></b>
</p>
<p><b><br>Bundesregierung und BND bleiben auch weiterhin bei der Aussage, dass sie vom Ausmaß der Überwachung durch die NSA nichts gewusst haben. Wie glaubwürdig ist das?</b><br>
</p>
<p>Wer keine Fragen stellt, bekommt nur selten Antworten. Man wusste und weiss über die Größe der Dienste, die uns da ausspionieren. Man kann sich auch vorstellen, was die alles können. Aber ob sie solche Programme wie PRISM und Tempora machen, das fragt man gar nicht erst. Wahrscheinlich findet man es eigentlich gar nicht schlimm, vor allem aber will man weiter von den Erkenntnissen profitieren. Und einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul.<br><b></b>
</p>
<p><b><br>Wie glaubwürdig ist es, wenn Peer Steinbrück Angela Merkel vorwirft, ihren Amtseid verletzt zu haben? War Gerhard Schröder besser?</b><br>
</p>
<p>Die SPD hat mit den Grünen und der Union nach 2001 die Grundrechte beschnitten wie keine Regierung zuvor seit den 1970er Jahren. Sie ist mehrheitlich deutlich für die Vorratsdatenspeicherung, die wir vehement ablehnen. Wenn die SPD jetzt für Aufklärung ist, finde ich das gut. Aber als Verteidigerin der Bürgerrechte sehe ich sie noch lange nicht.<br><b></b>
</p>
<p><b><br>Wenn der BND nicht genug über die NSA-Datenkrake gewusst hat - wird er dann seiner Aufgabe überhaupt gerecht?</b><br>
</p>
<p>Der BND hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz die Aufgabe uns vor Spionage zu schützen. Dabei waren sie offenbar nur begrenzt erfolgreich, weil sie immer nur in eine Richtung schauen. Auf jeden fall sollten beide Dienste endlich begreifen, dass Spitzel keine vertrauenswürdigen Partner sind, egal für wen sie arbeiten. Aber Geheimdienste, die Offenkundiges nicht sehen, scheinen in Deutschland ja leider eher die Regel als die Ausnahme zu sein.<br><b></b>
</p>
<p><b><br>Noch einmal zurück zum Parlamentarischen Kontrollgremium: Wie kann das Parlament die Rechte der Bürgerinnen und Bürger nicht nur kontrollieren, sondern auch effektiv schützen?</b><br>
</p>
<p>Zum einen müssten dazu alle Abgeordneten verstehen, dass zur Kontrolle der Geheimdienste auch kritische Distanz gehört. Viele scheinen aber zufrieden zu sein, wenn sie mehr wissen als andere. Das ist aber noch keine Kontrolle. Außerdem müssen die Mitglieder des PKGr deutlich mehr Unterstützung für ihre Arbeit bekommen. Elf Abgeordnete im Gremium mit ihren persönlichen Mitarbeitern haben doch keine Chance gegen insgesamt mehr als 7.000 Geheimdienstmitarbeiter.<br>Aber alle diese Vorgänge machen wieder deutlich, wie richtig unsere Forderung nach der Abschaffung der Geheimdienste ist. Die Begehrlichkeiten dieser Organisationen haben noch immer zur Einschränkung der Bürgerrechte geführt. Die Abschaffung von Geheimdiensten ist also konsequenter Verfassungsschutz.<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Innenpolitik</category><category>Geheimdienste</category><category>Verfassungsschutz</category><category>Netzpolitik</category><category>Rechtssicherheit</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm_US_Bockhahn010_be70e0a901.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-41146</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Jul 2013 11:52:00 +0200</pubDate>
                <title>Friedrich hat seine Aufgabe nicht verstanden </title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/friedrich-hat-seine-aufgabe-nicht-verstanden/</link>
                
                <description>Zu den Äußerungen des Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich über die Ergebnisse seiner Gespräche zur Datenaffäre in den USA erklärt Steffen Bockhahn, für die Linksfraktion im Parlamentarischen Kontrollgremium zur Kontrolle der deutschen Geheimdienste: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Äußerungen des Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich über die  Ergebnisse seiner Gespräche zur Datenaffäre in den USA erklärt Steffen  Bockhahn, für die Linksfraktion im Parlamentarischen Kontrollgremium zur  Kontrolle der deutschen Geheimdienste: 
</p>
<p>"Man bleibt sprachlos zurück. Minister Friedrich erklärt voller  Stolz, dass man künftig noch mehr Daten aus den Spähprogrammen bekommen  werde. Sein Auftrag war aufzuklären mit welchen Methoden und in welchem  Umfang wir durch die Amerikaner bespitzelt werden. Zudem sollte er sich  für den Schutz der Rechte der Menschen hier und somit für ein Ende  dieser Totalüberwachung einsetzen. 
</p>
<p>Friedrich benimmt sich so, als  würde er sich bei einem Ladendieb bedanken, der an der Kasse Bescheid  sagt, was er geklaut hat. An Strafverfolgung denkt er nicht. Das ist  absurd. Ein Innenminister, der nichts gegen diesen Datenklau, gegen  einen fortwährenden Rechtsbruch unternimmt, hat seine Aufgabe nicht  verstanden." </p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Innenpolitik</category><category>Geheimdienste</category><category>Netzpolitik</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-40654</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jun 2013 16:58:00 +0200</pubDate>
                <title>Big Brother is watching you – Grundrechte sind in Gefahr und die Bundesregierung bleibt untätig</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/big-brother-is-watching-you-grundrechte-sind-in-gefahr-und-die-bundesregierung-bleibt-untaetig/</link>
                
                <description>Der Bundestag hat sich am Mittwoch auf Antrag der Fraktion DIE LINKE mit den bekannt gewordenen Ausspähprogrammen der USA und Großbritanniens befasst, die in großem Ausmaß den kompletten Datenverkehr via E-Mail, Facebook, SMS und Telefon in Deutschland abschöpfen. Es handelt sich dabei um nicht weniger als einen permanenten Angriff auf die Menschenrechte vornehmlich durch US-amerikanische und britische Geheimdienste.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag hat sich am Mittwoch auf Antrag der Fraktion DIE LINKE mit den bekannt gewordenen Ausspähprogrammen der USA und Großbritanniens befasst, die in großem Ausmaß den kompletten Datenverkehr via E-Mail, Facebook, SMS und Telefon in Deutschland abschöpfen. Es handelt sich dabei um nicht weniger als einen permanenten Angriff auf die Menschenrechte vornehmlich durch US-amerikanische und britische Geheimdienste.
</p>
<p>Die Bundesregierung kann nicht länger dabei zuschauen oder sogar daran mitwirken, dass das Grundgesetz außer Kraft gesetzt wird. Sie muss jetzt offenlegen, welche Kenntnisse sie von den Überwachungsmaßnahmen der Verbündeten hat und inwieweit eigene Geheimdienste davon profitieren. 
</p>
<p>Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung ist in Gefahr. Die Bundesregierung muss Ihre Bürgerinnen und Bürger vor dem Zugriff ausländischer Geheimdienste und den kooperierenden Konzernen schützen. Alleine die Behauptung, dass die deutschen Geheimdienste BND und Verfassungsschutz vom Ausmaß der Überwachung keine Kenntnis haben, ist mehr als fraglich. Die gespielte Empörung der Bundesregierung ist dabei mehr als unglaubwürdig, da vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass die digitalen Ausspähprogramme beim BND mit 100 Millionen Euro ausgebaut werden sollen. Das passt nicht zusammen und ist schlicht janusköpfig. 
</p>
<p>Lange haben sich die USA als unschuldiges Opfer von Internetattacken dargestellt und vor allem China permanent bezichtigt, die USA auszuspähen und Cyberattacken zu starten. In Wahrheit haben aber die USA und Großbritannien eine gewaltige Überwachungs- und Abhörmaschinerie aufgebaut, die den weltweiten Internet- und Telefondatenverkehr überwachen. 
</p>
<p>Edward Snowden hat die umfassendste und weitreichendste Überwachung der Privatsphäre von Millionen Menschen in der Geschichte aufgedeckt. Dieser Mann braucht schnell internationalen Schutz und unsere Solidarität. Wenn die &nbsp;Bundesregierung es mit ihrer Kritik an den Regierungen Großbritanniens und den USA wirklich ernst meinte, müsste sie ihm politisches Asyl anbieten.
</p>
<p><br><a href="http://www.youtube.com/watch?v=K93YKNBgGic" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Rede meines Fraktionskollegen Stefan Liebich zum Thema...</a><br><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/tempora-berlin-nimmt-bericht-ueber-abhoerprogramm-sehr-ernst-12240215.html" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung</a>...<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Rechtssicherheit</category><category>Netzpolitik</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/_migrated/hongkong_demo_snowden.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-39726</guid>
                <pubDate>Thu, 23 May 2013 16:05:00 +0200</pubDate>
                <title>Mein Grundgesetz und ich</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/mein-grundgesetz-und-ich/</link>
                
                <description>Heute vor 64 Jahren bekam das Grundgesetz seine Gültigkeit. Nach dem Ende der nationalsozialistischen Terrorherrschaft war es der Garant für Rechtsstaatlichkeit und die Grundrechte. Es hat seit dem 23. Mai 1949 einige Änderungen im Grundgesetz gegeben. Manche waren begrüßenswert – wie die Änderung von Art.3, der die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern durch den Staat sowie ein Benachteiligungsverbot für Behinderte vorsieht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 64 Jahren bekam das Grundgesetz seine Gültigkeit. Nach dem Ende der nationalsozialistischen Terrorherrschaft war es der Garant für Rechtsstaatlichkeit und die Grundrechte. Es hat seit dem 23. Mai 1949 einige Änderungen im Grundgesetz gegeben. Manche waren begrüßenswert – wie die Änderung von Art.3, der die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern durch den Staat sowie ein Benachteiligungsverbot für Behinderte vorsieht. Andere Änderungen, wie der „Asylkompromiss“ gehören nicht zu den Ruhmesblättern in der deutschen Rechtsgeschichte der Nachkriegszeit.
</p>
<p>Das Grundgesetz schützt einige seiner Artikel mit der sogenannten Ewigkeitsklausel. Dazu gehören unteranderem die Menschenwürde, die Menschenrechte, das Bundesstaatsprinzip, das Sozialstaatsprinzip, die Gewaltenteilung und das Demokratieprinzip. All diese Dinge sind unverhandelbar – und das ist gut so. Das gilt jedoch nicht für die Wirtschaftsordnung. Nirgendwo im Grundgesetz steht, dass ein Nachdenken über solidarisches und sozialistisches Wirtschaften nicht erlaubt wäre. 
</p>
<p>Leider wird genau dieser Fakt jedoch immer wieder in Frage gestellt. Meistens von Vertretern jener Parteien, die das Grundgesetz je nach Bedarf und Gutdünken in ihrem Sinne interpretieren und sich damit selbst außerhalb des GG stellen. Wer die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland immer noch nicht anerkennen will, die Frage der alleinigen deutschen Kriegsschuld im 2.Weltkrieg immer noch bezweifelt und es wagt in Plenardebatten Homosexuelle als krank und degeneriert zu bezeichnen, sollte beim Thema Verfassungstreue besser schweigen. 
</p>
<p>Das gilt auch für Bundesminister, die dem obersten deutschen Richter den Mund verbieten wollen, weil der seine Entscheidungen kritisiert – etwas, was er nicht machen müsste, würde der jeweilige Minister sich ans Grundgesetz halten. 
</p>
<p>Doch zurück zur Wirtschaftsordnung. Glaubt man dem Bundesinlandsnachrichtendienst, so ist jegliches Nachdenken über eine Wirtschaftsordnung jenseits derer, die sich an Profitmaximierung ausrichtet und soziale Ungleichheit ausbaut und zementiert undemokratisch und mit dem GG nicht zu vereinbaren. Ganz davon abgesehen, dass dies selbst im besten Licht maximal als „gefühltes“ Wissen zu bezeichnen ist: Was ist an einer Wirtschaftsordnung, die ein Mehr an sozialem Frieden und Gerechtigkeit anstrebt, undemokratisch? Die Behauptung, dass Freiheit im individuellen Sinn und Gleichheit im Sinne von Chancengleichheit einander Feind sind, wird immer noch gern als Totschlagargument bemüht, um wirkliches Reformdenken als gegen das Grundgesetz gerichtet zu brandmarken. 
</p>
<p>Hier hilft ein Blick zurück in die Geschichte: Auch Rousseau, Locke oder Hobbes wurden verkannt und angefeindet, weil sie Vertreter einer politischen Idee waren, die von den Mächtigen ihrer Zeit für „Teufelszeug“ gehalten wurde. Auf dieser Idee fußt jedoch der heutige moderne und säkularisierte Rechtsstaat. Alle drei haben sich in ihrer Zeit „ihres eigenen Verstandes bemüht“ und sich eben nicht an politischen Dogmen orientiert. Das sollte uns ein Beispiel sein...</p>]]></content:encoded>
                <category>Bundespolitik</category><category>Rechtssicherheit</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/_processed_/d/e/csm_gg_by_Daniel_Gast_pixelio.de_3e7c171027.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-39590</guid>
                <pubDate>Fri, 17 May 2013 10:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Käufliche Politik </title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/kaeufliche-politik/</link>
                
                <description>Der Bundestag entscheidet heute über einen Antrag der Linksfraktion, die sich für eine transparentere Gestaltung der Parteienfinanzierung einsetzt und eine Verhinderung des Lobbyismus fordert. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Ausnahme der Linken leben alle im Bundestag vertretenen Parteien neben der staatlichen Parteienfinanzierung und den Beiträgen ihrer Mitglieder von Geldern aus der Wirtschaft.<br><br>Der Bundestag entscheidet heute über einen Antrag der Linksfraktion, die sich für eine transparentere Gestaltung der Parteienfinanzierung einsetzt und eine Verhinderung des Lobbyismus fordert. DIE LINKE will konkret ein Verbot von Spenden und Sponsoring durch juristische Personen wie Unternehmen und Wirtschaftsverbände sowie eine Begrenzung der Spendenhöhe für natürliche Personen (also "normale Menschen") auf 25.000 Euro jährlich.<br><br>„Die Linke ist die einzige Partei, die freiwillig keine Großspenden von Unternehmen annimmt. Und wir wollen, dass alle Parteien auf diese Spenden verzichten. Nur so kann dem Lobbyismus in der Politik entgegen gewirkt werden. Steuergeschenke wie zum Beispiel die Mövenpick-Steuer sind nicht mehr am Gemeinwohl orientiert. Auch die heftige Debatte um die Vortragshonorare von Peer Steinbrück, zeigt wie wichtig es ist, dass sich Unternehmen und Politik nicht zu nahe kommen. Politik soll für Menschen gemacht werden und nicht für Unternehmen.“ kommentiert Steffen Bockhahn, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Haushaltsauschuss.<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Bundespolitik</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/_migrated/gedluebergabe_by_Arno_Bachert_pixelio_de__2_.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-39002</guid>
                <pubDate>Fri, 03 May 2013 11:35:00 +0200</pubDate>
                <title>Europäischer Aktionstag von Menschen mit Behinderung</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/europaeischer-aktionstag-von-menschen-mit-behinderung/</link>
                
                <description>Barrieren grenzen aus. Das erfahren besonders Menschen mit Behinderung jeden Tag. Um dieser Ausgrenzung zu begegnen und die Barrieren - nicht nur im Alltag - sondern auch in den Köpfen abzubauen, gibt es unteranderem den europäischen Integrationstag für Menschen mit Behinderung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Barrieren grenzen aus. Das erfahren besonders Menschen mit Behinderung jeden Tag. Um dieser Ausgrenzung zu begegnen und die Barrieren - nicht nur im Alltag - sondern auch in den Köpfen abzubauen, gibt es unteranderem den europäischen Integrationstag für Menschen mit Behinderung. Im Rahmen dieses Aktionstages fand heute eine Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2013 im Rostocker Rathaus statt, bei der es um den Abbau von Barrieren speziell in unserer Kommune ging.</p>]]></content:encoded>
                <category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Ehrenamt</category><category>Rostock</category><category>Integration</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/_migrated/download_01.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-38988</guid>
                <pubDate>Fri, 03 May 2013 09:44:00 +0200</pubDate>
                <title>Konferenz in Vietnam</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/konferenz-in-vietnam/</link>
                
                <description>Gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Hanoi konnte ich an einer Parlamentarier-Konferenz in Vietnam teilnehmen.
Mitglieder der Parlamente in Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam tauschten sich dazu aus welche Arbeitsbedingungen und Voraussetzungen sie bräuchten, um sich ernsthaft in den Gesetzgebungsprozess einbringen zu können.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Hanoi konnte ich vom 22. April bis 25. April an einer Parlamentarier-Konferenz in Vietnam teilnehmen. Mitglieder  der Parlamente in Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam tauschten sich  dazu aus welche Arbeitsbedingungen und Voraussetzungen sie bräuchten, um  sich ernsthaft in den Gesetzgebungsprozess einbringen zu können.Bisher haben die meisten Parlamentarier in Südasien weder  Mitarbeiter_innen noch Büros. Zudem verdienen sie sehr wenig Geld und  können manchmal sogar die Anfahrt zu Sitzungen nicht bezahlen. Wir haben  an 2 Tagen intensiv darüber diskutiert, welche Bedingungen man vor Ort  überhaupt realisieren könnte, um ihre parlamentarische Arbeit zu  unterstützen. Dieser Austausch war sehr produktiv und er hat mir wieder  gezeigt, wie wichtig eine starke Zivilgesellschaft ist. Ohne  organisierte Bürgerinnen und Bürger fehlen mir als Politiker die  Ansprechpartner. Egal ob Kultur, Jugend und Bildung, Sport oder  Wirtschaft - als Politiker brauche ich das Fachwissen, das Engagement  aus der Bevölkerung. <br> <br>Ich habe viele Eindrücke gewonnen und bedanke mich herzlich bei der RLS in Hanoi, insbesondere bei deren Leiterin Nadja Charaby.<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Kommunen</category><category>Entwicklungspolitik</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/_processed_/d/0/csm_hanoi_bfd5fe0e81.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-38677</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Apr 2013 11:55:00 +0200</pubDate>
                <title>Oase? Welche Oase? </title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/oase-welche-oase/</link>
                
                <description>Der Bundestag beriet heute zwei  von der Fraktion DIE LINKE eingebrachte Anträge, mit denen die Steueroasen &quot;offshore und hierzulande&quot; trockengelegt werden sollen. Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Für die Bundesregierung zählt der Kampf gegen Steuerhinterziehung und Steueroasen zwar angeblich zu den wichtigsten Aufgaben, jedoch tut sie sich schwer mit der Umsetzung in der Praxis.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag beriet heute zwei von der Fraktion DIE LINKE eingebrachte  Anträge, mit denen die Steueroasen "offshore und hierzulande"  trockengelegt werden sollen. Steuerhinterziehung ist kein  Kavaliersdelikt. Für die Bundesregierung zählt der Kampf gegen  Steuerhinterziehung und Steueroasen zwar angeblich zu den wichtigsten  Aufgaben, jedoch tut sie sich schwer mit der Umsetzung in der Praxis. Schwarzgeldkonten im Ausland sind weit verbreitet: Zehntausende Deutsche  haben sich einem Bericht der "Zeit" zufolge seit Anfang 2010 selbst  angezeigt. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Verbrechern gehen  Steuerhinterzieher, die ihr Vergehen nachträglich selbst anzeigen, in  der Regel straffrei aus. Und auch Deutschland selbst leistet sich seine  Steueroasen beispielsweise im Bezug auf Erbschaften und Vermögen. Dazu  fordert die Fraktion DIE LINKE die Bundesregierung auf, eine  Bundesfinanzpolizei auch für die Bekämpfung von Steuerhinterziehung und  Steuerumgehung aufzubauen. Darüber hinaus solle sie&nbsp; sich dafür  einzusetzen, dass die Bundesländer ihren Steuervollzug durch die  Einstellung von mehr Fachpersonal verbessern. Auch der  Informationsaustausch zwischen deutschen und ausländischen Banken und  Banken und Staat muss endlich verbindlich geregelt werden, denn das  System der Steuerhinterziehung steht und fällt mit der Verschwiegenheit  des Finanzdienstleisters. <br><br>Doch die Bundesregierung wiegelt  weiter ab, Steuerbetrüger in der Größenordnung eines Uli Hoeneß seien  Einzelfälle. FDP und CDU/CSU halten weiter an den ungerechten  Sonderregeln für Steuerbetrüger fest. Gründe dafür gibt es viele, gerne  genannt werden die Wettbewerbsfähigkeit , die Furcht vor Abwanderung des  Kapitals und sinkenden Investitionen. Abhilfe könnten hier endlich  internationale Regelungen schaffen. Spätestens im Mai auf dem kommenden  EU-Gipfel wird sich die amtierende Bundesregierung dem Problem auf  europäischer Ebene stellen müssen. Denn der Kampf gegen  Steuerhinterziehung soll in der Europäischen Union nun zur Chefsache  werden. Es wird sich zeigen, ob die deutsche Steuerbegünstigungspraxis  vor diesem Hintergrund Bestand hat.<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Steuern</category><category>Finanzen</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_oase_by_Raphaela_C._Naeger_pixelio.de_167addef79.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-37306</guid>
                <pubDate>Sat, 23 Mar 2013 15:23:00 +0100</pubDate>
                <title>Frieden interessiert alle</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/themen/detail/news/frieden-interessiert-alle/</link>
                
                <description>Die Rostocker Friedenskonferenz der LINKEN war ein voller Erfolg. Im voll besetzten Saal des Rathauses diskutierten Genossinnen und Genossen sowie Gäste über friedenspolitische Fragen, aktuelle Krisen und Rüstungsindustrie.
Nach Referaten von Dr. Dietmar Bartsch, Steffen Bockhahn und Prof. Gregor Putensen gab es die Möglichkeit, in drei verschiedenen Arbeitsgruppen intensiver zu diskutieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Rostocker Friedenskonferenz der LINKEN war ein voller Erfolg. Im  voll besetzten Saal des Rathauses diskutierten Genossinnen und Genossen  sowie Gäste über friedenspolitische Fragen, aktuelle Krisen und  Rüstungsindustrie. <br>
</p>
<p>Nach Referaten von Dr. Dietmar Bartsch, Steffen  Bockhahn und Prof. Gregor Putensen gab es die Möglichkeit, in drei  verschiedenen Arbeitsgruppen intensiver zu diskutieren.
</p>
<p>Humanitäre Hilfe statt Militärischer Einsätze, Innere Sicherheit und die Bundeswehr. <br>Brötchen,  Kaffee und Kuchen versüßten allen Interessierten&nbsp; die Zeit des Zuhörens  und Mitmachens. Nach der Mittagspause ging es raus in die Wintersonne,  um 99 Luftballons mit dem Motiv der Friedenstaube in den Himmel steigen  zu lassen. Als friedlichen Gruß in die Welt, als gemeinsame Aktion aller  Beteiligten, die ihr Engagement diesem wichtigen Thema widmen.<br><br>Wir danken allen Organisatoren und allen Interessierten!
</p>
<p><a href="/archiv/mediathek/fotos/friedenskonferenz-in-rostock/" title="Öffnet einen internen Link in diesem Fenster" class="interner-link">Zur Fotostrecke</a><br></p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Frieden</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Kommunen</category><category>Rostock</category>
                <enclosure url="https://www.bockhahn.de/fileadmin/_processed_/6/2/csm_friedenskonferenzIMG_9272_d43ea4c6c3.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


        </channel>
    </rss>


