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            <title>DIE LINKE. Steffen Bockhahn: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Steffen Bockhahn</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 23:21:49 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 30 Sep 2026 23:21:49 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-104889</guid>
                <pubDate>Fri, 06 Sep 2013 13:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Nazis reißen in Rostock Plakate von den Laternen</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/nazis-reissen-in-rostock-plakate-von-den-laternen/</link>
                
                <description>Erneut wurden vergangene Nacht Plakate demokratischer Parteien von den Laternen gerissen. Die Plakate der LINKEN wurden in Lichtenhagen und Schmarl massiv beschädigt und sogar entfernt. Im Rostocker Landkreis werden fast täglich Großflächen umgeworfen oder zerstört.
Die Polizei hat bereits Untersuchungen eingeleitet.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Erneut wurden vergangene Nacht Plakate demokratischer Parteien von den  Laternen gerissen. Die Plakate der LINKEN wurden in Lichtenhagen und  Schmarl massiv beschädigt und sogar entfernt. Im Rostocker Landkreis  werden fast täglich Großflächen umgeworfen oder zerstört. <br>Die Polizei hat bereits Untersuchungen eingeleitet.
</p>
<p>Schon zum zweiten Mal ist die NPD mehrere Nächte unterwegs, um die Wahlwerbung von der LINKEN, der SPD und der FDP zu entfernen.<br><br>Steffen  Bockhahn erstattete erneut Anzeige bei der Polizei, nachdem vor kurzem  auch eine seiner Großflächen mit 24 NPD-Plakaten überklebt worden war.<br><br>"Wieder  beweist die NPD wie demokratiefeindlich sie ist. Systematisch fährt ein  Trupp nachts mit einem Transporter durch die Straßen<br>und reißt  Plakate der Demokraten ab. Dagegen werden wir uns wehren. Nächste Woche  treffen sich die demokratischen Parteien mit dem Verein Bunt statt  Braun, um über ein gemeinsames Vorgehen gegen diese rechtsextreme Gewalt  zu sprechen.", so Steffen Bockhahn. <br></p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Gegen Rechts</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Bundestagswahl 2013</category><category>Rostock</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104005</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Aug 2013 10:42:00 +0200</pubDate>
                <title>Unsozial, nicht ökologisch, kurzsichtig - Fahrpreiserhöhung um bis zu 11 Prozent schaden Rostock!</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/unsozial-nicht-oekologisch-kurzsichtig-fahrpreiserhoehung-um-bis-zu-11-prozent-schaden-rostock/</link>
                
                <description>Die Rostocker Straßenbahn AG will erneut eine drastische Preiserhöhung durchführen. Für 15.000 Nutzer der Monatskarte droht eine Erhöhung der Preise um fast elf Prozent. Durch die geplante Abschaffung der Monatskarte für eine Zone ergeben sich diese Erhöhungen für die Fahrgäste. Für Steffen Bockhahn, Mitglied der Rostocker Bürgerschaft und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter, ist das eine falsche Weichenstellung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Die Rostocker Straßenbahn AG will erneut eine drastische Preiserhöhung durchführen. Für 15.000 Nutzer der Monatskarte droht eine Erhöhung der Preise um fast elf Prozent. Durch die geplante Abschaffung der Monatskarte für eine Zone ergeben sich diese Erhöhungen für die Fahrgäste. Für Steffen Bockhahn, Mitglied der Rostocker Bürgerschaft und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter, ist das eine falsche Weichenstellung: </p>
<p class="MsoPlainText">„Wir wollen, dass viele Menschen den öffentlichen Personenverkehr nutzen. Preiserhöhungen um elf Prozent sind da völlig unangebracht. Diese Geschäftspolitik vertreibt Kunden.“, meint Bockhahn. Sollten die reduzierten Zuweisungen des Landes für die Finanzierung des Nahverkehrs der Grund für die Preiserhöhungen sein, muss nach Auffassung von Bockhahn über andere Möglichkeiten als Preiserhöhungen nachgedacht werden. „Für eine falsche Landespolitik darf man nicht diejenigen bestrafen, die sich für Bus und Bahn, statt für das Auto entschieden haben.“ sagt der Rostocker.</p>
<p class="MsoPlainText">DIE LINKE hat einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, der den Aufsichtsrat der RSAG dazu auffordert, diese Preiserhöhungen nicht zu beschließen.</p>
<p class="MsoPlainText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Presse</category><category>Verkehr</category><category>Rostock</category><category>Mecklenburg-Vorpommern</category><category>Kommunen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103984</guid>
                <pubDate>Tue, 20 Aug 2013 15:11:00 +0200</pubDate>
                <title>Geheimdienstzusammenarbeit mit USA und Großbritannien aussetzen</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/geheimdienstzusammenarbeit-mit-usa-und-grossbritannien-aussetzen/</link>
                
                <description>&quot;Die Einschüchterungen und massiven Angriffe auf die Pressefreiheit in Großbritannien machen deutlich, dass über das wahre Ausmaß der Datenabschöpfung und Ausspähung durch die Geheimdienste in den USA und Europa weiter gelogen wird&quot;, erklärt Steffen Bockhahn, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr)...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Einschüchterungen und massiven Angriffe auf die Pressefreiheit in Großbritannien machen deutlich, dass über das wahre Ausmaß der Datenabschöpfung und Ausspähung durch die Geheimdienste in den USA und Europa weiter gelogen wird", erklärt Steffen Bockhahn, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr), zu den Berichten über die Zerstörung von Festplatten mit brisantem Material des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden bei der britischen Zeitung "The Guardian" durch den britischen Geheimdienst GSHQ. "Die Festsetzung von David Miranda am Londoner Flughafen Heathrow und die Zerstörung von Festplatten beim Guardian machen erneut deutlich, dass die Geheimdienste außer Kontrolle geraten sind und die Regierungen die Verhältnismäßigkeit verloren haben." Bockhahn weiter:
</p>
<p>"Auch Kanzleramtsminister Pofalla behauptet stur weiter, alles sei aufgeklärt und in bester Ordnung, obwohl die Bundesregierung bisher die meisten Vorwürfe Snowdens nicht widerlegen konnte. Die Bundesregierung muss nach dem Anschlag auf die Pressefreiheit die Geheimdienstzusammenarbeit mit den USA und Großbritannien aussetzen und unverzüglich Aufklärung darüber verlangen, ob Großbritannien Praktiken wie die gegen den Partner des Guardian-Journalisten Glenn Greenwald, David Miranda, fortzusetzen gedenkt. Unter diesen Umständen halte ich es für angebracht, dass die Bundesregierung eindeutig erklärt, dass sie weder gegen Edward Snowden noch gegen Journalisten, die auf der Grundlage seines Materials recherchieren und berichten, strafrechtliche Schritte einleiten wird. Dies würde den bisherigen Erklärungen der Bundesregierung zumindest mehr Glaubwürdigkeit verleihen. Es muss endlich Schluss sein mit einer Politik der Angstmache, die Bürgerinnen und Bürger unter Generalverdacht stellt."</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bundespolitik</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Geheimdienste</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103479</guid>
                <pubDate>Tue, 13 Aug 2013 09:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Keine Sicherheit für deutsche Daten</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/keine-sicherheit-fuer-deutsche-daten/</link>
                
                <description>„Auch in der neuerlichen Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums konnte die Bundesregierung keine Garantie abgeben, dass Deutsche nicht ausgespäht wurden und werden. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung bleibt damit eine Fata Morgana“, erklärt Steffen Bockhahn nach der heutigen PKGr-Sitzung. „Es ist letztlich die unterwürfige Haltung aller Bundesregierungen der letzten Jahre gegenüber dem Ausspähwillen der US-Geheimdienste gewesen, die alle Chancen diesem Spitzelwahn Schranken zu setzen, von vornherein zunichte gemacht haben.“ Bockhahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4>„Auch in der neuerlichen Sitzung des Parlamentarischen  Kontrollgremiums konnte die Bundesregierung keine Garantie abgeben, dass  Deutsche nicht ausgespäht wurden und werden. Das Grundrecht auf  informationelle Selbstbestimmung bleibt damit eine Fata Morgana“,  erklärt Steffen Bockhahn nach der heutigen PKGr-Sitzung. „Es ist  letztlich die unterwürfige Haltung aller Bundesregierungen der letzten  Jahre gegenüber dem Ausspähwillen der US-Geheimdienste gewesen, die alle  Chancen diesem Spitzelwahn Schranken zu setzen, von vornherein zunichte  gemacht haben.“ Bockhahn weiter:</h4>
<p>„Mehr als ein Achselzucken, dass man eben für die Sicherheit von Daten  auf US-Servern und Seekabeln nicht sorgen könne und für Datensätze, die  den deutschen Boden verlassen, kein deutsches Recht mehr gelte, kommt  von der Bundesregierung nicht.  Klar ist, dass mit den vom damaligen Kanzleramtsminister und  Geheimdienstkoordinator  Steinmeier unterzeichneten Vereinbarungen der  Weg für eine viel engere Zusammenarbeit mit der NSA geebnet wurde. Auch  wenn man damals nicht ahnen konnte, was heute möglich ist, hat die SPD  mit zu verantworten, dass Prism gestartet werden konnte. Auch bei der Frage, ob die in Afghanistan weitergegebenen Handydaten  letztlich zur Zielerfassung für völkerrechts- und grundgesetzwidrige  gezielte Tötung mittels Drohnen genutzt wurden, konnte der BND nicht  ausschließen, dass auf Umwegen von ihm an die US-Dienste übermittelte  Daten entsprechend eingesetzt wurden. Hier muss die Bundesregierung  umgehend Aufklärung verlangen, solange muss die Datenübermittlung  gestoppt werden. Es erweist sich erneut: Geheimdienste sind nicht kontrollierbar, nicht  transparent und gehören deshalb abgeschafft. Wenn die Bundesregierung  die Sicherheit von deutschen Daten nicht gewährleisten kann, dann gehört  die Geheimdienstzusammenarbeit insgesamt auf den Prüfstand. Die  Bürgerinnen und Bürger müssen umfassend über die Risiken aufgeklärt und  eine internationale Datenschutzkonvention im UN-Maßstab vorangetrieben  werden. Firmen wie Lavabit und Silent circle sollten von der  Bundesregierung und der EU Angebote und entsprechende Förderung  bekommen, um ihre Tätigkeit in Europa wieder aufnehmen zu können.“     </p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Geheimdienste</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103371</guid>
                <pubDate>Sun, 11 Aug 2013 12:52:00 +0200</pubDate>
                <title>BND-Äußerungen sind intellektuelle Beleidigung</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/bnd-aeusserungen-sind-intellektuelle-beleidigung/</link>
                
                <description>„Die Aussagen des BND zur Verwendung von durch ihn übermittelten Mobilfunkdaten sind eine intellektuelle Beleidigung aller, die stolperfrei von eins bis drei zählen können&quot;, so Steffen Bockhahn, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr).</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Aussagen des BND zur Verwendung von durch ihn übermittelten Mobilfunkdaten sind eine intellektuelle Beleidigung aller, die stolperfrei von eins bis drei zählen können", so Steffen Bockhahn, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr). Der Bundesnachrichtendienst hatte in den vergangenen Jahren große Mengen von Mobilfunkdaten aus Afghanistan und weiteren Krisenregionen an andere Geheimdienste weitergegeben. Bockhahn weiter:<br><br>“Nach Aussagen des BND sind diese GSM-Daten nicht zur Bestimmung von Aufenthaltsorten eingesetzt worden. Gezielte Tötungen durch Kampfdrohnen, Hubschrauber oder Bomber hätte es auf der Basis der von Deutschen gesammelten Daten nicht gegeben. So naiv ist niemand in der Bundesregierung und beim BND. Auf der Basis von GSM-Standortdaten werden immer wieder Angriffe mit vielen Toten geflogen. Gezielte Tötungen sind nach deutschem Recht Mord. Wer also die USA oder andere mit solchen Daten versorgt, kann nicht ausschließen, dass er Handlanger von Mördern ist. Ich verlange für die morgige Sitzung des PKGr Aufklärung durch Kanzleramtsminister Ronald Pofalla.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Geheimdienste</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103235</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Aug 2013 14:10:00 +0200</pubDate>
                <title>Steinmeier öffnete flächendeckender Überwachung Tür und Tor</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/steinmeier-oeffnete-flaechendeckender-ueberwachung-tuer-und-tor/</link>
                
                <description>&quot;Mit ihrem Versuch, den Schwarzen Peter für den Überwachungsskandal an die SPD weiterzureichen, hat die Bundesregierung fast nebenbei eingeräumt, dass der BND offenkundig jeden Monat eine halbe Milliarde Verbindungsdaten an die NSA weiter gibt&quot;, so Steffen Bockhahn, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) für die Fraktion DIE LINKE, zu der Erklärung des stellvertretenden Regierungssprechers, Georg Streiter, dass seit 2002 eine Vereinbarung zwischen den USA und Deutschland existiert, auf deren Basis BND und NSA eng zusammenarbeiten. „Seit den Enthüllungen von Edward Snowden hat die Bundesregierung verzögert, vertuscht und verheimlicht. Erstmals hat sie nun zugegeben, dass es eine massive Zusammenarbeit zwischen BND und NSA gab und gibt.“ Bockhahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4>"Mit ihrem Versuch, den Schwarzen Peter für den Überwachungsskandal  an die SPD weiterzureichen, hat die Bundesregierung fast nebenbei  eingeräumt, dass der BND offenkundig jeden Monat eine halbe Milliarde  Verbindungsdaten an die NSA weiter gibt", so Steffen Bockhahn, Mitglied  im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) für die Fraktion DIE LINKE,  zu der Erklärung des stellvertretenden Regierungssprechers, Georg  Streiter, dass seit 2002 eine Vereinbarung zwischen den USA und  Deutschland existiert, auf deren Basis BND und NSA eng zusammenarbeiten.  „Seit den Enthüllungen von Edward Snowden hat die Bundesregierung  verzögert, vertuscht und verheimlicht. Erstmals hat sie nun zugegeben,  dass es eine massive Zusammenarbeit zwischen BND und NSA gab und gibt.“  Bockhahn weiter:</h4>
<p>„Dass SPD und Grüne mit ihrem ‚uneingeschränkte Solidarität‘ genannten  Kniefall vor den USA diese massive Zusammenarbeit begonnen und Tür und  Tor für den größten Daten-Späh-Skandal geöffnet haben, macht deren  Empörung über den mangelnden Aufklärungswillen der aktuellen  Bundesregierung unglaubwürdig. Das Grundrecht auf informationelle  Selbstbestimmung wird von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen im Verein zur  Makulatur gemacht.  Warum seit nunmehr zwei Monaten das zuständige PKGr weder über das  Ausmaß der Zusammenarbeit von NSA und BND noch über die zugrunde  liegenden Abkommen unterrichtet worden ist, wird DIE LINKE in der  kommenden Sitzung erfragen. Darüber hinaus wird der Erkenntnisstand der  Bundesregierung über den Umfang der Datenabschöpfung und die Beteiligung  an der Totalüberwachung Gegenstand der Sitzung sein. Es ist höchste  Zeit, dass die Bundesregierung ihre Aufgabe, die Deutschen vor einer  Spionage durch Geheimdienste zu schützen, ernst nimmt.“      </p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Innenpolitik</category><category>Geheimdienste</category><category>Verfassungsschutz</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103136</guid>
                <pubDate>Fri, 02 Aug 2013 13:43:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Bundesregierung versagt Aufklärung und Grundrechtsschutz</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/die-bundesregierung-versagt-aufklaerung-und-grundrechtsschutz/</link>
                
                <description>„Die Bundesregierung versucht im Überwachungsskandal bisher nur, sich selbst reinzuwaschen, und ist selbst dabei wenig glaubwürdig. Für das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung macht sie keinen Finger krumm“, so Steffen Bockhahn, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG), anlässlich der anhaltenden Debatte über die Ausspähaktivitäten von US- und britischen Geheimdiensten und der Warnung des Bundesbeauftragten für Datenschutz, Peter Schaar, vor der Aushebelung der Grundrechte. Bockhahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4>„Die Bundesregierung versucht im Überwachungsskandal bisher nur,  sich selbst reinzuwaschen, und ist selbst dabei wenig glaubwürdig. Für  das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung macht sie keinen  Finger krumm“, so Steffen Bockhahn, Mitglied im Parlamentarischen  Kontrollgremium (PKG), anlässlich der anhaltenden Debatte über die  Ausspähaktivitäten von US- und britischen Geheimdiensten und der Warnung  des Bundesbeauftragten für Datenschutz, Peter Schaar, vor der  Aushebelung der Grundrechte. Bockhahn weiter:</h4>
<p>„Noch immer steht der Verdacht im Raum, dass jeden Monat 500 Millionen  Datensätze allein in Deutschland durch die NSA in enger Zusammenarbeit  mit dem britischen GCHQ ausspioniert werden. Das wäre ein inakzeptabler  Bruch des Grundgesetzes. Telekommunikationskonzerne, die auch auf  deutschem Boden tätig sind wie Vodafone, Level 3 oder Interoute, wirken  daran offenbar aktiv mit. Die Bundesregierung lässt sie unbehelligt  gewähren.  Es gibt einen wichtigen Zeugen und der heißt Edward Snowden, dessen  Aussagen bis heute nicht widerlegt sind. Wenn die Bundesregierung  sicherstellen will, dass die Grundrechte in Deutschland respektiert  werden, muss sie ihn befragen. Dazu muss Snowden Zeugenschutz bekommen  und sicher sein, nicht an die USA ausgeliefert zu werden.  Es besteht aber Grund zu der Annahme, dass die Bundesregierung gar nicht  die Absicht hat, die Vorwürfe aufzuklären. Schließlich hat sie mehr als  200 US-Firmen erlaubt und sie durch diverse Begünstigungen auch noch  darin gefördert, auf deutschem Boden im Auftrag der US-Army  nachrichtendienstlich tätig zu sein, ohne sich dafür zu interessieren,  was diese Unternehmen eigentlich genau machen. Die Kanzlerin hat gesagt, dass auf deutschem Boden deutsches Recht  gelte. Die Bundesregierung aber lässt millionenfachen Grundrechtsbruch  zu und leistet direkt oder indirekt Beihilfe dazu. Sie versagt  demokratisch. Sie versagt rechtsstaatlich. Sie versagt bürgerrechtlich."     </p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Geheimdienste</category><category>Verfassungsschutz</category><category>Innenpolitik</category><category>Netzpolitik</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103103</guid>
                <pubDate>Thu, 01 Aug 2013 14:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Ahnungslosigkeit nur gespielt</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/ahnungslosigkeit-nur-gespielt/</link>
                
                <description>„Sollten die Verantwortlichen der letzten Jahre behaupten, sie hätten keine Vorstellung von dem, was sie da genehmigt haben, ist das nicht naiv, sondern gelogen&quot;, so Steffen Bockhahn, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) für die Fraktion die LINKE, zu den aktuellen Meldungen, die Bundesregierung habe seit 2003 amerikanischen Unternehmen erlaubt, im Auftrag der USA auf deutschem Boden nachrichtendienstlich tätig zu werden. Mehr als 200 Ausnahmegenehmigungen wurden aufgrund einer Vereinbarung, die das Auswärtige Amt abgeschlossen hat, vergeben. Bockhahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Sollten die Verantwortlichen der letzten Jahre behaupten, sie hätten keine Vorstellung von dem, was sie da genehmigt haben, ist das nicht naiv, sondern gelogen", so Steffen Bockhahn, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) für die Fraktion die LINKE, zu den aktuellen Meldungen, die Bundesregierung habe seit 2003 amerikanischen Unternehmen erlaubt, im Auftrag der USA auf deutschem Boden nachrichtendienstlich tätig zu werden. Mehr als 200 Ausnahmegenehmigungen wurden aufgrund einer Vereinbarung, die das Auswärtige Amt abgeschlossen hat, vergeben. Bockhahn weiter:
</p>
<p>„Mehr als 200 Unternehmen dürfen sicherheitsrelevante analytische Untersuchungen für die US-Army durchführen. Eine Erlaubnis dafür haben sie jeweils individuell von der Bundesregierung bekommen. Die will nach eigenen Angaben jetzt prüfen, was da eigentlich gemacht wird. Das ist absurd. Die Bundesregierung selbst hat offenkundig das Ausspähen von Daten auf deutschem Boden erlaubt. Das ist nichts anderes als eine Einladung zum Rechtsbruch. 
</p>
<p>Auch die schwarz-gelbe Bundesregierung hat davon gewusst. Diese Genehmigungen sind seit 2009 weiterhin ausgesprochen worden. Aber auch SPD und Grüne können spätestens jetzt nicht mehr überrascht tun, dass amerikanische Geheimdienste in Deutschland sehr aktiv sind. Unter Geheimdienstkoordinator Frank-Walter Steinmeier (SPD) und dem Außenminister Joseph Fischer (Grüne) hat diese Praxis begonnen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Innenpolitik</category><category>Geheimdienste</category><category>Verfassungsschutz</category><category>Rechtssicherheit</category><category>Netzpolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102873</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Jul 2013 15:21:00 +0200</pubDate>
                <title>#StopWatchingUs - Unser Grundrecht auf Privatsphäre steht auf dem Spiel</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/stopwatchingus-unser-grundrecht-auf-privatsphaere-steht-auf-dem-spiel/</link>
                
                <description>An diesem Samstag wollen wir ein hörbares und sichtbares Zeichen gegen den Überwachungsstaat setzen. #StopWatchingUs ! Am Samstag, den 27.07. 2013, Proteste gegen Prism, Tempora und das Utah Data Center!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">An diesem Samstag wollen wir ein hörbares und sichtbares Zeichen gegen den Überwachungsstaat setzen. Es ist höchste Zeit die Bundesregierung endlich auch öffentlich stärker unter Druck zu setzen. Nicht weniger als unser Grundrecht auf Privatsphäre steht dabei auf dem Spiel. Es darf nicht zum Luxus oder zur Ausnahme werden, dass wir selbst über den Umgang und die Verwendung unserer privaten Daten entscheiden. Die Bundesregierung ist nicht in der Lage oder willens uns vor Spionage und Ausspähung zu schützen. Das ist völlig inakzeptabel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText">Nur ein vernehmbarer Protest und ein breiter öffentlicher Druck werden dafür sorgen, dass das informationelle Recht auf Selbstbestimmung wieder durchgesetzt werden kann. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText">Es wäre toll, wenn viele Menschen am Samstag auch in deutschen Städten protestieren und damit zum Ausdruck bringen: Es muss sich schnell etwas ändern - unsere Daten gehören uns.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText">#StopWatchingUs ! Am Samstag, den 27.07. 2013 geht´s los. Weltweite Proteste gegen Prism, Tempora und das Utah Data Center! Alle Orte und Zeiten hier: </p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="MsoPlainText"><a href="http://demonstrare.de/demonstrare/27-07-stopwatchingus-deutschlandweite-proteste-gegen-prism-und-tempora" target="_blank" rel="noreferrer">http://demonstrare.de/demonstrare/27-07-stopwatchingus-deutschlandweite-proteste-gegen-prism-und-tempora</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Bundespolitik</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Mecklenburg-Vorpommern</category><category>Rostock</category><category>Geheimdienste</category><category>Presse</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102756</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Jul 2013 17:21:00 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung übt sich in Verharmlosung</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/bundesregierung-uebt-sich-in-verharmlosung/</link>
                
                <description>&quot;Die Bundesregierung bleibt eigene Anstrengungen zur Aufklärung des Überwachungsskandals weiterhin schuldig und gibt nur dazu Auskunft, was ohnehin in den Medien steht. Nicht eine der Aussagen von Edward Snowden konnte bisher widerlegt werden. Der Schutz des Grundrechts der deutschen Bevölkerung auf informationelle Selbstbestimmung ist bei der Bundesregierung in den denkbar schlechtesten Händen&quot;, erklärt Steffen Bockhahn, für DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) nach dessen Sitzung, in der Kanzleramtsminister und Geheimdienstkoordinator Ronald Pofalla hundertprozentige Aufklärung versprochen hatte. Bockhahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><br></p>
<p class="MsoNormal">"Die Bundesregierung bleibt eigene Anstrengungen zur Aufklärung des Überwachungsskandals weiterhin schuldig und gibt nur dazu Auskunft, was ohnehin in den Medien steht. Nicht eine der Aussagen von Edward Snowden konnte bisher widerlegt werden. Der Schutz des Grundrechts der deutschen Bevölkerung auf informationelle Selbstbestimmung ist bei der Bundesregierung in den denkbar schlechtesten Händen", erklärt Steffen Bockhahn, für DIE LINKE Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) nach dessen Sitzung, in der Kanzleramtsminister und Geheimdienstkoordinator Ronald Pofalla hundertprozentige Aufklärung versprochen hatte. Bockhahn weiter:<br> </p>
<p class="MsoNormal">"Sowohl Schwarz-Gelb als auch Rot-Grün versuchen aus dem Skandal Platzvorteile im Wahlkampf zu erlangen, statt sich wirklich darum zu kümmern, wie die flächendeckende Überwachung der elektronischen Kommunikation gestoppt werden kann. Letztlich sind beide durch immer weiter ausufernde Sicherheitsgesetze und immer tiefere Eingriffe in den Datenschutz für den Skandal mitverantwortlich. Die Erklärung aus der Koalition, die eingesetzten Überwachungstechniken seien grundrechtsschonend, ist der zynische Gipfel einer gefährlichen Verharmlosungsstrategie. Das Ausspionieren von 500 Millionen Datensätzen ist aber weder durch Terrorverdacht noch durch das Friedrichsche Supergrundrecht auf Sicherheit auch nur in Ansätzen zu rechtfertigen.<br> </p>
<p class="MsoNormal">Der öffentliche Druck hat der Bundesregierung vor Augen geführt, dass die bisherige Drei-Affen-Strategie im Umgang mit dem Überwachungsskandal weder glaubwürdig noch haltbar ist. Vier von fünf Deutschen nehmen der Bundesregierung nicht ab, dass sie nichts von der flächendeckenden Ausspähung durch US-amerikanische und britische Geheimdienste gewusst haben will. Dafür ist die Kooperation der deutschen Geheimdienste mit ihren Verbündeten viel zu eng. Man wird sehen, ob die Regierung nun endlich mit der Aufklärung ernst macht. Die heutige Sitzung des PKGr war dazu höchstens ein halber Schritt."<span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Bundespolitik</category><category>Verfassungsschutz</category><category>Geheimdienste</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102711</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jul 2013 13:40:00 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung muss Schredder-Stopp für Akten zum Überwachungsskandal verfügen</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/bundesregierung-muss-schredder-stopp-fuer-akten-zum-ueberwachungsskandal-verfuegen/</link>
                
                <description>„Es wird Zeit, dass sich Kanzleramtsminister Ronald Pofalla seiner Verantwortung stellt. Dafür wird aber ein hastig anberaumter Sitzungstermin mit dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) nicht ausreichen“, so Steffen Bockhahn, Mitglied im PKG für die Fraktion DIE LINKE, zur offenkundigen Zusammenarbeit zwischen deutschen und amerikanischen Geheimdiensten bei der flächendeckenden Kommunikationsüberwachung, zu denen Pofalla in einer weiteren Sitzung des PKG am Donnerstag Stellung beziehen will. „Entscheidend wird sein, ob und wie die Bundesregierung in die von der NSA kolportierten Bemühungen des BND-Chefs verwickelt ist, die deutschen Gesetze zur Begrenzung der Überwachung möglichst lax auszulegen oder sogar im Interesse der Überwachungsmöglichkeiten zu verändern. Pofalla muss endlich Farbe bekennen, was die Worte der Kanzlerin eigentlich wert sind, dass auf deutschem Boden deutsches Recht gelte.“ Bockhahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><br>„Es wird Zeit, dass sich Kanzleramtsminister Ronald Pofalla seiner Verantwortung stellt. Dafür wird aber ein hastig anberaumter Sitzungstermin mit dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) nicht ausreichen“, so Steffen Bockhahn, Mitglied im PKG für die Fraktion DIE LINKE, zur offenkundigen Zusammenarbeit zwischen deutschen und amerikanischen Geheimdiensten bei der flächendeckenden Kommunikationsüberwachung, zu denen Pofalla in einer weiteren Sitzung des PKG am Donnerstag Stellung beziehen will. „Entscheidend wird sein, ob und wie die Bundesregierung in die von der NSA kolportierten Bemühungen des BND-Chefs verwickelt ist, die deutschen Gesetze zur Begrenzung der Überwachung möglichst lax auszulegen oder sogar im Interesse der Überwachungsmöglichkeiten zu verändern. Pofalla muss endlich Farbe bekennen, was die Worte der Kanzlerin eigentlich wert sind, dass auf deutschem Boden deutsches Recht gelte.“ Bockhahn weiter:
</p>
<p>„Um diesen Überwachungsskandal umfassend und, wenn notwendig mit allen parlamentarischen Mitteln, aufklären zu können, müssen den Parlamentariern alle Unterlagen zur Verfügung gestellt werden, die in Zusammenhang mit der Kooperation von deutschen, amerikanischen und englischen Geheimdiensten und der Kommunikationsüberwachung stehen. Ich fordere deshalb von der Bundesregierung, sämtliche Akten, die im Zusammenhang mit der Überwachungspraxis der Geheimdienste stehen, sofort vor möglicher Vernichtung oder Löschung zu schützen. Die Bundesregierung muss unverzüglich einen umfassenden Schredder-Stopp verfügen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Bundespolitik</category><category>Geheimdienste</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-41203</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jul 2013 15:18:00 +0200</pubDate>
                <title>Friedrich verkauft Deutsche für dumm</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/friedrich-verkauft-deutsche-fuer-dumm/</link>
                
                <description>Bis heute ist nichts von dem, was Edward Snowden enthüllt hat, widerlegt worden. Keine seiner Angaben über die flächendeckende Bespitzelung scheint falsch zu sein. Dennoch stellt sich Minister Friedrich weiter vor die Geheimdienste der USA und Großbritanniens.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Bis heute ist nichts von dem, was Edward Snowden enthüllt hat, widerlegt worden. Keine seiner Angaben über die flächendeckende Bespitzelung scheint falsch zu sein. Dennoch stellt sich Minister Friedrich weiter vor die Geheimdienste der USA und Großbritanniens. Einsatz für die in der Verfassung garantierten Grundrechte würde bedeuten, den Hinweisen Snowdons ernsthaft nachzugehen, statt diese anzuzweifeln", kommentiert Steffen Bockhahn, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) für die Fraktion DIE LINKE, die Sitzung des PKG zur NSA-Affäre, in der Bundesinnenminister Friedrich Auskunft über die Ergebnisse seiner politischen Gespräche in Washington gegeben hat. Bockhahn weiter:
</p>
<p>"Dass Minister Friedrich als Konsequenz aus der Abhöraffäre empfiehlt, die persönlichen Daten besser zu schützen, ist zynisch. Ein sorgsamer Umgang mit den persönlichen Informationen ist zweifelsfrei wichtig. Den Anschein zu erwecken, ein Geheimdienst ließe sich von besser gesicherten Daten abschrecken und würde auf Überwachung verzichten, bedeutet, die Leute für dumm zu verkaufen.
</p>
<p>Wenn die besten Freunde im eigenen Wohnzimmer in der Schrankwand in den Kontoauszügen blättern, muss man sein Verhältnis zu ihnen überprüfen und ihnen die Schranktür vor der Nase zuschlagen. Das Mindeste aber wären kritische Nachfragen, doch selbst die lässt Friedrich vermissen."<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Bundespolitik</category><category>Verfassungsschutz</category><category>Geheimdienste</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-41180</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Jul 2013 14:17:00 +0200</pubDate>
                <title>Solidarpakt 3 ist bitter nötig</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/solidarpakt-3-ist-bitter-noetig/</link>
                
                <description>Zur Debatte um die Fortsetzung des Solidarpaktes erklärt Steffen Bockhahn, Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages und Vorsitzender des Finanzausschusses der Rostocker Bürgerschaft:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="Body1"><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">Zur Debatte um die Fortsetzung des Solidarpaktes erkl</span><span style="font-family: &quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ascii-font-family:Helvetica;mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;">ä</span><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">rt Steffen Bockhahn, Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages und Vorsitzender des Finanzausschusses der Rostocker B</span><span style="font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ascii-font-family:Helvetica; mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;">ü</span><span style="mso-hansi-font-family: &quot;Arial Unicode MS&quot;">rgerschaft:</span></p>
<p><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">"Wir brauchen weiter eine Sonderabgabe. Die L</span><span style="font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ascii-font-family:Helvetica;mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;">ä</span><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">nder allein haben nach eigener Angabe schon heute nicht das Geld, die Kommunen ausreichend auszustatten. Der Vorschlag von Frau Lieberknecht meint ja offenbar, dass die L</span><span style="font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ascii-font-family:Helvetica; mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;">ä</span><span style="mso-hansi-font-family: &quot;Arial Unicode MS&quot;">nder das Problem </span><span style="font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ascii-font-family:Helvetica;mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;">ü</span><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">ber den L</span><span style="font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ascii-font-family:Helvetica; mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;">ä</span><span style="mso-hansi-font-family: &quot;Arial Unicode MS&quot;">nderfinanzausgleich regeln k</span><span style="font-family: &quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ascii-font-family:Helvetica;mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;">ö</span><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">nnten. Das halte ich f</span><span style="font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ascii-font-family:Helvetica;mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;">ü</span><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">r ausgeschlossen und nicht zielf</span><span style="font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ascii-font-family:Helvetica;mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;">ü</span><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">hrend. </span> 
</p>
<p class="Body1"><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">DIE LINKE will eine St</span><span style="font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ascii-font-family:Helvetica;mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;">ä</span><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">rkung der strukturschwachen Kommunen erreichen. Die haben n</span><span style="font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ascii-font-family:Helvetica;mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;">ä</span><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">mlich wegen der Aufgaben bei den Sozialleistungen und den fehlenden eigenen Einnahmen aus Gewerbe- und Einkommenssteuer ein Problem. Auch Mecklenburg-Vorpommern w</span><span style="font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ascii-font-family:Helvetica; mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;">ä</span><span style="mso-hansi-font-family: &quot;Arial Unicode MS&quot;">re am ehesten mit einer St</span><span style="font-family: &quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ascii-font-family:Helvetica;mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;">ä</span><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">rkung der kommunalen Finanzkraft geholfen. Schlie</span><span style="font-family: &quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;;mso-ascii-font-family:Helvetica;mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;">ß</span><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">lich investiert niemand so viel - und st</span><span style="font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ascii-font-family:Helvetica;mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;">ä</span><span style="mso-hansi-font-family:&quot;Arial Unicode MS&quot;">rkt damit die regionale Wirtschaft - wie die Kommunen.</span> </p>
<p class="Body1">Der Soli ist auch nach 2019 als Solidarpakt 3 nötig und muss dann direkt an die Kommunen als Nachteilsausgleich gezahlt werden. In die Planungen dafür sind die Kommunen unbedingt einzubeziehen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Haushalt</category><category>Ostdeutschland</category><category>Kommunen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-41146</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Jul 2013 11:52:00 +0200</pubDate>
                <title>Friedrich hat seine Aufgabe nicht verstanden </title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/friedrich-hat-seine-aufgabe-nicht-verstanden/</link>
                
                <description>Zu den Äußerungen des Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich über die Ergebnisse seiner Gespräche zur Datenaffäre in den USA erklärt Steffen Bockhahn, für die Linksfraktion im Parlamentarischen Kontrollgremium zur Kontrolle der deutschen Geheimdienste: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Äußerungen des Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich über die  Ergebnisse seiner Gespräche zur Datenaffäre in den USA erklärt Steffen  Bockhahn, für die Linksfraktion im Parlamentarischen Kontrollgremium zur  Kontrolle der deutschen Geheimdienste: 
</p>
<p>"Man bleibt sprachlos zurück. Minister Friedrich erklärt voller  Stolz, dass man künftig noch mehr Daten aus den Spähprogrammen bekommen  werde. Sein Auftrag war aufzuklären mit welchen Methoden und in welchem  Umfang wir durch die Amerikaner bespitzelt werden. Zudem sollte er sich  für den Schutz der Rechte der Menschen hier und somit für ein Ende  dieser Totalüberwachung einsetzen. 
</p>
<p>Friedrich benimmt sich so, als  würde er sich bei einem Ladendieb bedanken, der an der Kasse Bescheid  sagt, was er geklaut hat. An Strafverfolgung denkt er nicht. Das ist  absurd. Ein Innenminister, der nichts gegen diesen Datenklau, gegen  einen fortwährenden Rechtsbruch unternimmt, hat seine Aufgabe nicht  verstanden." </p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bürgerrechte und Demokratie</category><category>Innenpolitik</category><category>Geheimdienste</category><category>Netzpolitik</category><category>Rechtssicherheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-40698</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Jun 2013 12:54:00 +0200</pubDate>
                <title>Erklärung zum Abstimmungsverhalten nach § 31 Geschäftsordnung des Bundestages der Abgeordneten Halina Wawzyniak, Raju Sharma, Dr. Dietmar Bartsch, Heidrun Bluhm, Steffen Bockhahn, Kirsten Tackmann  </title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/erklaerung-zum-abstimmungsverhalten-nach-31-geschaeftsordnung-des-bundestages-der-abgeordneten-halin/</link>
                
                <description>27. Juni 2013, TOP 20: Entwurf eines Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken 
hier: Änderungsanträge Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Änderungsantrag der SPD. 

Wir haben uns bei der Abstimmung zu den vorliegenden Änderungsanträgen enthalten. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><i>27. Juni 2013, TOP 20: Entwurf eines Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken </i></p>
<p class="MsoNormal"><i>hier: Änderungsanträge Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Änderungsantrag der SPD. </i></p>
<p class="MsoNormal">Wir haben uns bei der Abstimmung zu den vorliegenden Änderungsanträgen enthalten.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpFirst"><span style="mso-bidi-font-family:Calibri;mso-bidi-theme-font:minor-latin"><span style="mso-list:Ignore">1.<span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Bündnis 90/DIE GRÜNEN schlagen eine Änderung des § 558f BGB vor. Mit dem Änderungsantrag wollen die Antragsteller bei nicht ausreichender Versorgung mit Mietwohnungen die Landesregierungen ermächtigen für die davon betroffenen Gebiete eine Rechtsverordnung zu erlassen mit der bei Wiedervermietung die ortsübliche Vergleichsmiete nicht um mehr als 10% überschritten werden darf.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">Diese Regelung ist zwar besser als der bisherige Zustand, aber nicht ausreichend. Notwendig wäre zum einen eine Regelung ohne die Einschränkung „nicht ausreichende Versorgung mit Mietwohnungen“. Notwendig wäre auch eine gesetzliche Regelung, statt einer Möglichkeit eine Verordnung zu erlassen. Schließlich wäre es notwendig gesetzlich festzuschreiben, dass Mieterhöhungen allein wegen Neuvermietung unzulässig sind.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle"><span style="mso-bidi-font-family:Calibri;mso-bidi-theme-font:minor-latin"><span style="mso-list:Ignore">2.<span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Die Änderungsanträge der SPD und von Bündnis 90/DIE GRÜNEN zur gesetzlichen Regelung der Strafbarkeit der Bestechlichkeit und Bestechung von Mitgliedern von Volksvertretungen (Abgeordnetenbestechung) sind nicht ausreichend um ihnen zuzustimmen. Die Fraktion DIE LINKE hat bereits am 21. April 2010 einen Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Abgeordnetenbestechung vorgelegt (Drucksache 17/1412). Die Koalitionsfraktionen haben eine abschließende Behandlung der von allen Oppositionsparteien vorgelegten Gesetzesentwürfe im Plenum durch ständige Vertagung der Beratung<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>im Rechtsausschuss verhindert. Obwohl wir das <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span>Anliegen die Strafbarkeit der Abgeordnetenbestechung gesetzlich zu regeln teilen ist eine Zustimmung zu den konkret vorliegenden Gesetzentwürfen von SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN nicht möglich. Nachträgliche „Dankeschön-Spenden“ werden danach nicht unter Strafe gestellt. Außerdem sind abstrakte Rechtsbegriffe wie „parlamentarische Gepflogenheiten“<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>bzw. „Verwerflichkeit“ nicht geeignet, um die gewünschte Transparenz bei der Abgrenzung von erlaubtem und unerlaubtem Verhalten herzustellen. Danach wäre es auch zukünftig möglich, dass Lobbyverbände im Rahmen von Werbeveranstaltungen Politiker/innen in großem Umfang bewirten, obwohl auch hier die Gefahr und der Anschein der Käuflichkeit erzeugt wird. Besser wären klare gesetzliche Regeln, z.B. durch die Einführung von Bagatellgrenzen. </p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle"><span style="mso-bidi-font-family:Calibri;mso-bidi-theme-font:minor-latin"><span style="mso-list:Ignore">3.<span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Die Einbringung der vorliegenden drei Änderungsanträge stellt eine nahe an der Instrumentalisierung der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages –hier § 82- vorliegende Handlung dar. Änderungsanträge, das besagt schon der Begriff, müssen sich auf die Änderung eines vorliegenden Gesetzentwurfes beziehen. Der vorliegende Entwurf eines Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken enthält keinen Sachzusammenhang mit den vorgelegten Änderungsanträgen. Das mit den Änderungsanträgen vorgeschlagene Verfahren nennt sich Omnibusverfahren. So sehr wir bei aller Kritik der konkreten Änderungsanträge<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>(vgl. Punkte 1 und 2) das grundlegende Anliegen der Änderungsanträge teilen, halten wir das Verfahren für nicht seriös. </p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-40662</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jun 2013 14:28:00 +0200</pubDate>
                <title>Einheitliche Europäische Rechnungsführungsstandards bergen erhebliche Herausforderungen und benötigen einen umfassenden Reformenwillen</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/einheitliche-europaeische-rechnungsfuehrungsstandards-bergen-erhebliche-herausforderungen-und-benoetige/</link>
                
                <description>Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren, grundsätzlich ist die Idee, einheitliche Buchführungs- und Bilanzierungsstandards innerhalb der Europäischen Union zu schaffen, zu begrüßen. Wer sich einmal für einen gemeinsamen Binnenmarkt entschieden hat, benötigt auch einheitliche Rechnungsführungsstandards.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4>&nbsp;</h4>
<h3>Steffen Bockhahn, zu dem Bericht der Kommission an den Rat des Europäischen Parlament: Die angestrebte Umsetzung harmonisierter Rechnungsführungsgrundsätze für den öffentlichen Sektor in den Mitgliedsstaaten – die Eignung der IPSAS für die Mitgliedstaaten (Ratsdok. Nr. 7677/13) <br>hier: Stellungnahme des Deutschen Bundestages nach Artikel 23 Absatz 3 GG i.V.m. § 9 des Gesetzes über die Zusammenarbeit von Bundesregierung und Deutschem Bundestag in Angelegenheiten der Europäischen Union &gt; Drucksache 17/13183 Nr. A.12, 1714148 &lt;</h3>
<h3>Rede zu Protokoll am 27. Juni 2013, TOP 37, in der 250. Sitzung des Deutschen Bundestages.<br></h3>
<p><br>
</p>
<p>Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren,<br><br>grundsätzlich ist die Idee, einheitliche Buchführungs- und Bilanzierungsstandards innerhalb der Europäischen Union zu schaffen, zu begrüßen. Wer sich einmal für einen gemeinsamen Binnenmarkt entschieden hat, benötigt auch einheitliche Rechnungsführungsstandards. 27 Rezepte, mit dem EU-Beitritt Kroatiens am Montag dann 28, für ein und die selbe Suppe, bieten in der Küche zwar eine gute Abwechslung, sind im Haushaltswesen jedoch kontraproduktiv. Hier ist es notwendig eine Vergleichbarkeit der EU-Mitgliedsstaaten zu erreichen. Nur so können Haushaltsdaten und ihre Finanzstabilität zuverlässig geprüft und die Einhaltung der Maastricht-Kriterien kontrolliert werden.<br><br>Für die Bundesrepublik Deutschland, als ein föderal organisiertes Land,&nbsp; würde die Einführung einheitlicher Rechnungsführungsstandards jedoch auch einen erheblichen Kostenaufwand bedeuten. Die Europäische Kommission schätzt diesen auf bis zu 0,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Laut Kommission müssten also bis zu 2,5 Milliarden Euro für eine Umstellung der Rechnungsführung innerhalb von zehn Jahren eingeplant werden. Das Bundesfinanzministerium dagegen kann die finanziellen Auswirkungen für Deutschland derzeit noch gar nicht präzise abschätzen. Für alle staatlichen Ebenen, also inkl. Länder und Kommunen, geht das BMF lediglich von einem einstelligen Milliardenbetrag aus. Eine Verdreifachung der Kosten ist im schlimmsten Fall also nicht auszuschließen.<br><br>Für die kleinsten Verwaltungsebenen, die Kommunen, ist dies, angesichts notorisch klammer Kassen, jedoch eine desaströse Aussicht. Zwar hat ein Teil der Kommunen schon jetzt auf ein doppisches Rechnungswesen umgestellt. Um einheitliche Begrifflichkeiten zu schaffen wird eine nochmalige Anpassung der Standards jedoch unumgänglich. Schon jetzt müssen Schulen schließen, kulturelle Angebote können nicht mehr gefördert und dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen müssen aufgeschoben werden, weil die Kommunen keinen finanziellen Spielraum mehr haben. Es geht also nicht, dass auf höchster Ebene eine, mit massiven und nicht absehbaren Kosten verbundene, Umstellung der Rechnungsführung beschlossen wird, die die Kommunen dann allein schultern müssen. Bevor einheitliche EPSAS erarbeitet werden, muss innerhalb Deutschlands erst einmal geklärt werden, wie dieses Reformvorhaben finanziert und mit dem Austeritätsprinzip vereinbart werden kann, ohne dass dafür bestehende Ausgaben im Bereich der allgemeinen Daseinsvorsorge und der notwendigen öffentlichen Verwaltung weiter gekürzt werden müssen.<br><br>Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, dass neben dem doppischen Rechnungswesen auch eine entsprechende doppische Haushaltsplanung eingeführt wird. Wird dies, wie im Bericht der Europäischen Kommission, nicht beachtet, besteht die Gefahr, dass zwar doppisch gebucht, de facto jedoch eine kamerale, also am Geldverbrauchskonzept orientierte, Haushaltsplanung beibehalten wird. Die wichtigste Steuerungsebene Haushaltsplanung würde damit weiterhin in alten Denkstrukturen verhaftet bleiben.<br><br>Die Einführung von EPSAS setzt somit einen umfassenden Reformprozess innerhalb aller europäischen Mitgliedsstaaten voraus. Wenn die Bundesregierung möchte, dass nicht nur doppisch gebucht, sondern auch doppisch geplant wird, muss sie sich aktiv in den Prozess der Erarbeitung der Standards einbringen. Letztlich ist das auch ein Weg um zu gewährleisten, dass trotz neuer Regelungen die Budgethoheit der Parlamente und Gemeindevertretungen in der Bundesrepublik Deutschland beibehalten wird.<br><br>Zum Schluss möchte ich aber noch darauf hinweisen, dass auch die Buchung in einem doppischen Verfahren Haushaltsnotlagen nicht lösen kann. Im Gegenteil führt sie gelegentlich sogar zu einer Verschärfung. Ich bin Vorsitzender des Finanzausschusses der Rostocker Bürgerschaft und erlebe dort immer wieder, welche Herausforderungen es mit sich bringt doppisch zu buchen. Allein bei uns müssen jedes Jahr 32 Millionen Euro Abschreibungen erwirtschaftet werden. Geld, das eigentlich nicht da ist, nur auf dem Papier bewegt wird und letztlich zu einem Minus im Haushalt führt. Da sollten sich die Europäischen Rechnungsprüfer noch einmal verständigen, wie so etwas verhindert werden kann.<br><br>Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.<br></p>]]></content:encoded>
                <category>Reden</category><category>Haushalt</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-40608</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Jun 2013 15:03:00 +0200</pubDate>
                <title>Geld für Rostock: Bund fördert Anlaufstelle für ältere Menschen mit 10.000 Euro</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/geld-fuer-rostock-bund-foerdert-anlaufstelle-fuer-aeltere-menschen-mit-10000-euro/</link>
                
                <description>Das Projekt LebensWERT des Diakonievereins Rostock ist eines von insgesamt 300 Projekten, das im Rahmen des Projekts „Anlaufstellen für ältere Menschen“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit einer Summe in Höhe von 10.000 Euro gefördert wird. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt LebensWERT des Diakonievereins Rostock ist eines von insgesamt 300 Projekten, das im Rahmen des Projekts „Anlaufstellen für ältere Menschen“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit einer Summe in Höhe von 10.000 Euro gefördert wird.  
</p>
<p class="MsoPlainText">Gesucht wurden Projekte, die im unmittelbaren Lebensumfeld Angebote fördern, die Teilhabe und Engagement, aber im Bedarfsfall auch Hilfe, Betreuung und Pflege ermöglichen. Dabei werden künftig Angebote bestehender Einrichtungen bedarfsorientiert hinsichtlich niedrigschwelliger Hilfen, Informationsvermittlung und Beratung weiterentwickelt und unter Einbindung des bürgerschaftlichen Engagements und anderer regionaler Angebote miteinander vernetzt.  </p>
<p class="MsoPlainText">Insgesamt wurden deutschlandweit über 500 Bewerbungen eingereicht. Die 300 bewilligten Projekte zeichnen sich durch besonders hohe fachliche Qualität, einen vorbildlichen Praxisbezug sowie gelungene innovative Ideen aus.  </p>
<p class="MsoPlainText">Steffen Bockhahn, zuständiger Haushälter für den Einzelplan des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erklärt hierzu: „Es ist gut, dass dieses Projekt für seine Arbeit ausgezeichnet und staatlich gefördert wird. Um älteren Menschen auch weiterhin ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, reicht diese Projektförderung jedoch dauerhaft nicht. Bund, Länder und Kommunen müssen Wege finden, um altersgerechtes Wohnen für alle Lebenslagen zu ermöglichen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Pflege</category><category>Rostock</category><category>Steffen Bockhahn</category><category>Familienpolitik</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-40593</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Jun 2013 10:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Deutsche Bahn schadet Kunden und sich selbst</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/deutsche-bahn-schadet-kunden-und-sich-selbst/</link>
                
                <description>Die Fahrpreise bei der Deutschen Bahn steigen zum Ende des Jahres. Schon wieder. Bahn-Chef Grube behauptet, Tarifabschlüsse sowie die Kosten infolge der Energiewende seien Schuld und die Belastung des Unternehmens wachse zunehmend.

&quot;Die Bahn beschwert sich darüber, Ökostrom-Umlage bezahlen zu müssen. Willkommen in unserer Welt, kann man als Verbraucher da nur zynisch sagen. Zumal die Deutsche Bahn größtenteils davon befreit wurde, die Ökoumlage zu zahlen.&quot;, korrigiert Bockhahn.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fahrpreise bei der Deutschen Bahn steigen zum Ende des Jahres. Schon wieder. <br>Bahn-Chef  Grube behauptet, Tarifabschlüsse sowie die Kosten infolge der  Energiewende seien Schuld und die Belastung des Unternehmens wachse  zunehmend.<br> <br>"Die Bahn beschwert sich darüber, Ökostrom-Umlage  bezahlen zu müssen. Willkommen in unserer Welt, kann man als Verbraucher  da nur zynisch sagen. Zumal die Deutsche Bahn größtenteils davon  befreit wurde, die Ökoumlage zu zahlen.", korrigiert Bockhahn.
</p>
<p>"Das Erhöhen der Fahrpreise ist nicht fair. Die Deutsche Bahn macht als  bundeseigenes Unternehmen gigantische Gewinne. Letztes Jahr erzielte sie  2,7 Milliarden Euro Gewinn. Bis 2020 will der Konzern seinen heute rund  40 Milliarden Euro hohen Umsatz sogar auf 70 Milliarden steigern. Doch  Gewinnmaximierung darf nicht die Hauptaufgabe der Bahn sein. Sie muss  dafür sorgen, dass alle Bürger mobil sind und preiswert von A nach B  kommen." <br><br>"Sorgen hat die Bahn mit dem Güterverkehr, dort  schrumpft das Geschäft. Allerdings geht es dem Personenverkehr so gut,  dass die Nachfrage auf einigen Strecken sogar die Kapazitäten  übersteigt. Zusätzliche Preiserhöhungen schaden nicht nur den Kunden,  sondern auch der Bahn. Gerade im Regionalverkehr machen andere Anbieter  Konkurrenz und verdrängen die Bahn zunehmend. Höhere Preise helfen da  nicht.", so Bockhahn. </p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Bundespolitik</category><category>Energie</category><category>Umwelt</category><category>Bahn</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-40422</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Jun 2013 15:26:00 +0200</pubDate>
                <title>Zwei linke Hände für den guten Zweck</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/zwei-linke-haende-fuer-den-guten-zweck/</link>
                
                <description>Heute Vormittag stand Steffen Bockhahn eine Stunde lang an der Kasse im Edeka-Markt Evershagen. Auf Einladung von Edeka konnten alle Einnahmen, die innerhalb der Kassenzeit erzielt wurden, für einen guten Zweck gespendet werden. Steffen Bockhahn entschied sich für den Verein Behinderten Alternative Freizeit e.V., der am Stadthafen auch den Cirkus Fantasia betreibt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute Vormittag stand Steffen Bockhahn eine Stunde lang an der Kasse im  Edeka-Markt Evershagen. Auf Einladung von Edeka konnten alle Einnahmen,  die innerhalb der Kassenzeit erzielt wurden, für einen guten Zweck  gespendet werden. Steffen Bockhahn entschied sich für den Verein  Behinderten Alternative Freizeit e.V., der am Stadthafen auch den Cirkus  Fantasia betreibt. 
</p>
<p>"Hinter der Kasse zu sitzen, ist für viele Rostocker tägliche  Arbeitsrealität. Ich konnte in die Aufgabe nur hinein schnuppern und  weiß, warum man zur Kassiererin immer freundlich sein sollte. Nach einer  Stunde war es vorbei und die eingenommenen 700 Euro sind für einen  guten Zweck. Danach habe ich mit der Marktleiterin und Vertretern von  Edeka einen Marktrundgang gemacht und dabei über die Lage im  Einzelhandel sowie Tarifverträge und Arbeitsbedingungen gesprochen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Ostdeutschland</category><category>Mindestlohn</category><category>Arbeit</category><category>Wirtschaft</category><category>Rostock</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-40260</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Jun 2013 12:36:00 +0200</pubDate>
                <title>Altmaiers Atommülllagerpläne für Lubmin sind unanständig, aber nicht überraschend</title>
                <link>https://www.bockhahn.de/archiv/politik/detail/news/altmaiers-atommuelllagerplaene-fuer-lubmin-sind-unanstaendig-aber-nicht-ueberraschend/</link>
                
                <description>Nach Berichten der Ostsee-Zeitung plant Bundesumweltminister Peter Altmeier (CDU) die Einlagerung von weiterem hoch radioaktivem Müll aus Westdeutschland im Zwischenlager Nord bei Lubmin. Nach Ansicht der LINKEN im Deutschen Bundestag ist das zwar inakzeptabel, jedoch leider nicht überraschend.
Der Sprecher der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern, Steffen Bockhahn, erklärt dazu: &quot;Bereits in einer von der LINKEN beantragten aktuellen Stunde 2010 haben wir davor gewarnt, dass Lubmin für weitere Einlagerungen genutzt wird.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Berichten der Ostsee-Zeitung plant Bundesumweltminister Peter  Altmaier (CDU) die Einlagerung von weiterem hoch radioaktivem Müll aus  Westdeutschland im Zwischenlager Nord bei Lubmin. Nach Ansicht der  LINKEN im Deutschen Bundestag ist das zwar inakzeptabel, jedoch leider  nicht überraschend. <br>Der Sprecher der Landesgruppe  Mecklenburg-Vorpommern, Steffen Bockhahn, erklärt dazu: "Bereits in  einer von der LINKEN beantragten aktuellen Stunde 2010 haben wir davor  gewarnt, dass Lubmin für weitere Einlagerungen genutzt wird." 
</p>
<p>Am 17.12.2010 sagte Steffen Bockhahn in der aktuellen Stunde: "Sie  spekulieren sehr wohl darauf, dass immer dann, wenn Sie den Müll nicht  bei den privaten Konzernen loswerden, das bundeseigene Zwischenlager  Nord bei Lubmin dafür herangezogen wird." Statt eines Widerspruchs gab  es von der Parlamentarischen Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser  folgende unmissverständliche Aussage: <br>"In der Tat ist es so, dass  mit der Lagerung der ehemaligen DDR-Abfälle die Kapazitäten des  Zwischenlagers nicht erschöpft sind...Aufgrund dessen ist es richtig,  das Zwischenlager in Lubmin zu nutzen."<br><br>"Diese Ankündigung aus  dem Jahr 2010 lässt es als sehr wahrscheinlich gelten, dass die Berichte  über weitere geplante Einlagerungen in Lubmin wahr sind.<br>Auch die  Hoffnung, dass das Zwischenlager tatsächlich 2039 geschlossen wird,  dürfte leider unberechtigt sein. DIE LINKE wird sich dagegen wehren,  dass Vorpommern schleichend zum deutschen Atomklo wird. Neue Transporte  bedeuten neue Proteste. Wir werden mit Sicherheit wieder dabei sein.",  so Bockhahn.</p>]]></content:encoded>
                <category>Steffen Bockhahn</category><category>Ostdeutschland</category><category>Gesundheit</category><category>Zwischenlager Lubmin</category><category>Energie</category>
                
            </item>


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