21. August 2013

Unsozial, nicht ökologisch, kurzsichtig - Fahrpreiserhöhung um bis zu 11 Prozent schaden Rostock!

Die Rostocker Straßenbahn AG will erneut eine drastische Preiserhöhung durchführen. Für 15.000 Nutzer der Monatskarte droht eine Erhöhung der Preise um fast elf Prozent. Durch die geplante Abschaffung der Monatskarte für eine Zone ergeben sich diese Erhöhungen für die Fahrgäste. Für Steffen Bockhahn, Mitglied der Rostocker Bürgerschaft und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter, ist das eine falsche Weichenstellung:

„Wir wollen, dass viele Menschen den öffentlichen Personenverkehr nutzen. Preiserhöhungen um elf Prozent sind da völlig unangebracht. Diese Geschäftspolitik vertreibt Kunden.“, meint Bockhahn. Sollten die reduzierten Zuweisungen des Landes für die Finanzierung des Nahverkehrs der Grund für die Preiserhöhungen sein, muss nach Auffassung von Bockhahn über andere Möglichkeiten als Preiserhöhungen nachgedacht werden. „Für eine falsche Landespolitik darf man nicht diejenigen bestrafen, die sich für Bus und Bahn, statt für das Auto entschieden haben.“ sagt der Rostocker.

DIE LINKE hat einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, der den Aufsichtsrat der RSAG dazu auffordert, diese Preiserhöhungen nicht zu beschließen.